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Termine 2019


Gemeinschaftsfischen des Kreissportfischerverbandes Pinneberg e.V. am 14.04.2019

Der Kreissportfischerverband hatte wie in den Vorjahren auch für 2019 zu einem Gemeinschaftsangeln eingeladen. Der ASV Wedel e.V. als gastgebender Verein stellte hierfür sein Gewässer in Wedel, den sogenannten „UBootsteich“ zur Verfügung. Auf dem unmittelbar neben dem Teich liegenden Parkplatz begrüßte der 1.Vorsitzende des Vereins, Uwe Gentz, pünktlich zu 07.00 Uhr die jeweils von ihren Vereinen angemeldeten Teilnehmer. Nach der Bekanntgabe der Teilnahmebedingungen nehmen die Teilnehmer ihr Equiment auf und begeben sich zu ihrem per Los ermittelten Angelplatz. Eine Rute als Grund- oder Posenangeln ist erlaubt. Sbirolino, sowie alle anderen „Weitwurfgeschosse“ wie 20 Gramm schwere Bleie (die Posen müssen ihre Bebleiung tragen können) usw. und Spinnfischen mit Blinkern sowie z.B. Jiggern ist nicht gestattet. Wie sich später herausstellt, beachten alle Teilnehmer die Vorgaben des Vereins. Das Ergebnis ist eine sehr entspannte Angelveranstaltung. Etwa eine halbe Stunde später erfolgt das Starsignal durch den 1.Vorsitzenden des Gastvereins. Trotz der vorangegangenen kalten Nacht, wird es mit der aufgehenden Sonne langsam aber sicher immer wärmer. Zudem wird es bis etwa 10.30 Uhr windstill bleiben. Die ersten Bisse erfolgen schon nach kurzer Zeit. Forellen mit Einzelgewichten von etwa 700 – 1.200 Gramm pro Stück werden angelandet. Nach etwa einer guten Stunde tritt für die zwei folgenden Stunden eine Beißflaute bei den Fischen ein. Pünktlich um 12.00 Uhr endet das Angeln. Die Ruten und Köder werden wieder eingepackt und zurück zum Auto gebracht. Die Fische werden vorher an der zuvor benannten Wiegenstelle zum Wiegen und registrieren zwischengelagert. Das Gesamtergebnis des Vormittags kann sich sehen lassen. Nur ein Teilnehmer konnte keine Forelle anlanden. Die insgesamt 86 gefangenen Forellen wurden unter den 26 Teilnehmern aufgeteilt. Jeder Teilnehmer kann sich somit mit drei Forellen im Gepäck auf den Heimweg machen. Nach dem Verzehr der schmackhaften Suppe dürfen sich die noch anwesenden Teilnehmer in der absteigenden Reihenfolge ihrer Fangergebnisse eine Angelrute oder Rolle bzw. etwas von dem diversem Zubehör als „Preis“ aussuchen und mit nach Hause nehmen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an den gastgebenden Verein. Ein gelungener schöner Vormittag war zu Ende.

Mit sportlichen Gruß Ein Teilnehmer


Termine 2018


Grundelangeln und –essen am 08. September 2018

Spätestens mit dem Erhalt der Terminliste für 2018 war der Termin allen Vereinsmitgliedern bekannt. Karl-Ludwig B., Sebastian Sch. und ich hatten uns über den 1.Vorsitzenden zu diesem Termin anmelden lassen. Karl-Ludwig hatte seine Frau mitgebracht und Sebastian wurde von seinen Kindern begleitet. Die eintreffenden Teilnehmer und Gäste wurden von Andreas Sager, dem Vizepräsidenten für Angeln und Sport des LSFV S-H in Empfang genommen und begrüßt. Er erledigte auch die erforderlichen Formalitäten, wie die namentliche Erfassung der tatsächlich erschienen Teilnehmer. Anschließend erhielt jeder Angler eine Teilnahmekarte, die mit persönlichen Daten sowie letztendlich mit der Anzahl der gefangen Fische zu ergänzen war. Wer nicht im Besitz einer Kanalkarte war erhielt zusätzlich die erforderliche Erlaubniskarte für den NOK. Plätze waren entlang des Kanals nicht ausgesteckt. Die ersten Plätze sind daher bereits durch die sehr früh erschienenen Sportsfreunde besetzt. Dennoch gibt es für jeden nach uns kommenden Sportsfreund noch einen Platz zur freien Auswahl. Bedingt durch das rechtzeitige Erscheinen aller angemeldeten Angler können der Beginn sowie das offizielle Ende um jeweils 30 Minuten vorverlegt werden. Beginn daher um 14.30 Uhr. Ende um 17.30 Uhr. Erlaubt sind zwei Ruten pro Teilnehmer. Nur der Zielfisch, die Schwarzmundgrundel, kommt wie immer in die Wertung. Auf alle in diesem Bereich des NOK vorkommenden Fische darf unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben geangelt werden. Aus den Vorjahren ist bekannt, dass sich neben der Schwarzmundgrundel auch Zander im Bereich der steingefassten Uferböschung, in der sogenannten „Hängerzone“, aufhalten. Gerade für diesen Fisch ist die eingeschleppte Grundel ein willkommener Beutefisch geworden. Manch ein Teilnehmer hofft auf einen Zander als Beifang. Wegen der vielen Hohlräume wird auf ein anfüttern verzichtet. Mit dem Angelbeginn fängt es leider an zu regnen. Es bleibt aber bei den zwei kurzen und dafür kräftigen Schauern. Die ersten Bisse lassen nicht lange auf sich warten. Dazwischen immer wieder Phasen in denen kein Fisch die angebotenen Köder nimmt. Man könnte meinen, der Bereich sei leer gefischt. Aber man wird dann immer wieder eines Besseren belehrt. Eigene Fänge in der Nachbarschaft beweisen, dass der Zielfisch noch immer vor Ort ist. Etwa 10 Minuten vor dem Ende stelle ich das Angeln ein. Ich packe meine Sachen zusammen und begebe mich zum vereinbarten Sammelplatz. Nun beginnt die unangenehmste Aufgabe des Tages. Das Ausnehmen der Fische. Ist dieses geschehen, werden die ausgenommenen Grundeln zusammen mit dem ausgefüllten Fangzettel an der Sammelstelle abgegeben. Die Teilnehmer treffen nach und nach einzeln oder in kleinen Gruppen ein. Man hört schon vor der offiziellen Registrierung der Fische erste Fangergebnisse. Die genannten Zahlen bewegen sich zwischen 5 und 12 Stück pro Teilnehmer. Auch Karl-Ludwig und ich sind mit 12 und 9 Stück dabei. Zusätzlich konnte ich zwar keinen Zander, dafür aber einen schönen Barsch anlanden. Man trifft sich wie immer in den Räumen von Brauers Aalkarte. Bis zum Auswerten der einzelnen Fangergebnisse und der Zubereitung des Essens in der Küche wird die Zeit mit einem Klönschnack überbrückt. Auch das diesjährige Fangergebnis mit etwas über 300 Grundeln konnte sich sehen lassen. Der erfolgreichste Teilnehmer fing 44 Grundeln. Auffällig war in diesem Jahr erstmals der hohe Anteil an kleinen Grundeln. Die drei erfolgreichsten Teilnehmer erhielten von Dirk Sager jeweils eine Urkunde. Die Stimmung war erneut trotz der zwei kurzen und kräftigen Regenschauer sowie des ständigen und sehr böigen Westwindes erneut sehr gut. Nach dem gemeinsamen Essen, verabschiedete man sich und machte sich auf den Heimweg. Ein am Nachmittag durchgeführter Angeltermin war damit wieder einmal zu Ende. Auch wenn der Angelplatz am NOK bei Rade etwas abseits liegt, ist man dort nicht allein auf weiter Flur. Während wir auf die Bisse der Fische warteten, fuhren Schiffe aus allen möglichen Ländern an uns vorbei. Vereinzelt blieben Spaziergänger hinter uns auf dem Kanalwirtschaftsweg stehen bzw. unterbrachen Radfahrer ihre Tour und sahen uns beim Angeln zu. Mitunter wurde man angesprochen. Man wollte wissen ob man schon etwas gefangen hat oder auf welchen Fisch man angelt. Wer dann als Zuschauer zufällig den Fang eines Fisches miterleben durfte, hatte neuen Gesprächsstoff und freute sich mit uns. Unser Hobby hatte uns auch an diesem Nachmittag erneut für ein paar Stunden aus dem Alltag entführt. Für mich steht fest, im nächsten Jahr bin ich wieder mit dabei. Mit sportlichem Gruß Gerhard Pitzke

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Vereinsangeln und Grillen für alle Vereinsmitglieder und Gäste im Vereinsgewässer in Unterglinde am 30.06.2018

Der Termin wurde kurzfristig abgesagt und daher gibt es über das Vereinsangeln und Grillen mit Gästen nur das nachfolgende zu berichten. Der Sommer war rechtzeitig zu diesem Termin zurückgekommen. Er war zeitlich so gelegt, dass er nicht in die Sommerferien der zwei nördlichsten Bundesländer, Schleswig-Holstein und Hamburg, fiel. Das Gelände war hergerichtet worden. Der Pkw-Parkplatz, der spätere gemeinsame Treffpunkt zum Grillen sowie der Weg entlang des Gewässers waren gemäht worden. Zur Durchführung der Vereinsveranstaltung fehlten jetzt nur noch die Besucher, sprich Vereinsmitglieder und Gäste. Aber leider hatten sich bis zum 29.06. (und damit noch 8 Tage nach dem offiziellen Anmeldeschluss) nur 5 Vereinsmitglieder, davon 3 per E-Mail und 2 Mitglieder telefonisch angemeldet.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke


Ostseeangeln ab Heiligenhafen am 19.04.2018

Der Termin ist seit der Jahreshauptversammlung bekannt. Insgesamt haben sich 31 Teilnehmer, davon 17 Gäste und 14 Vereinsmitglieder angemeldet. Erstmals beginnt die Tour ab Heiligenhafen. Wer mit zum Angeln auf die Ostsee hinaus will, der muss früh aufstehen. An diesem Morgen sogar besonders früh, da für die Anfahrt ab Hamburg mindestens 2 Stunden eingeplant werden müssen. Rechtszeitiges Erscheinen bis 07.00 Uhr ist erwünscht, da das Schiff, um 07.30 Uhr auslaufen soll. Die Teilnehmer treffen in Fahrgemeinschaften nacheinander ein. Die Plätze sind nicht „ausgesteckt“. Daher gilt: Wer erscheint kann sich seinen Platz unter den noch freien Plätzen aussuchen. Neben Thomas und Dirk sind auf der Steuerbordseite noch mehrere Plätze frei. Vier davon belegen wir, Willy, Florian und ich sowie der von Willy mitgebrachte Gast. Die wie immer begehrtesten Plätze an Bug und Heck sind schon besetzt. Der Vorteil für die Angler an Bug und Heck ist, dass sie immer in ihrer bevorzugten Lieblingsdrift angeln können. Je nach Driftrichtung ist nämlich eine andere Taktik erforderlich. Pünktlich um 07.30 Uhr legt die MS Einigkeit ab und das Schiff nimmt Fahrt auf. Es ist windstill, eine dünne Nebelschicht liegt über dem Wasser und die Sonne scheint. Kühl ist es dennoch im Fahrtwind. Zu sehen ist von der Fehmarnsundbrücke nur der Bogen als wir nach Norden abdrehen. Die meisten Teilnehmer nutzen die Anfahrzeit in das Fanggebiet für ein kräftiges Frühstück. Die See ist glatt und ruhig. Eine gute Stunde Fahrt lag ab jetzt noch vor uns. Dann kam endlich die Durchsage, dass in fünf Minuten der erste Versuch gestartet werden soll. Wir befanden uns jetzt etwa in der Mitte zwischen Dänemark und Schleswig-Holstein. In unterschiedlichen Entfernungen fuhren Handelsschiffe an uns vorbei. Es wollte aber kein Fisch die angebotenen Köder nehmen. Das Schiff verlegte an eine andere Stelle. Ein erneuter Durchlauf mit mehr Erfolg begann. Schon kurz nach dem Stopp der erste Ruf nach einem Gaff. Hilfsbereite Besatzungsmitglieder waren immer sofort zur Stelle. Gefangen wird an den Seiten und Bug und Heck. Wittlinge, Dorsche und auch Plattfische wanderten in die Fischkisten. Für Dorsche galt wie immer das Mindestmaß von 40 cm. Alle kleineren werden umgehend zurückgesetzt. Wer sich bei den gefangenen Plattfischen nicht sicher war, welchen Plattfisch er tatsächlich gefangen hatte, der konnte sich beim Bordpersonal erkundigen. Von ihnen erhielt man zu dem Fisch eine kurze aber auch abschließende Information. Ob man z.B. eine Kliesche oder Scholle gefangen hatte, und Angaben zur Mindestgröße. Die jeweilige Länge des Fisches wurde unmittelbar nach dem Fang mit einer Meßlatte ermittelt. Hilfe erhielt auch jeder, der die Plattfische sofort nach dem Fang fachgerecht töten wollte. Obwohl die Sonne noch immer von einem wolkenlosen Himmel herunter schien und der Nebel sich weitgehend aufgelöst hatte, war es noch immer sehr frisch an Bord, wenn man im Schatten stehen musste. Gegen 12.00 Uhr traf man sich zum Essen. Dann ging es wieder hinaus an den Angelplatz. Neues Spiel neues Glück. Nach wie vor fast völlige Windstille. Kaum oder keine Drift waren die Folge. Geangelt wurde hauptsächlich mit Naturködern. Zum Einsatz kamen kleine Gummifische an 30 Gramm schweren Haken, leichte Pilker (max. 60 Gramm) mit Beifängern und der Buttlöffel. Die Farben spielten überhaupt keine Rolle. Angelruten mit feinen Spitzen (vergleichbar mit Feederspitzen) und Wurfgewichten zwischen 35 – 230 Gramm waren zu sehen und auch erfolgreich im Einsatz. Wichtig war für alle Teilnehmer wie immer die Köderführung. Den Köder immer am Grund halten. Die fehlende Drift musste durch leichtes ziehen an der Schnur oder vorsichtiges anheben der Rutenspitze (lupfen) ersetzt werden. Dann kamen die Bisse. Kurz und heftig. Fische wurden bei jedem Stopp und an jedem Platz an Bord gefangen. Kein Teilnehmer ging ohne Fisch von Bord. Die Auswertung am Nachmittag ergab schließlich: Den Wanderpokal für den Größten Dorsch mit 67 cm erhielt Dirk Regenberg. In die Wertung mit einem Mindestmass von 40 cm kamen insgesamt 39 Dorsche, 11 Plattfische (Schollen (und Klieschen) sowie 107 Wittlinge. Von allen aufgeführten Fischen wurden jedoch erheblich höhere Stückzahlen gefangen. Die Exemplare die nicht das Mindestmass hatten, wurden wieder ins Wasser zurückgesetzt. Nach Stückzahlen gewertet war der erfolgreichste Teilnehmer Ulrich Stahmer. Ihm folgten auf die Folgeplätze Adrian Butler, Hans-Peter Sieg, Dirk Regenberg, Karl-Ludwig Bolewski, Benjamin Heldt, Willy Berger, Heiner Heinrich, Frank Wiegmann, Norbert Schnellert, Gerhard Pitzke, Florian Pitzke, Thomas Rathlev und René Borchert. Im war im Fahrpreis von 40,00€ pro Vereinsmitglied enthalten war die gesamte Tagesverpflegung wie das Frühstück, das Mittagsessen, der Snack am Vormittag sowie der leckere Kuchen und Kaffee am Nachmittag.. Mit dem Festmachen des Schiffes gegen 15.45 Uhr war dann auch diese Ausfahrt zu Ende. Das Wetter war super. Mittlerweile hatte der Wind auch ein wenig aufgefrischt. Die Wellenhöhe betrug dennoch wohl nur 10 cm. Gefangen wurde gut. Es war viel Fisch im Wasser. Ein großer Teil davon aber eben noch zu klein für eine Entnahme. Ein herzliches Dankeschön an unseren 2.Vorsitzenden und Sportwart sowie den vielen Sponsoren für diesen schönen Tag auf See. Ein paar Fotos gibt es auch von dieser Ausfahrt.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Anangeln am 25.03.2018

Wegen eines Kälteeinbruchs zum Wochenanfang stand der Termin auf der Kippe. Gerade noch rechtzeitig wurde es wärmer und das Eis begann zu schmelzen. Dem Start in die frühe Angelsaison 2018 stand nun nichts mehr im Wege. Zur Verlosung der Startplätze waren ins-gesamt 12 Vereinsmitglieder sowie drei 3 eingeladene Gäste anwesend. Der 1.Vorsitzende, Willy Berger und der 1.Gewässerwart begrüßten die Teilnehmer. Nach der Bekanntgabe der Teilnahmebedingungen für das Vereinsangeln wurden die Starplätze verlost. Der 2.Vorsitzende übernahm die Betreuung der Gäste. Wie in den Vorjahren waren zwei Ruten pro Teilnehmer erlaubt. Die Startplätze dürfen nicht eigenmächtig gegen einen anderen aus-gesteckten aber nicht besetzten Angelplatz getauscht werden. Beim Verlassen des Angelplat-zes sind ausgelegte, fangbereite Angeln einzuholen. Kleine Mengen zum Anfüttern sind ge-stattet und die gesetzlichen Bestimmungen wie Schonzeiten und Mindestmaße einzuhalten. Leider sind erneut nicht alle angemeldeten Sportsfreunde erschienen. Ausgesteckte Angelstel-len bleiben somit wieder unbesetzt. Nachdem der offizielle Teil abgehakt ist, kommt Bewe-gung in alle Teilnehmer. Die Angelutensilien werden aufgenommen. Die Luft- und Wasser-temperaturen betragen plus 5 Grad Celsius. Warme Kleidung ist daher ein Muss. Wie heißt es so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Wichtig sind neben warmer Oberbekleidung auch eine wärmende Mütze und Handschuhe. Jeder weiß es, mit klammen und kalten Fingern macht es keinen Spaß Fische abzuhaken oder das Vorfach zu wechseln. Die Fragen aller Fragen an diesem Morgen sind wie so oft an einem Gewässer „Wo stehen die Fische heute, werden sie beißen oder gibt es bei diesen Temperaturen nur kalte Füße“. Erfah-rungsgemäß stehen die Forellen bei dieser Wassertemperatur meist noch tief. Dann ertönt pünktlich das Startsignal. Die fangbereiten Köder werden ausgeworfen. Wenig später stehen Posen still an der Wasseroberfläche, ziehen die ersten Schleppposen bzw. Wasserkugeln ihre keilförmigen Bahnen durch das Wasser. Erst nach etwa einer halben Stunde wird die erste Forelle gefangen. Die Forellen sind scheinbar nicht hungrig. Die Bisse sind oft sehr vorsich-tig. Sie ähnelten häufig dem der Wollhandkrabben. Insgesamt wurden jedoch an diesem Vor-mittag 36 Stück und eine Rotfeder gefangen. Der erfolgreichste Teilnehmer war Ralph Pe-tersdorff mit insgesamt 8 Forellen und dem einen Weißfisch. Ihm folgten auf die Plätze 2 und 3 Gerhard Hill und Andreas Genutt. Ein Gast legte an der Wiege- und Registrierungsstelle 5 Forellen zum Wiegen und Registrieren vor. Wäre er bei der Vereinswertung berücksichtigt worden, hätte er den 3. Platz belegt. 4 Teilnehmer blieben Schneider. Neben den Naturködern wie Bienenmade und Fleischmade, war auch der orangefarbene Schwimmteig ein erfolgrei-cher Köder. Vielleicht imitiert diese Farbe besonders gut den Laich der Forelle. Beendet wur-de der Vormittag für alle Teilnehmer die etwas mehr Zeit mitgebracht hatten, das Angeln mit einem gemeinsamen Grillen. Spendiert vom Sportsfreund und Anglerkönig des Vorjahres, Ul-rich Stahmer.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Termine 2017


Brandungsangeln am 21.10.2017

Der KSFV Pinneberg e.V. hat auch in diesem Jahr erneut zu einem Angeln im Nord-Ostsee-Kanal in Kiel-Holtenau, ab der Holtenauer Hochbrücke landeinwärts (in Richtung Brunsbüttel) im Bereich der Weiche, eingeladen. Die schriftliche Anmeldung war dem Veranstalter über die jeweiligen Vereine bis zum 27.10.2017 zuzuleiten. Der1.Vorsitzende und ich machen uns am Samstag, den 21.10.2017 gegen 07.45 Uhr zu diesem Angeln auf den Weg. Trotz der Baustellen im Bereich der A7 kommen wir nach einer Stunde Fahrzeit am Treffpunkt in Kiel-Holtenau an. Empfangen und begrüßt werden wir vom 1.Vorsitzenden des KSFV Pinneberg e.V., Martin Gretemeier. Der Termin ist für alle Angler interessant, da beliebig viele Vereinsmitglieder pro Angelverein sowie auch Nichtmitglieder des KSFV Pinneberg e.V. teilnehmen können. Geangelt werden darf vom Ufer aus mit bis zu 3 Handangeln. Jede Angelrute darf maximal mit 2 Haken bestückt sein. Ausgelegte Handangeln sind stets zu beaufsichtigen. Die Aufsicht darf an Dritte, auch wenn sie im Besitz des erforderlichen Fischereierlaubnisscheines sind, nicht übertragen werden. Naturköder wie der Wattwurm sind zugelassen. Die Zielfische sind Dorsch und Butt. Nachdem alle Formalitäten erledigt sind, verteilt Willy die in Pinneberg im Angelfachgeschäft Fishermans Partner vorbestellten und mitgebrachten Naturköder. Dann machen wir uns auf den Weg zu unserer Angelstrecke. Am Wasser angekommen, gehen wir, die Holtenauer Schleusen hinter uns lassend unter der Hochbrücke hindurch und folgen dem zweispurigen Kanalbetriebsweg weiter in Richtung zu der landeinwärts gelegenen Weiche. Ausgesteckte Plätze gibt es nicht. Die Plätze werden in der Reihenfolge der eintreffenden Angler besetzt. Die Abstände zueinander sind daher unterschiedlich groß. Die Uferbefestigung besteht hier aus einer aus Stein an Stein verlegten Schicht von bearbeiteten Granitsteinen. An der Übergangsstelle Böschung Wasser ist heller feinkörniger Sand als Untergrund zu sehen. Die gesamte Fläche vor uns ist eine zur Kanalmitte hin abfallende, hindernisfreie Sandbank. Erst in Höhe der Festmacherdalben geht es dann steil hinunter bis auf die Kanalsohle. In dieser Weiche kann man stationär praktisch in jeder Wassertiefe aber auch mit Schleppmontagen wie zum Beispiel dem Buttlöffel angeln. Meeresfische wie der Dorsch, Plattfische verschiedener Arten, Wittlinge, Heringe und sogar Meerforellen halten sich hier auf. Auch von den letztgenannten Fischen, den Meerforellen, wurden während unserer Anwesenheit 2 schöne Exemplare gefangen. Sie mussten schonend zurückgesetzt werden, da sie genauso wie Lachse und auch Bachforellen in der Zeit vom 01.10. – 31.12. nicht im NOK gefangen werden dürfen. Kurz vor 11.00 Uhr blitzte dann die Sonne für etwa knapp 2 Stunden immer wieder einmal hier und da durch die Wolken hindurch. Ansonsten aber kräuselten vom Osten her kommende Windböen immer wieder einmal die Wasseroberfläche. Im Laufe des Tages nehmen die Windböen, die kalte Luft im Gepäck haben, zu. Die Wolkendecke schließt sich ebenfalls immer mehr. Der für den späten Nachmittag vorhergesagte Regen kündigte sich an. Die meisten Angelruten stehen steil aufgestellt in ihren vielfach dreibeinigen Rutenständern. Die Rutenspitzen dienen als Bißanzeiger. Vereinzelt sind sie mit auf Bewegung reagierenden optischen Bißanzeigern bestückt. Auch wenn die Pausen zwischen den Bissen länger sind, so werden doch entlang der gesamten Angelstrecke immer wieder Fische angelandet. Nach gut fünf Stunden packen Willy und ich unser Angelgeschirr zusammen und begeben uns auf den Heimweg. Die zwei freigewordenen Plätze werden von zwei Berufstätigen, die erst nach ihrem Arbeitsende kommen konnten, besetzt. Ich kann nur jedem der einmal am NOK angeln möchte diese Strecke sehr empfehlen. Die Anfahrzeit beträgt nur etwa eine Stunde. Ein gut befestigter Weg führt zum Kanal hinunter und weiter entlang zur Weiche. Für das Gepäck empfiehlt sich ein Transport Trolly. Wer sich am Kanal nur auf dem Grünstreifen direkt an der Böschung ausbreitet wird auch keine Probleme mit den Spaziergängern und allen weiteren Nutzern des Kanalbetriebsweges bekommen. Wegen des hier noch salzigen Wassers empfiehlt es sich, zu Hause die benutzen Angelutensilien gründlich mit Süßwasser abzuspülen. Übrigens: Ich hatte mehr Fische in meiner Fischkiste als bei meinen jeweiligen zwei letzten Ausfahrten ab Laboe auf die Ostsee. Ein paar mehr Teilnehmer hätte diese Veranstaltung allerdings verdient gehabt. Ein paar Bilder gibt es auch. Bis zum nächsten Termin.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Abangeln am 08.10.2017

Zum diesjährigen Abangeln hatten sich 11 Vereinsmitglieder zur Verlosung der Startplätze am Gewässer eingefunden. Zu einem Halbkreis um den 1.Vorsitzenden und den 1. Gewässerwart aufgestellt, werden sie zunächst von beiden herzlich begrüßt. Danach erfolgte die Ermittlung der Angelplätze per Los. Der 1.Vorsitzende erinnert an die Teilnahmebedingungen für dieses Angeln. Es ist kurz nach sieben Uhr. Mittlerweile ist es schon so hell, das künstliche Lichtquellen für die Ausleuchtung des Weges zum ausgelosten Startplatz bzw. für das fangfertig machen der Angeln nicht mehr benötigt werden. Nach dem Erreichen des jeweiligen Angelplatzes beginnt jeder Teilnehmer mit der Herrichtung seines Angelplatzes. Die Rutenständer werden aufgestellt, der Kescher wird griffbereit abgelegt und die zwei für dieses Angeln erlaubten Ruten ausgepackt. Schnell sind die Haken mit den entsprechenden Ködern bestückt. Die Montagen fallen wie immer unterschiedlich aus. Jeder Teilnehmer greift auf seine bewährten Montagen und Köder zurück. Einige Sportsfreunde schwören auf das Schleppangeln. Andere bevorzugen eine Posenmontage oder angeln stationär mit knapp über dem Grund aufschwimmenden Ködern. Dann beginnt das Warten auf das Startsignal. Es ertönt pünktlich um 07.30 Uhr und ab jetzt beginnt das Warten auf den ersten Biß. Bewegung ist im Wasser. Die Fische sind bei einer Wassertemperatur von noch immerhin plus 12 Grad Celsius auf Nahrungssuche. Nach etwa einer Dreiviertelstunde der erste Fang einer Forelle. Die ersten der bisher erfolglosen Teilnehmer beginnen mit der Umstellung ihrer Montagen bzw. Köder. Weitere Fänge können beobachtet werden. Es geht jedoch nicht Schlag auf Schlag. Die gefangen Forellen sind unterschiedlich groß. Die Stückgewichte bewegen sich zwischen 400 und fast 1000 Gramm. Es werden im Laufe des Vormittags aber auch Rotaugen, Rotfedern gefangen. Sogar ein kleiner Zander und auch ein kleiner Barsch konnten je einem angeboten Köder nicht widerstehen. Pünktlich um 12.00 Uhr ist dann wieder Schluss. Nach dem Wiegen und registrieren der Fänge wird zunächst gemeinsam die leckere Erbsensuppe mit Einlage, gekocht von unserem 1.Vorsitzenden, verzehrt. Danach erfolgte die Bekanntgabe der Fangergebnisse. Von den 11 Teilnehmern sind nur 6 Sportsfreunde erfolgreich gewesen. Fünf Vereinsmitglieder bleiben Schneider. Insgesamt werden 9 Forellen und 9 Weißfische an diesem Vormittag gefangen. Der erfolgreichste Teilnehmer an diesem Vormittag ist der 1.Gewässerwart Ulrich Stahmer mit insgesamt 8 Forellen. Den zweiten Platz belegte Andreas Genutt mit 1 Forelle und einem Weißfisch. Ralph Petersdorf belegte den dritten Platz mit 4 Weißfischen. Das Gewässer wird nach der Veranstaltung nicht gesperrt, es darf weiter geangelt werden. In kurzer Zeit können fünf weitere Forellen gefangen werden. Leider war die Teilnehmerzahl zu diesem Termin an einem vereinseigenen Gewässer so gering wie noch nie. Der Sturm „Xavier“ und die in seinem Gepäck bis in die Nacht auf den Sonntag hinein heftigen Regenfälle mögen ein Grund hierfür gewesen sein. Fakt ist aber, dass wir alle die vor Ort waren, einen vom Wetter her optimalen Sonntagvormittag erleben durften. Die Sonne schien während des gesamten Vormittags von einem fast wolkenlosen Himmel auf uns herunter. Es war windstill und kein schwimmendes Laub beeinträchtigte das Angeln. Ab etwa 10.00 Uhr wurde es richtig angenehm warm Ein paar Fotos gibt es auch wieder.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Grundelangeln und –essen am 09. September 2017

Der in den Vorjahren immer auf den am ersten Samstag im September durchgeführte Termin musste vom LSFV Schleswig-Holstein e.V. aus organisatorischen Gründen um eine Woche nach hinten verschoben worden. Von unserem Angelverein machen sich nur der 1.Vorsitzende Willy Berger und ich zu diesem Termin auf den Weg an den NOK. Unser Weg führt uns erneut wegen der vielen Baustellen auf der A7 wieder über die A 23 und B 77 zu unserem Ziel. Während der gesamten Anfahrt regnet es mal mehr und mal weniger. Ab dem Nachmittag soll es laut der Wettervorsage aber besser werden, sprich die Sonne soll hinter den Wolken hervor kommen. Beim Eintreffen in Rade nieselt es noch immer. Die eintreffenden Teilnehmer empfängt der Referent für Binnenfischen des LSFV Schleswig-Holstein e.V., Martin Gretemeier. Wir sind, so erfahren wir, die letzten Teilnehmer die erwartet werden. Nach der Erledigung der erforderlichen Formalitäten erhalten wir die für das Gewässer zusätzlich erforderliche Einzel-Fischereierlaubnis sowie den Registrierschein zum Eintragen der eigenen Fänge. Da alle gemeldeten Teilnehmer vor 14.00 Uhr vor Ort sind und es noch immer leicht regnet, wird nach Absprache der Beginn auf 14.00 Uhr vorverlegt. Offiziell sind drei Stunden Angeln vorgesehen. Es wird beschlossen abzuwarten wie sich das Wetter entwickeln wird. Regnet es um 17.00 Uhr noch immer, dann wird dass Angeln beendet. Ist es trocken und die Mehrheit dafür, kann das Angeln auf 18.00 Uhr verlängert werden. Der Zielfisch ist die Schwarzmund-Grundel. Nur sie wird gewertet. Erlaubt sind zwei Angelruten pro Teilnehmer. Die Angelplätze sind wie immer nicht ausgesteckt. Jeder Teilnehmer sucht sich seinen Angelplatz. Die Uferböschung entlang des Kanals ist frisch gemäht. Die Uferbefestigung selbst besteht aus einer Steinschütte. In ihr hält sich der Zielfisch gerne auf. Die engen Hohlräume zwischen den Steinen bieten dem kleinen Fisch einen hervorragenden Schutz vor seinen Freßfeinden. Von Vorteil für den Angler ist, dass sich die Schwarzmund-Grundel innerhalb der Steine in allen Wassertiefen aufhält und somit auch in unmittelbarer Ufernähe gefangen werden kann. Unser Angelplatz ist vom Parkplatz nur etwa 50 Meter entfernt. Zunächst wird der mitgebrachte Schirm als Schutz gegen den Nieselregen aufgestellt. Die Ruten werden ausgepackt und mit Ködern bestückt. Dann beginnt das Angeln. Dazu muss leider auf den Schutz des Regenschirms verzichtet werden. Schon nach wenigen Minuten der erste Fang einer Schwarzmund-Grundel bei einem unserer Nachbarn. Ein hoffnungsvoller starker Beginn. Nach etwa 1 Stunde hört es auf zu regnen, obwohl noch immer dunkle Wolken über unsere Köpfe hinwegziehen. Willy, ich sowie Martin Gretemeyer sind noch immer Schneider. Kein Fisch wollte auf unsere Köder beißen. Dafür verdunkelte sich der Himmel erneut und die leicht gekräuselte Wasseroberfläche des NOK verwandelte sich nach wenigen Minuten in ein Meer von Blasen und Spritzern. Erneut prasselte es vom Himmel auf uns herunter. Aber danach ist dann auch für diesen Tag endgültig Schluss mit der Nässe von oben. Die Sonne kommt hervor und es bleibt bis zum Ende der Veranstaltung trocken. Nach etwa zwei Stunden können Willy, Martin Gretemeier und ich den Fang des ersten Fisches verzeichnen. Ich werde meine Gesamtstückzahl an diesem Nachmittag auf ganze zwei Fische erhöhen. Die durchschnittliche Fangquote beträgt an diesem Nachmittag in unserem Abschnitt mit fünf Anglern drei Fische pro Teilnehmer. Trotz der geringen Teilnehmerzahl von 20 Anglern konnten vom Zielfisch an diesem Nachmittag insgesamt 208 Stück angelandet werden. Kurz vor 18.00 Uhr beenden Willy und ich das Angeln. Wir packen unsere zwischenzeitlich übergetrockneten Angelutensilien zusammen. Dann geben wir unseren Fangzettel und unsere Fische Martin Gretemeier und verabschieden uns von ihm sowie von den Mitanglern aus unserer direkten Nachbarschaft. Wir machen uns auf den Heimweg. Auf das sich anschließende gemeinsame Essen der frisch gefangenen Fische verzichten wir. Die in diesem Jahr geringe Teilnehmerzahl mag dem Wetter geschuldet gewesen sein. Trotz des widrigen Wetters herrschte unter den Teilnehmer genauso eine gute Laune wie in den Vorjahren. Ein paar Fotos gibt es auch wieder.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Vereinsangeln und Grillen für alle Vereinsmitglieder und Gäste am 15.07.2017

Mit dem Rundschreiben 02/2017 erinnerte der Vorstand an den Termin des 6. Vereinsangelns mit anschließendem Grillen für alle Vereinsmitglieder und Gästen zu leckeren Würstchen, Grillfleisch, Beilagen und Getränken. Den langjährigen Mitgliedern im Verein dürfte dieser Termin noch unter der Bezeichnung Seniorenangeln bekannt sein. Zum Angel hatten sich 9 Vereinsmitglieder angemeldet, erschienen waren 12 aktive Erwachsene. Für das anschließende Grillen lagen erheblich mehr Anmeldungen vor. Die ersten Gäste waren wie auch in den Vorjahren schon zum Zeitpunkt der Platzverlosung anwesend. Der 1. Gewässerwart, Ulrich Stahmer, begrüßte die Gäste und Vereinsmitglieder. Er wünschte allen ein paar schöne Stunden am Gewässer in Unterglinde und gab danach die Teilnahmebedingungen für das Angeln bekannt. Es begann wie vorgesehen pünktlich um 14.00 Uhr und war auf 4 Stunden angesetzt. Der Zielfisch war die Forelle. Die Entnahme aller weiteren im Gewässer befindlichen Fische bis auf Graskarpfen und Sterlets (Hybriden) war unter Beachtung der Gewässerordnung des Vereins (begrenzte Entnahmestückzahl pro Woche und Angler) sowie unter der Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen und Fristen (z.B. Schonzeiten und Mindestmaße) erlaubt. Trotz des Sonnenscheins und der damit angenehmen sommerlichen Temperaturen konnten bereits nach kurzer Zeit die ersten Forellen und Weißfische gefangen werden. Zwei Teilnehmer blieben an diesem Nachmittag Schneider. Gefangen wurden die Fische verteilt über die gesamte Gewässerfläche. Bevorzugte Aufenthaltsorte des Zielfisches waren offensichtlich die beschatteten Gewässerbereiche. Hier würden sie überwiegend gefangen. Nach der Beendigung des Angels wurden die gefangenen Fische gewogen und die jeweilige Anzahl registriert. Danach begann der gemütliche Teil. Hierzu konnte der 1.Vorsitzende insgesamt 28 Anwesende begrüßen, obwohl die ersten Vereinsmitglieder schon kurz vor dem Ende des Angelns bzw. unmittelbar danach aus den unterschiedlichsten Gründen gegangen waren. Nach dem gemeinsamen Essen gab der 1.Vorsitzende die Fangergebnisse des Nachmittags bekannt. Insgesamt wurden 19 Forellen, 1 Sterlet, diverse Weißfische und 1 Barsch gefangen. Der Sterlet (Hybride) wurde in das Gewässer zurückgesetzt. Der erfolgreichste Teilnehmer war der Sportsfreund Jürgen Schmidt. Ihm folgten auf die Plätze 2 und 3 die Sportsfreunde Gerhard Pitzke und Hans-Peter Sieg. Das Wetter meinte es mit den Teilnehmern gut, auch wenn es gleich zu Beginn für ein paar Minuten regnete. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren für den tollen Nachmittag und den schönen Abend. Leider gibt es keine Fotos.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke


Anangeln am 23.04.2017

Noch ist es trocken und der Himmel nur leicht bewölkt. Laut der Wettervorhersage lautet die regionale Prognose für den heutigen Tag für den Bereich Hamburg „Regen bei stark böigem Wind und 8 Grad“. Zu dem ersten in diesem Jahr angesetzten Vereinsangeln sind zur Platzverlosung um 06.00 Uhr 19 Vereinsmitglieder erschienen. Der überwiegende Teil hatte sich, wie vom Vorstand gewünscht, fristgemäß angemeldet. Die tatsächlich benötigte Anzahl der Angelplätze plus einer kleinen Reserve konnte daher am Tag vorher rundherum um das Gewässer ausgesteckt werden. Nach der mündlichen Bekanntgabe der Teilnahmebedingungen und der anschließenden Verlosung der Startplätze durch den 1.Vorsitzenden machen sich die Teilnehmer auf den Weg zu ihrem jeweiligen Angelplatz. Geangelt werden darf wie in den Vorjahren mit zwei Angelruten, jede jeweils bestückt mit einem Haken. Das anfüttern mit einer kleinen Menge, sprich mit einer handelsüblichen Menge Maden, ist erlaubt. Die zwischen der Verlosung und dem Startbeginn verbleibende knappe halbe Stunde bis zum offiziellen Beginn, wird wie immer von allen Teilnehmern für das Erreichen und für das Herrichten des Angelplatzes, sowie für das Beködern der Angeln benötigt. Auch an diesem Morgen erfolgt die Freigabe des Gewässers für einige Sportsfreunde zu früh. Sie sind noch mit dem Herrichten des Angelplatzes bzw. mit dem Bestücken der Angelhaken beschäftigt. Alle anderen Teilnehmer werfen ihre Köder sofort aus. Die Erwartungshaltungen sind sehr hoch. Der Zielfisch ist die Regenbogenforelle. Aber auch alle anderen im Gewässer vorhandenen Fische wie zum Beispiel der Zander, der Barsch, aber auch die Weißfische wie Rotaugen und die mit dem Rotauge leicht zu verwechselnde Rotfeder dürfen, wenn sie gehakt werden können, dem Gewässer entnommen werden. Für sie gilt jedoch die Entnahmebeschränkung nach der Vereinsgewässerordnung. Alle entnommenen Fische sind der menschlichen Nahrungskette zuführen und entsprechend zu versorgen. In den Tagen vor dem Termin hatten wir noch Nachtfröste mit bis zum Minus 3 Grad Celsius. Die Wassertemperatur beträgt an diesem Morgen erst 9 Grad Celsius. Haben diese Temperaturen Einfluss auf das Beißverhalten der Fische oder sind sie schon aktiv auf der Suche nach Nahrung. Auf diese Frage erhalten einige Sportsfreunde umgehend eine Antwort. Kein langes Warten wie so oft in den Vorjahren auf den ersten Biß. Kaum sind die ersten Köder unter der Wasseroberfläche verschwunden, da taucht auch schon die Pose ab und es wird weiter zügig Schnur von der Rolle gezogen. Gerade in Rutenständer abgelegte Angelruten müssen sofort wieder zum anstehenden Drill in die Hand genommen werden, da auch die elektronischen Bißanzeiger akutisch und auch optisch einen Biß melden. Bereits wenige Minuten nach dem offiziellen Beginn des Angels befinden sich die ersten Forellen mit Gewichten zwischen 600 und 1.200 Gramm nach einem mehr oder wenigen langen Drill in der Fischkiste. Rundherum können verteilt über die gesamten Vormittagsstunden immer wieder Fänge beobachtet. Da stören an diesem Vormittag auch nicht die zwei kurzen Regenschauer, angereichert mit kleinen Hagelkörnern. Das Endergebnis kann sich am Ende der Veranstaltung sehen lassen. Nach dem Wiegen und registrieren der Fische teilt der 1.Vorsitzende mit, dass insgesamt 190 Stück Forellen mit einem Gesamtgewicht von rund 130 Kilogramm gefangen worden sind. Sie werden wie immer unter den Teilnehmern gleichmäßig aufgeteilt. Jeder Teilnehmer kann daher mit insgesamt 10 Forellen im Gepäck nach Hause fahren. Zufriedene Gesichter wohin man schaute. Der erfolgreichste Teilnehmer ist an diesem Tag ist der 1.Vorsitzende, Willy Berger. Ihm folgen auf die Plätze zwei und drei die Sportsfreunde Gerhard Hill und Christian Buhr. Nach dem sich anschließenden gemeinsamen Essen endete gegen 13.00 Uhr der offizielle Teil. Erneut zogen Regenwolken auf. Der Angelkönig des Vorjahres, Adrian Butler, hatte für das leibliche Wohl aller Teilnehmer gesorgt. Es gab Hot Dogs, zubereitet nach dem eigenen Geschmack. Röstzwiebeln oder Gurkenscheiben sowie viele weitere Belege und Soßen standen zur freien Verfügung. Auch für Getränke war gesorgt. Was waren die erfolgreichsten Köder? Erfolgreich waren wie immer die Naturköder wie die Made, der Wurm, und auch die Wachsmottenmade, bei den Anglern eher unter der Bezeichnung Bienenmade bekannt. Daneben waren aber auch Sportsfreunde erfolgreich die ganz auf ihre Köder aus dem Glas gesetzt hatten. In meiner unmittelbaren Nachbarschaft sprach die Farbe Rot die Forellen besonders an. Es waren wieder ein paar schöne, wenn auch nicht immer trockene und warme Stunden am Gewässer. Vielleicht war es auch deshalb ein besonders erfolgreicheres Vereinsangeln, weil unser 1.Gewässerwart, Ulrich Stahmer, Geburtstag hatte. Bis zum nächsten Termin. Ein paar Fotos wie immer.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Fischbesatz 2017

Hier der Fischbesatz für 2017

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Gerhard Pitzke
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Angel der Vereine am 19.03.2017

Der vom Kreissportfischerverband Pinneberg e.V. in diesem Jahr ausgeschriebene Termin, „Angel der Vereine“, fällt auf den letzten Wintertag des Jahres und findet somit früher als in den Vorjahren statt. Die Teilnehmerzahl ist wegen den unterschiedlichen Gewässergrößen immer begrenzt. Die Teilnahmeberücksichtigung erfolgt daher in der Reihenfolge der verbindlichen Anmeldung durch den jeweiligen Vereinsvorsitzenden oder -sportwart. Der Anmeldeschluss war der 03.03.2017. Der gastgebende Verein, der ASV Quickborn e.V. stellte dem Veranstalter/den Teilnehmern hierfür ein Gewässer in Quickborn, den „Halenberg-See“ zur Verfügung. Das Eintreffen am Gewässer ist auf 07.00 Uhr festgesetzt. Zunächst wird anhand der Anmeldeliste die Anzahl der anwesenden Teilnehmer festgestellt. Der 1.Vorsitzende des KSFV Pinneberg e.V., Martin Gretemeier, kann 24 Teilnehmer begrüßen. Nach der Platzverlosung der Angelplätze werden die Teilnahmebedingungen bekannt gegeben. Erlaubt ist eine Rute als Grund- oder Posenangel. Untersagt sind das Anfüttern und der Einsatz von Sbirolinos oder andere „Weitwurfgeschosse“ wie zum Beispiel schwere Bleie. Zugelassen sind bekannte Köder wie Powerbait, die Naturköder wie Maden, Bienenmaden und Würmer. Der Zielfisch ist die Forelle. Alle anderen gefangenen Fische sind schonend vom Haken zu lösen und in das Gewässer zurück zu setzen. Der Startbeginn wird um 30 Minuten auf 07.30 Uhr vorverlegt. Die Gesamtangelzeit beträgt somit 5 1/2 Stunden. Noch ist es trocken. Der Wetterdienst hat aber für den Tag böigen bis stürmischen Wind mit Regenschauern vorausgesagt. Die Angelplätze werden besetzt. Noch während des Herrichtens des Angelplatzes und dem Bestücken des Hakens fallen die ersten Regentropfen aus den Wolken. Die Regenschirme werden aufgestellt. Pünktlich ertönt das Startsignal. Schon nach wenigen Minuten kann die erste Forelle über den Kescher geführt und angelandet werden. Gefangen wird innerhalb der gesamten Veranstaltungszeit. Die Entfernung zum Ufer ist dabei egal. 0b 20 Metern vom Ufer entfernt oder in unmittelbarer Ufernähe. Die Köder werden auch in allen Wassertiefen genommen. Bevorzugt werden aber die kurz über dem Grund angebotenen Köder genommen. Erfolgreich sind neben der Made, die Bienenmade und die Paste. Nur drei Sportsfreunde bleiben, wie sich beim späteren Registrieren und Wiegen der Fische herausstellt, Schneider. Leider wird das Wetter wie vorhergesagt immer schlechter. Die zu Beginn der Veranstaltung nur im Wind liegende aufgeraute Wasseroberfläche hat sich nach gut einer Stunde in ihrer Gesamtheit in ein Meer von kleinen hüpfenden Blasen und Spritzern verwandelt. Der böige Wind treibt immer wieder Regentropfen unter die Schirme. Da keine Aussicht auf eine Wetterbesserung zu erkennen war, wird die Veranstaltung statt um 13.00 Uhr bereits um 12.00 Uhr beendet. Auch wenn nicht alle Teilnehmer wegen der widrigen Wetterbedingungen bis zum Ende geblieben sind, konnte sich die Gesamtstückzahl der an diesem Vormittag gefangenen Forellen mit 101 Stück sehen lassen. Der Fang wurde wie angekündigt gleichmäßig unter den Teilnehmer aufgeteilt. Jeder der noch Anwesenden 21 Teilnehmer konnte daher mit 5 Stück Forellen im Gepäck nach Hause fahren. Nach der Einnahme der schmackhaften Erbsensuppe mit Einlage werden die Teilnehmer in der Reihenfolge ihrer Platzierungen aufgerufen und gebeten, sich ein Teil von dem ausgelegten Angelequipment zu nehmen. Zur Auswahl standen diverse Angelruten, Rollen in unterschiedlichen Größen, Angelsehne in verschiedenen Lauflängen und Schnurstärken, Messer und Taschen sowie diverse Kleinteile. Für die durstigen Kehlen standen Softdrinks und auch ein kühles Flaschenbier bereit. Gegen 13.00 Uhr dann das offizielle Ende der Veranstaltung für die erwachsenen Teilnehmer. Die Jungangler waren inzwischen eingetroffen und bereit sich an das Gewässer zu setzen. Das „Schietwetter“ hatte niemanden die gute Laune verderben können und konnte auch die jugendlichen Angler nicht vom Gewässer fernhalten. Man verabschiedete sich, wünschte den Jugendlichen viel Erfolg. Mit klammen Finger, nasser Oberbekleidung und vielleicht auch schon leicht durchgefroren, suchte jeder seinen fahrbaren Untersatz auf. Der eine oder andere freute sich auf den Weg dorthin vielleicht auf die vorhandene Sitzheizung im Auto oder er freute sich so wie ich, auf die heiße Dusche zu Hause. Es war halt der letzte Tag im Winter. Ein paar Bilder gibt es. Mit sportlichem Gruß Gerhard Pitzke

Euer Vereinsmitglied
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Jahreshauptversammlung am 28.01.2017

Jahreshauptversammlung 2017 Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am 28.01.2017 konnte der 1.Vorsitzende des Vereins, Willy Berger, in der Begegnungsstätte für jung und alt in Schenefeld 24 Vereinsmitglieder begrüßen. Der 1.Vorsitzende stellte fest, dass wegen Zeitmangels des Vorstandes nicht alles so umgesetzt werden konnte wie es ursprünglich für 2016 geplant war. Erfreulich ist, dass der Verein 2016 drei weitere jüngere Neuzugänge verzeichnen konnte. Zwei weitere Mitglieder, der Jugendliche Robin Tokgöz und bei den Erwachsenen Lutz Deglau wurden endgültig in den Verein übernommen. Soweit die Neumitglieder anwesend waren stellten sie sich der Versammlung vor. Ausgetreten sind leider im selben Zeitraum wegen familiärer oder beruflicher Angelegenheiten, oder ebenfalls wegen Zeitmangels 9 Mitglieder. Anglerkönig 2016 wurde Adrian Butler. Den 2. Platz belegte Ralf Petersdorff. Den 3. Platz errang Günter Kurps. Er ist auch der erfolgreichste Senior 2016 gewesen. Den Titel des „Unermüdlicher Anglers“ erangelte sich der 2.Vorsitzende des Vereins, Hans-Peter Sieg. Das Silberne Ehrenzeichen des Vereins erhielten Karl-Ludwig Bolewski und Benjamin Heldt. Mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Vereins wurden Peter Schmidt und Norbert Schnellert für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Dem Gesamtvorstand wurde auf Empfehlung der Revisoren die Entlastung durch die Versammlung erteilt. Somit war wegen Zeitablaufes die Stelle des 1.Vorsitzenden vakant geworden. Der bisherige Vorsitzende, Willy Berger stellte sich zur Wiederwahl und wurde erneut für die kommenden zwei Jahre zum 1.Vorsitzenden gewählt. Der vom Kassenwart vorgelegte Budgetplan für 2017 wurde ebenfalls genehmigt, so dass es weiterhin bei den Gebühren, -der Aufnahmegebühr, den Mitgliedsbeiträgen und den Sondergebühren bzw. –beiträgen wie in den letzten Jahren bleibt. Für 2017 konnte der 1.Vorsitzende den Mitgliedern erneut viele interessante Termine anbieten. So steht im März wieder ein Skatabend an. Insgesamt sind vier Vereinsangeln, davon drei an den heimischen Gewässern geplant. Der LSFV Schl-Holstein e.V. und der KSFV Pinneberg e.V. bieten weitere Termine an. Der LSFV Schl-H. e.V. z.Bsp. das Angeln auf die Grundel und der KSFV Pinneberg e.V. einen Termin auf Dorsch und Plattfisch im November, beide Termine jeweils im NOK. Das Angebot des KSFV Pinneberg e.V. umfasst weitere drei Termine im Kreisgebiet. Um mit den benachbarten Angelvereinen einen gepflegten Gedankenaustausch zu betreiben, forderte der 1. Vorsitzende alle Vereinsmitglieder auf, an diesen Angelveranstaltungen teilzunehmen. Die Bekanntgabe aller Veranstaltungen und der jeweiligen Anmeldezeit erfolgt in der Terminliste 2017. Erstmals konnte nach vielen Jahren wieder ein Festausschuss gefunden werden. Die Vereinsmitglieder Karl-Ludwig Bolewski, Adrian Butler, Reiner Kurps und Dirk Regenberg erklärten sich spontan bereit, die Jahresabschlussfeier, welche obligatorisch das Angeljahr am 2. Adventssamstag beendete, neu zu gestalten und zu organisieren. Aus der Versammlung wurden dann auch gleich mehrere Anregungen getätigt. Positiv bleibt festzuhalten, dass nach Jahren gleich mehrere Mitglieder wieder bereit sind, für das Vereinsleben tätig zu werden. Im vergangenen Jahr, so war dem Jahresbericht des 1.Vorsitzenden auch zu entnehmen, wandten sich mehr Mitglieder als in den Vorjahren mit Anregungen und Hinweisen an den Vorstand und erbrachten mehr als nur die satzungsgemäßen zu erbringenden Leistungen für den Verein. Sein weiterer Dank galt den Vorstandsmitgliedern für ihre selbstverantwortliche Mitarbeit und Zuarbeit innerhalb des Vorstandes und an ihn persönlich sowie für die bestehende Ausgeglichenheit und Stimmigkeit innerhalb des Vorstandes.

Euer Vereinsmitglied
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Termine 2016


Butt- und Brandungsangeln im NOK am 12.11.2016

Diese Veranstaltung steht unter dem vorstehenden Datum als letzter Eintrag auf der Terminliste des ASV Schenefeld e.V. für das Jahr 2016. Der Veranstalter ist der KSFV Pinneberg e.V.. Anmeldeschluss war der 05.11.2016. Die schriftlichen Anmeldungen waren dem Veranstalter über die jeweiligen Sportwarte der Vereine zuzuleiten. Entgegengenommen wurden sie von Martin Gretemeier und Willy Berger im Anglerfachmarkt Fishermans Partner in Pinneberg. Zu dritt machen wir uns, Willy Berger, Uwe Gentz, Koordinator für Fischereilehrgänge des KSFV in Pinneberg und ich gegen 13.00 Uhr auf den Weg. Die A23 verlassen wir frühzeitig um über Lentförden und Kaltenkirchen zur A7 zu gelangen. Von dort aus geht es weiter in Richtung Norden über die A 215, die B 76 und B 506 zu unserem Ziel in Kiel-Holtenau. Ohne zeitliche Verzögerung, sprich ohne einen Stau, erreichen wir es, den Parkplatz im Bereich der Hochbrücke Kiel-Holtenau. Empfangen und begrüßt werden wir dort vom 1.Vorsitzenden des KSFV Pinneberg e.V., Martin Gretemeier. Der Termin ist für alle Angler interessant, da laut der Einladung beliebig viele Vereinsmitglieder pro Angelverein und auch Nichtmitglieder des KSFV Pinneberg e.V. teilnehmen können. Jeder Teilnehmer muss jedoch im Besitz eines gültigen Fischereischeines sein und diesen vor dem Beginn der Veranstaltung auch vorlegen können. Das Startgeld beträgt 7,00€ plus 3,00€ für die Kanalkarte (falls der Teilnehmer keine Kanalkarte hat). Die vor Ort ausgestellte Erlaubnis gilt bis 24.00 Uhr. Unsere Angelzeit ist für 5 Stunden vorgesehen und endet somit um 20.00 Uhr. Erlaubt sind pro Teilnehmer 2 Ruten bestückt jeweils mit maximal 2 Haken. Als Köder sind nur Naturköder zugelassen. Die Zielfische sind Butt und Dorsch. Nach der Zahlung des Startgeldes und der Kanalkarte (soweit erforderlich) und Erledigung aller Formalitäten schultern wir unsere Angelsachen und machen uns auf den Weg an den Kanal. Ein Fußmarsch von vielleicht 150 Metern. Teilnehmer die vor uns geangelt haben kommen uns entgegen. Sie sind seit 06.00 Uhr vor Ort. Unser Fußmarsch endet in einer Fläche, die aus Asphalt, Beton und einem kurzgemähten Rasen besteht. Zwei parallel zum Kanal verlaufende Betontreifen queren sie. Die „Böschung“ besteht in diesem Teilabschnitt des Kanals aus einer etwa 500 Meter langen Spundwand. Ein massives Geländer verhindert den ungehinderten Zugang zum Wasser. Der Weg entlang des Kanals wird stark frequentiert von Spaziergängern mit und ohne Hund, Joggern und auch Radfahrern. Daher ist vor jedem Auswerfen der Montage und beim Einholen ein vorheriger Rundumblick zwingend erforderlich. Unsere Gruppe besteht aus nur 9 Teilnehmern. Startplätze werden daher nicht verlost. Jeder sucht sich einen Platz. Pünktlich um 15.00 Uhr beginnen wir mit dem Angeln. Noch scheint die Sonne in unsere Gesichter. Noch ist es warm und nicht alle mitgebrachte Thermobekleidung wird benötigt. Bereits nach dem zweiten Auswurf der Montage, der erste Biß. Ein Wittling konnte dem Wattwurm nicht widerstehen. Weiter Bisse gibt es immer wieder entlang der gesamten Strecke. Willy kann als Doublette zwei Wittlinge anlanden. Dann die ersten Dorsche. Im Kanal haben sie ein Mindestmass von nur 35 cm. Wir setzen sie dennoch mit der Hoffnung zurück, größere Exemplare an den Haken zu bekommen. Leider wird sich in unserer Gruppe dieser Wunsch nicht erfüllen. Auch die sogenannten Plattfische wollen unsere Köder nicht. Die Gruppe vor uns war laut dem Veranstalter erfolgreicher. Gegen 16.15 Uhr verschwindet die Sonne hinter den Bäumen. Der Wind frischt auf und die Wasseroberfläche beginnt sich zu kräuseln. Jetzt werden die noch abgelegten weiteren wärmenden Utensilien hervorgeholt. Die Mützen aufgesetzt und die Handschuhe angezogen. Langsam und daher zunächst unmerklich wird es immer dunkler und dunkler. Trotz der Holtenauer Schleuse, den Häusern auf der gegenüberliegenden Kanalseite und den vielen Lampen entlang des Kanals wird es um uns herum so dunkeln, dass das Auswerfen der Montage irgendwann nach Gefühl geschieht. Man wirft die Montage über Kopf in Richtung Fahrrinne. Die Weite des Wurfes kann nur noch erahnt werden. Für die Bisserkennung sind Knicklichter oder per Batterie betriebene Leuchtkörper an den Rutenspitzen jetzt eigentlich unerlässlich. So dunkel habe ich es mir am Kanal nicht vorgestellt und daher keine entsprechendes Material dabei. Ich stelle mich daher so zu meiner Angel hin, dass sich die Rutenspitze vor den hellerleuchteten Fenstern eines Gebäudes, welches auf der gegen überliegende Kanalseite steht, befindet. Auch für das Bestücken der Haken mit Ködern ist eine Kopflampe unverzichtbar. Das Zeitgefühl geht in der Kälte und Dunkelheit verloren und der Wind frischte immer weiter auf. Kurz vor 19.00 Uhr entscheiden Willy und ich für uns, das Angeln vorzeitig zu beenden. Wir packen daher unsere Sache zusammen und melden uns beim Veranstalter ab. Auch wenn wir die großen Dorsche und die von uns erhofften Plattfische nicht anlanden konnten und es irgendwann mit jeder weiteren Viertelstunde gefühlt immer kälter wurde, ändert das nichts an der Tatsache, dass man sich dennoch diese Angelstelle am Kanal als Angelplatz merken und auch anfahren sollte. Wegen des vorhandenen Schutzgeländers empfiehlt es sich zusätzlich zu seiner Angelausrüstung ein Surf & Hi Pod oder ein Beach Allround Pod (sprich ein Dreibein mit teleskopierbaren Beinen oder einen Reling-Rutenhalter) mitzunehmen. Für die Zeit ab der eintretenden Dunkelheit benötigt man auf jeden Fall künstliche Lichtquellen wie zum Beispiel Knicklichter als Bissanzeiger an den Rutenspitzen und Kopfleuchten für das Bestücken der Haken mit frischen Ködern. Ein zusätzliches „sichtbar machen“ der abgelegten Dinge wie die Rutentasche, die Köder, die Kühlbox usw. empfiehlt sich ebenfalls wegen der Spaziergänger und der dort auch im Dunkel teilweise ohne Licht fahrenden Radfahrer. Noch ein letzter Satz: Nach dem Angeln die Ruten und Rollen unbedingt mit Süßwasser abwaschen. Es gibt nur 2 sich ähnelnde Fotos von diesem Tag. Sie zeigen wir ich meine sehr schön unsere Angelstelle unter bzw. neben den zwei Hochbrücken.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Abangeln am 9.10.2016

Beim Eintreffen am Gewässer kurz nach halb sechs Uhr ist der 1.Vorsitzende bereits aktiv. Die für das Essen nach der Veranstaltung benötigten Utensilien wie die 11 Kilogramm schwere Glasflasche, den Brenner und weiteres Zubehör lädt er auf die bereitstehende Gummikarre um. Mit einer Stirnleuchte erhellt er sich im Dunkel den Weg zum späteren Sammelpunkt. Pünktlich um 07.00 Uhr bittet er die 12 anwesenden Teilnehmer zu sich. Nach der Begrüßung gibt er die Teilnahmebedingungen für das heutige Abangeln bekannt. Dann erfolgt die Verlosung der Startplätze. 13 Mitglieder haben sich offiziell angemeldet. Somit fehlt noch ein Teilnehmer. Erlaubt sind wie in den Vorjahren pro Teilnehmer zwei Angelruten, bestückt mit jeweils einem Haken. Nach der Einnahme der Startplätze sind die Angelplätze schnell eingerichtet und die Haken mit Köder bestückt. Mittlerweile ist es trotz des bedeckten Himmels so hell geworden, das Kunstlicht in Form von Stirnleuchten nicht mehr benötigt wird. Mit dem offiziellen Startsignal werden die Köder ausgeworfen. Leider fängt es jetzt an zu regnen. Nach ein paar Minuten ist der Spuk jedoch vorüber. Es bleibt an diesem Vormittag bis auf ein paar unbedeutende feuchte Unterbrechungen trocken. Wer unter den noch belaubten Bäumen sitzt, benötigt nicht einmal während dieser Schauer einen Regenschirm. Das Warten und Hoffen beginnt. Weil sich erfahrungsgemäß nicht alle Vereinsmitglieder wie seit Jahren vom Verein gewünscht, zu den Vereinsangeln termingemäß anmelden, sind erneut mehr als die benötigten Plätze ausgesteckt. Bedingt durch die Verlosung der Startplätze stehen jetzt einige der Teilnehmer dicht an dicht, während andere Sportsfreunde mehr freien Platz links und rechts neben sich zur Verfügung haben und damit auch eine größere Fläche beangeln können. Die Regenbogenforelle ist aktiv. Sie ist bekanntermaßen nicht standorttreu. Einige Exemplare durchstreifen, dicht unter der Wasseroberfläche schwimmend, das Gewässer. Mal sind die Fische direkt am Ufer, dann entfernen sie sich langsam wieder in Richtung der Gewässermitte. Dennoch hat jedes Gewässer auch für diese Fische eine bevorzugte Stelle. Leider ist dieser Platz schwierig zu bestimmen. In den zurückliegenden Jahren konnten jeweils im Monat Oktober nur wenige Forellen angelandet werden. Es scheint an der Jahreszeit, dem schon kälteren Wasser zu liegen. An mäßig warmen Tagen, wie im Frühjahr und häufig auch in den hiesigen Sommermonaten, sind die Forellen erheblich beißfreudiger. Eine Wassermessung ergibt, das Wasser hat noch immer erfreuliche 13 Grad Celsius. Nur einen Grad weniger als vor einer Woche. Erwischen wir heute endlich mal wieder einen Tag, an dem der Zielfisch, die Regenbogenforelle, in Beißlaune ist? Wenn ja, dann besteht die Chance in den verbleibenden viereinhalb Stunden den Bedarf für den Räucherofen zu fangen. Für viele Teilnehmer ist das Angeln auf den Zielfisch mit der Spinnpose, sprich dem Sbirulino zusammen mit einem Köder aus dem Glas, dem Forellenteig, nach wie vor die erfolgreichste Methode. In der Praxis fangen aber auch sie häufig nur einen oder zwei Fische während eines Vereinsangelns. Mancher Teilnehmer bleibt trotz unermüdlichen Schleppens dennoch Schneider. Andere Sportsfreunde setzen dagegen nur auf Naturköder. Ihr Favorit ist neben dem Wurm und der Fleischmade die sogenannte Bienenmade (die Larve der großen Wachsmotte). Alle drei Köder haben eines gemeinsam, sie werden auch von vielen anderen Fischen nicht verschmäht. Die Bienenmade kann häufig auch ein weiteres Mal als Köder benutzt werden. Nach gut einer guten halben Stunde fängt Adrian Butler den ersten Fisch. Ihm gelingt es mit dünnem Geschirr und einem gefühlvollen Drill einen 6 Kilogramm schweren Karpfen über den Kescher zu führen. Keiner der 12 Teilnehmer fängt an diesem Vormittag eine Forelle. Die ungewollten Beifänge, einige kleine Weißfische werden in das Gewässer zurückgesetzt. Pünktlich um 12.00 Uhr endet das Vereinsangeln. Die Angelutensilien werden zusammengepackt und in den Autos verstaut. Erstmals entfällt das Wiegen und Registrieren der Fische, da nur ein Fisch in die Wertung kommt. Mit dem Beginn des Essens, einer leckeren und schmackhaften Kartoffelsuppe mit Einlage, fängt es wieder leicht an zu nieseln. Gegen 13.00 Uhr machen sich dann alle Teilnehmer auf den Heimweg. Nach dem offiziellen Ende angeln Jürgen und Peter Schmidt sowie Adrian Butler noch weiter. Aber so ist es nun einmal. Es gibt nun einmal Schneidertage und auch Tage an denen die Fische gut beißen. Auch von diesem Vereinsangeln gibt es ein paar Fotos.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Grundelangeln und –essen am 03. September 2016

Wir, das ist der 1.Vorsitzende Willy Berger und ich, sind in diesem Jahr der Einladung des Landessportfischerverbandes Schleswig-Holstein zum Grundelangeln und –essen erneut gefolgt. Der dritte Mitfahrer ist wie im Vorjahr unser jüngstes Vereinsmitglied Robin Tokgöz. Die Anmeldung erfolgte Anfang August über den Verein. Wegen der vielen Baustellen im Bereich der A 7 fahren wir über die A23 bis Itzehoe und dann weiter über die B 77 in Richtung Rade am NOK. Der Referent für Binnenfischen des LSFV Schleswig-Holstein e.V., Martin Gretemeier, empfängt und begrüßt seit 13.00 Uhr die dort eintreffenden Teilnehmer. Nach der Prüfung der Teilnahmeberechtigung und der Sichtung der Angelpapiere händigt er den Teilnehmern die erforderliche Einzel-Fischereierlaubnis sowie den Registrierschein zum Eintragen der eigenen Fänge aus. Gefangen werden dürfen alle im Kanal vorkommende Fischarten soweit es die gesetzlichen Bestimmungen erlauben. Gewertet wird jedoch nur der Zielfisch, die Schwarzmund-Grundel. Erlaubt sind zwei Ruten pro Teilnehmer. Die Angelplätze werden nicht verlost. Jeder Teilnehmer kann seine Angelstelle im Bereich der vorgegebenen Strecke frei wählen. Es gibt in unserem Angelabschnitt keine Buchten, Spundwände, Einläufe oder Verbreiterungen. Entlang der eintönigen Steinschüttungen einen Hot Spot für den Zielfisch zu finden ist nahezu unmöglich. Wer aber durch Zufall einen solchen Abschnitt erwischt, kann innerhalb kürzester Zeit hohe Stückzahlen fangen. Da sich die Grundel im Bereich der Böschung aufhält, kann sie nahe am Ufer und somit auch in geringen Wassertiefen innerhalb der Steinschüttungen gefangen werden. Hänger sind während der ersten Durchläufe nicht zu vermeiden. Der Haken ist dann immer wieder von Fadenalgen zu säubern. Aufgrund der geringen Größe des Zielfisches ist die Fleischmade der sich anbietende Allroundköder. Die Fische nehmen an diesem Nachmittag die Köder vehement. Selbst nur grob austarierte Posen werden zügig unter die Wasseroberfläche gezogen. Dennoch geht so mancher Anhieb ins Leere. Wenn der Fisch gehakt ist, muss er zügig aus dem Wasser herausgehoben werden. Die durchschnittliche Länge beträgt bei ausgewachsenen Tieren etwa 6 Zentimeter. Für eine Anlandung ist Geschick und ein sicherer Stand in der Steinschüttung erforderlich. Fällt der gehakte Fisch bzw. die Montage zwischen die Steine der Schüttung ist der Fisch in der Regel schon verloren. Wird er im Gras abgelegt, findet man ihn aufgrund seiner geringen Größe kaum wieder. Hilfreich ist hier ein langstieliger, engmaschiger Kescher. Um 18.00 endet das Angeln. Die Fische dürfen bei der Registrierung der Fänge nur ausgenommen und ohne Kopf und mit ausgefülltem Registrierschein vorgelegt werden. Insgesamt werden an diesem Nachmittag 882 Grundel mit einem Gesamtgewicht von rund 7,60 Kilogramm von den 33 aktiven Teilnehmern aus dem Wasser gezogen. Der erfolgreichste Teilnehmer konnte 82 Stück anlanden. Er und die zwei Folgeplatzierten erhielten vom LSFV je eine Urkunde und vom Fischereirestaurant je einen Verzehrgutschein. Die Registrierscheine dienten danach als Los für die vom LSVF zur Verfügung gestellten Sachpreise. Beendet wurde der Nachmittag mit einem gemeinsamen Essen. Serviert wurden die frisch gefangen und vor Ort im Fischrestaurant „Brauer´s Aalkate“ zubereiteten Grundeln mit leckeren Bratkartoffeln. Der Wettergott meinte es auch gut mit uns. Trotz der überwiegend starken Bewölkung regnete es während der Veranstaltung nicht. Störend war lediglich der frische Wind mit seinen Böen in Stärke 5 aus westlicher Richtung. Fazit: Hat wieder Lust auf mehr gemacht. Der nächste Termin wird am 2ten Samstag im September 2017 durchgeführt. Ein paar Fotos gibt es auch wieder.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Vereinsangeln und Grillen für alle Vereinsmitglieder und Gäste am 16.07.2016

Fast auf dem Tag genau, aber eben ein Jahr später, hatten sich zum diesjährigen Vereinsangeln mit anschließendem Grillen für alle Vereinsmitglieder und Gästen, wieder nur 11 Vereinsmitglieder für diesen Termin angemeldet. Der 1.Vorsitzende begrüßte sie und die ersten Gäste etwa 30 Minuten vor dem Beginn des offiziellen Starttermins um 14.00 Uhr auf dem Grundstück in Unterglinde. Er gibt die Teilnahmebedingungen bekannt und verlost danach die ausgesteckten Startplätze unter den Teilnehmern. Ein Platz direkt neben dem Pkw-Stellplatz ist von der Verlosung ausgenommen und für ein gehbehindertes Mitglied reserviert. Erlaubt sind zwei Angelruten mit je einem Haken. Kleine Mengen an Futter dürfen zum Anfüttern eingebracht werden. Es dürfen wieder alle Fische gefangen werden. Einen Zielfisch gibt es nicht. Wer seine gefangenen Fische bis zum Ende des Angelns hältern möchte, muss hierfür einen ausreichend großen Setzkescher verwenden. Der 1.Vorsitzende weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Fische nach der Veranstaltung nicht in das Gewässer zurückgesetzt werden dürfen. Zum anschließend Grillen liegen 21 Anmeldungen vor. Pünktlich um 14.00 Uhr werden die ersten Köder zu Wasser gebracht. Schon nach wenigen Minuten wird die erste Forelle angelandet. Im Laufe des Nachmittags werden immer wieder rund um das Gewässer herum Fische gefangen. Neben Forellen werden auch Weißfische sowie Barsche angelandet. Gegen 15.00 Uhr verwöhnt uns in unserem Abschnitt eine kleine Kuchenfee den Nachmittag mit einem leckeren Stück Butterkuchen. Pünktlich um 18.00 Uhr beendet der 1.Vorsitzende das Vereinsangeln. Die Angelutensilien werden zum Auto gebracht und das Registrieren und Wiegen der Fische steht an. Der Grill ist bereits angeheizt. Auch den Part des Grillmeisters hat der 1.Vorsitzende übernommen. Nach dem gemeinsamen Essen erfolgt durch den 1.Vorsitzenden die Bekanntgabe der Platzierungen an diesem Tag. Der erfolgreichste Angler war Ralph Petersdorff mit 7 Forellen, mit einem Gesamtgewicht von 3460 Gramm, ihm folgte auf den 2. Platz Günter Kurps ebenfalls mit 7 Forellen, mit einem Gesamtgewicht von 3240 Gramm. Den 3. Platz belegte Jürgen Schmidt mit 4 Forellen und anderen Fischen mit einem Gesamtgewicht von 2260 Gramm. Insgesamt wurden an diesem Nachmittag 34 Stück Fische mit einem Gesamtgewicht von 13780 Gramm gefangen. Nur ein einziger Teilnehmer konnte keinen Fisch über seinen Kescher führen. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass sich Teilnehmer während des Essen sehr positiv über den Zustand des Gewässers äußerten. Es sieht rundherum sehr gut aus. Ein Zustand wie schon lange nicht mehr. Und leider fing es an zu regnen, als der gemütliche Teil beginnen sollte. Zunächst noch kaum spürbar aber dann doch immer stärker werdend. Zum Schutz des Grillgutes auf dem Grill musste ein Schirm aufgestellt werden. Ebenso für die an den Tischen sitzenden Besucher. Die Salate, Grillsaucen, das Brot, eben alle Beilagen und das Zubehör wie die Servietten usw. mussten mit einer Folie abgedeckt werden. Aber nach gut einer Stunde hörte es wieder auf zu regnen. Am Nachmittag hatte es dagegen nur ein einziges Mal für wenige Minuten ein wenig getröpfelt. Ein herzliches Danke schön an den Organisator/an die Organisatoren des Tages. Ein paar Fotos gibt es auch von diesem Tag.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Hegefischen im Arboretum Ellerhoop am 05.05.2016

Vom Förderkreis Arboretum wurde der Wunsch an den ASV herangetragen doch noch kurzfristig in diesem Jahr ein Hegefischen durchzuführen. Ein Mitarbeiter der Gartenanlage übernahm das Anfüttern der Fische und innerhalb des ASV wurden mögliche Interessenten für den Termin am 05.05.2016, Christi Himmelfahrt, auf eine Teilnahme angesprochen. Sieben Vereinsmitglieder sagten ihr Erscheinen zu. Kurz vor 05.00 Uhr traf man sich an dem vereinbarten Seiteneingang der Gartenanlage. Zusammen mit seinem Sohn empfing uns ein Mitarbeiter der Gartenanlage und zeigte uns die Anfütterungsstellen. Die Angelplätze werden aufgesucht und das Angeln beginnt. Es ist sehr kalt an diesem Morgen. Es herrschen Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt. Da es schon hell ist, werden die mitgeführten Taschenlampen nicht benötigt. Das Teichwasser ist mit 9 Grad plus erheblich wärmer als die Umgebungsluft. Dichter Bodennebel ist die Folge. Fische sind an der Wasseroberfläche, soweit man sie einsehen kann, nicht zu entdecken. Nur einmal entstehen zwei kleinere Strudel im Bereich eines unseres Angelplatzes. Die Stille des Morgens wird hin und wieder durch startende und auch anfliegende Kanadagänse unterbrochen. Als die Sonne über den Baumkronen sichtbar wird, löst sich der Nebel auf und es wird endlich wärmer. Fänge von Karpfen sind nicht zu beobachten. Die ersten Teilnehmer verlassen ihren Angelplatz und versuchen ihr Glück an einer anderen Stelle. Auch hier ohne sichtbaren Erfolg. Gegen 09.00 Uhr stellen wir das Angeln ein. Es stellt sich heraus, dass nur ein Karpfen von Benjamin gefangen werden konnte. Ein weiteres Exemplar konnte er nicht anlanden. Mir war es vergönnt, einen Hecht zu fangen. Er nahm direkt nach dem Einwurf den eingeworfenen Maisköder. Mit dem Auswerfen des Köders und dem Auftreffen der Pose auf die Wasseroberfläche, verschwand diese für einen Moment unter der Wasseroberfläche. Dann tauchte sie wieder auf und es passierte nichts. Ich spulte die lose Schnur langsam auf und setzte dann vorsichtig den Anhieb. Ich spürte für den Bruchteil einer Sekunde einen Widerstand und dann explodierte etwas unter der Wasseroberfläche, zog eine gewaltige Kraft mit einer ungeheuren Startschnelligkeit Meter für Meter Sehne von der Rolle. Ein längerer Drill begann. Der Fisch suchte und durchschwamm jedes erkennbare Hindernis. Keine Pflanzenstengelansammlung wurde ausgelassen. Die absoluten Höhepunkte im Drill waren die zwei Luftsprünge des Hechtes mit jeweils aufgeklappten Kiemendeckeln. Den Fang kann ich leider nicht mit einem Foto belegen, da bereits nach nur zwei zuvor geschossenen Fotos die Akkus meiner Kamera leer waren. Gesehen haben ihn aber zwei weitere Mitangler. Zur Länge des Fisches. Er war länger als mein Hältergefäß mit einer Gesamtlänge von 80 cm plus die Länge meiner Hand. Er war um und bei einen Meter lang und sehr gut im Futter. Er durfte wieder in sein Gewässer zurück. Der von Benjamin gefangene Karpfen trat in einem Hältergefäß seine Reise in sein neues Gewässer in Unterglinde an. Es gibt von diesem Termin leider nur zwei Fotos und die ohne Fisch.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Ostseeangeln ab Laboe am 21.04.2016

Gleich nach dem Aufstehen zeigt ein Blick auf das Thermometer, das es draußen sehr kalt ist. Den vorangegangenen Regentagen folgte eine trockene Nacht mit Temperaturen bis an den Gefrierpunkt. Die Wetterprognosen sagen dennoch für den Tag, speziell für die Ostseeküste, sonniges und trockenes Wetter mit Höchsttemperaturen bis zu 12 Grad Celsius voraus. Mit auffrischendem Wind ist ab dem frühen Nachmittag zu rechnen. Das Zwiebelprinzip gilt für die anzuziehende Bekleidung. Auf dem Parkplatz in Laboe angekommen, wird als erstes vor dem Auspacken der Angelsachen zusätzlich weitere wärmende Kleidung übergezogen. Gut gegen die kühle Luft geschützt geht es wie immer, natürlich nur mit dem Notwendigsten ausgestattet, wieder schwerbepackt an Bord der Blauort. Dann die erste Enttäuschung. Der Versuch an altbekannter Stelle in Laboe Wattwürmer zu erstehen, schlägt leider fehl. Wir müssen ohne Naturköder auskommen. Zu kaufen war nur vorbestellte Ware. Wir sind also nicht so gut vorbereitet wie in den Vorjahren, auch wenn jeder von uns diverse Pilker, Beifänger und Gummifische in allen möglichen Gewichten und Farben dabei hat. Die ersten von insgesamt 32 Teilnehmern sind bereits an Bord und haben ihre Stammplätze am Bug und im Heck eingenommen. Die anderen 18 Teilnehmer verteilen sich auf die Backbord- bzw. Steuerbordseite. Erfreulich, das 24 Vereinsmitglieder, der Rest sind Gäste und Sponsoren, sich für diese Ausfahrt auf die Ostsee angemeldet haben und auch erscheinen. Nach der Begrüßung durch den 2.Vorsitzenden und Sportwart des Vereins, Hans-Peter Sieg, treffen sich zunächst einmal alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Frühstück in der Schiffskajüte. Es ist wie das Mittagessen und der Apfelkuchen mit dem dazugehörenden Pott Kaffee nach der Beendigung der Angeltour im Fahrpreis enthalten. Weiter im Preis enthalten ist auf Wunsch noch 1 Frikadellen-Brötchen pro Teilnehmer. Die Kosten für alle weiteren Getränke ob mit oder ohne Alkohol, Tabak und Süßigkeiten sind von jedem Mitfahrer selbst zu zahlen. Geangelt werden darf (soll) nur mit 2 Haken bzw. 1 Drilling und einem Beifänger. Das Mindestmaß für den Dorsch, so möchte es der Sportwart, hat er wie immer bei unseren Ausfahrten auf 40 cm heraufgesetzt. Mit zehnminütiger Verspätung geht es dann auch tatsächlich los. Die Festmacherleinen werden eingeholt, der Kapitän meldet sich mit einer kurzen Ansprache von der Brücke. Der Geräuschpegel in der Kajüte ist gewaltig. Da alle gleichzeitig frühstücken möchten, gibt kaum noch eine freie Fläche für einen Stehplatz. Als die Tabletts mit den belegten Brötchen über den Tresen gereicht werden, wird es für eine kurze Zeit leiser. Kurz darauf, noch mit dem Becher Kaffee und dem Brötchen in der Hand werden die unterbrochenen Gespräche wieder aufgenommen. Der Erfahrungsaustausch bis zum ersten Stopp wird fortgesetzt. Ein Thema sind die Angelerlebnisse seit der letzten Ausfahrt. Unerwähnt bleibt in diesen Gesprächen nicht der Kauf von neu erworbenem Equipment, wie z.B. die per Batterien angetriebene Multirolle. Wir sind auf den Weg in das Fanggebiet. Benjamin nutzt die Zeit und sammelt im Auftrag des Sportwartes die ausgefüllten Tippbögen und das dazugehörende Kleingeld für das Dorschlotto ein. Die ersten Teilnehmer genießen nach dem Frühstück die Morgensonne sowie die damit verbundene Ruhe. Dann nach gut einer Stunde Anfahrt sind wir im Fanggebiet angekommen. Trotz des Sonnenscheins ist und bleibt es durch den kaum spürbaren Wind unangenehm kühl. Richtig unangenehm ist es immer nach einem neuen Stopp des Schiffes, wenn man plötzlich wieder im Schatten der Schiffsaufbauten steht. Für eine spürbare Drift ist der Wind jedoch nicht kräftig genug. Der Ostseeboden ist zeitweise glatt und ohne Algenbewuchs. Die Teilnehmer mit den vorbestellten Wattwürmern im Gepäck können hier einige paar Plattfische erbeuten. Unsere im Gepäck befindlichen Buttlöffel können nicht eingesetzt werden, da uns die Naturköder fehlen. Es kommt nur gelegentlich zu vereinzelten Dorschfängen. Ein Teil dieser Dorsche ist untermaßig. Diese Fische werden in die Ostsee zurückgesetzt. Es zeichnet sich ab, dass die am Bug stehenden Teilnehmer des Schiffes gegenüber allen anderen Mitanglern erfolgreicher angeln. Sie können diverse kapitale Dorsche erbeuten. Bis zu 14 Stück pro Teilnehmer. Diverse dieser Dorsche haben eine Länge um die 70 cm herum. Der größte an diesem Tag gefangene Dorsch ist 83 cm lang. Das Bordpersonal ist jeweils bei der Anlandung der Fische mit dem Gaff behilflich. Viele Mitfahrer fragen sich, worin der Grund liegen mag, dass sich die Fische offensichtlich nur vor dem Bug des Schiffes aufhalten. Als ein möglicher Grund wird der Lärm des Schiffsmotors angeführt. Vermutlich sind aber die am Bug des Schiffes stehenden Teilnehmer nur deshalb so erfolgreich, weil sie erhöht stehen und auch ungehindert von Aufbauten ihre Montagen weit auswerfen können. Die abzufischende Strecke zurück zum Schiff ist dadurch erheblich länger als bei den Teilnehmer an den Schiffsseiten. Der Abstand zwischen den ausgeworfenen Montagen zum Nebenmann ist ebenfalls wesentlich größer und ermöglicht den Teilnehmern so ein ungestörtes Angeln. Insgesamt werden an diesem Tag 96 Fische gefangen. Zwei Teilnehmer, Ulrich Stahmer und Klaus Peppel, hatten die Anzahl der gefangenen Fische im Dorschlotto richtig getippt und mussten sich daher den Gewinn teilen. Der erfolgreichste Vereinsteilnehmer war Adrian Butler, ihm folgte auf den 2.Platz Peter Fredeland. Den 3. Platz belegte Thomas Dyszluk. Er fing auch den größten Dorsch mit 83 cm. Gegen 17.00 Uhr ging es dann mit dem Auto wieder in Richtung Heimat. Ein herzlicher Dank an den 2.Vorsitzenden des Vereins für die organisierte Ausfahrt. Wie immer bei seinen Terminen, auch diese Ausfahrt bei herrlichem Wetter. Ein herzliches Danke schön auch an die mir namentlich unbekannten Sponsoren. Ein von dieser Ausfahrt gibt es paar Bilder.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Anangeln 17.04.2016

Es ist 06.00 Uhr, der Tag hat die Nacht bereits abgelöst, als sich am Gewässer in Unterglinde 24 Vereinsmitglieder im Halbkreis stehend um den 1.Vorsitzenden, Willy Berger, und dem neuen 1.Gewässerwart, Ulrich Stahmer, versammeln. Der 1. Vorsitzende begrüßt die Anwe-senden. Er übernimmt auch die Bekanntgabe der Teilnahmebedingungen für das heutige Ver-einsangeln. Erlaubt sind zwei Angelruten, keine Weitwurfgeschosse. Kleine Mengen an Futter (Maden in der handelsüblichen Kleinpackung) dürfen zum Anfüttern eingebracht werden. Der Zielfisch ist die Forelle. Es dürfen wieder alle Fische gefangen werden. Für das Hältern der Fische ist ein Setzkescher zu verwenden. Der 1.Vorsitzende weist ausdrücklich darauf hin, dass gehälterte Fische nicht in das Gewässer zurückgesetzt werden dürfen. Ausgesteckt sind insgesamt 27 Plätze. Wie immer sind auch zu diesem Termin Teilnehmer erschienen, die sich nicht angemeldet hatten. Drei Plätze sind noch frei, wobei zwei angemeldete Teilnehmer noch nicht vor Ort sind. Für die Teilnehmer die nicht mehr so gut zu Fuß sind, sind für die Auslo-sung ihrer Startplätze drei Angelstellen gleich neben dem Parkplatz vorgesehen. Alle anderen Startplätze werden unter den verbleibenden Teilnehmern ausgelost. Bei allen Teilnehmern ist die Vorfreude auf den Beginn der Saison groß. Die Wetterprognosen lassen auf einen trocke-nen Vormittag hoffen. Bis auf zwei nicht erwähnenswerte kleine Schauer wird es auch es tat-sächlich trocken bleiben. Nachdem die Formalitäten erledigt sind, kommt Bewegung in alle Teilnehmer. Das Angelgerät wird aufgenommen und der Angelplatz aufgesucht. Je nach zu-rückzulegender Wegstrecke verbleiben dann jedem Teilnehmer etwa 20 Minuten bis zum Startsignal für die Vorbereitungen. Als das Gemeinschaftsangeln durch den 1.Vorsitzenden eröffnet wird, werden auch sofort die ersten Köder ausgeworfen. Danach beginnt wie immer das Warten. Schon beim Einrichten meines Angelplatzes bemerkte ich rechts von mir und et-wa nur einem Meter vom Ufer entfernt eine Forelle. Eine weitere Forelle zog ihre Kreise ein paar Meter weiter draußen. Beide Stellen warf ich sofort nach der Startfreigabe mit je einer Posenmontage an. Vorfachlänge etwa 1 Meter. Ich probiere als Köder eine Bienenmade. Ge-rade als ich die zweite Montage ausgeworfen und die Rute in den Rutenhaltern abgelegt habe, verschwindet die Pose von der ersten Angelrute mit einem zügigen Ruck unter der Wasser-oberfläche. Die erste Forelle hatte die Bienenmade schon nach nicht einmal zwei Minuten ge-nommen. Nach einem kurzen Drill konnte ich sie über den Kescher führen und anlanden. Als der Fisch noch abgeschlagen und abgestochen im Kescher lag, erfolgte der Biß bei der zwei-ten Rute. Auch hier hatte eine weitere Forelle den Köder, ebenfalls eine Biedenmade, ge-nommen. Auch diese konnte ich nach einem kurzen aber heftigeren Drill über den Kescher führen. Dann war an meinem Platz für eine längere Zeit Pause. Zwei weitere Exemplare inte-ressierten sich erst kurz vor dem Ende des Angels für meine kurz über den Grund auf-schwimmenden und jeweils mit Powerbait bestückten Haken. Pünktlich um 12.00 Uhr endete das Gemeinschaftsangeln. Ab 12.30 Uhr wurden die Fänge gewogen und die Stückzahlen re-gistriert. Insgesamt wurden 117 Forellen gefangen. Danach ließen sich alle Sportsfreunde die schmackhafte Erbsensuppe mit Einlage schmecken, während im Hintergrund die Platzierun-gen der Teilnehmer ermittelt wurden. Der erfolgreichste Teilnehmer an diesem Vormittag war Adrian Butler, ihm folgte auf Platz 2 Reiner Kurps. Den dritten Platz belegte der älteste Teilnehmer des Gemeinschaftsangelns, Helmut Ehlert. Fünf Teilnehmer hatten sich an diesem Vormittag redlich bemüht, konnten aber keinen Fang vorweisen. Sie erhielten dennoch ihre Forellen. Wie üblich wurden die Forellen gleichmäßig unter den Teilnehmer aufgeteilt. Dann verabschiedeten sich die ersten Sportsfreunde. Ein paar fleißige Hände fassten mit an beim Verstauen der Tische und Bänke. Leergut und herumliegender Müll wurde eingesammelt. Dann war auch diese Veranstaltung zu Ende. Auch von diesem Termin gibt es ein paar Fotos.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Angel der Vereine 2016

Der 1.Vorsitzende des Kreissportfischerverbandes Pinneberg e.V., Martin Gretemeier, hatte die dem Kreisverband angehörenden Vereine mit Schreiben vom 02.12.2015 zu dem diesjährigen Gemeinschaftsfischen am 10.04.2016 eingeladen. Der ASV Wedel e.V., stellte dem Verband hierfür ein Gewässer in der Schaulauer Straße in Wedel zur Verfügung. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten musste die Anzahl der Teilnehmer begrenzt werden. Für interessierte Vereine galt daher, ihre Mitglieder schnell zu informieren und früh anzumelden. Aufgrund witterungsbedingter Umstände, Teile des Ufers waren wegen Hochwassers nicht mehr begehbar, musste kurzfristig umgeplant und auf ein anderes, aber in der Nähe befindliches Gewässer, ausgewichen werden. Trotzdem konnten der 1.Vorsitzende des KSFV Pinneberg e.V. und der 1.Vorsitzende des ASV Wedel e.V., Uwe Gentz, die 24 angemeldeten und eingetroffenen Teilnehmer mit einer kleinen zeitlichen Verspätung begrüßen. Die Teilnahmebedingungen wurden bekannt gegeben. Erlaubt war eine Rute, Angelart Grund- und Posenangeln. „Weitwurfgeschosse“ wie zum Beispiel Sbirolino waren nicht erlaubt. Wie sich später zeigen sollte, wird dieser Wunsch des Veranstalters nicht von allen Teilnehmern beachtet werden. Ein Anfüttern der Fische ist nicht gestattet. Zugelassene Köder sind Maden, Würmer, Bienenmaden und Powerbait. Der Zielfisch ist die Forelle. Alle anderen Fische sind auf Wunsch des gastgebenden Vereins wieder ausnahmslos in das Gewässer zurück zusetzen. Danach erfolgte die Auslosung der Startplätze. Der 1.Vorsitzende des Gastvereins eröffnet wie im Zeitplan vorgesehen pünktlich um 08.00 Uhr das Gemeinschaftsangeln. Schon wenige Minuten später kann der erste Fisch angelandet werden. Über die gesamte angesetzte Angelzeit können immer wieder Fänge beobachtet werden. Pünktlich um 13.00 Uhr endet dann das Vereinsangeln. Etwa eine halbe Stunde später wird mit der Registrierung und dem Wiegen der Fische begonnen. Pro Gramm Fisch gibt es einen Punkt. So ist sichergestellt, dass Teilnehmer mit einer gleichen Anzahl gefangener Fische gewertet werden können. Wie sich herausstellte hatten sich 5 Teilnehmer redlich bemüht, aber keine Fische im Kescher. Als Tagesgesamtergebnis wird der Fang von 78 Forellen verkündet. Der erfolgreichste Teilnehmer an diesem Vormittag war der 1.Vorsitzende des ASV Schenefeld e.V., Willy Berger. Der gesamte Fang wird wie zu Beginn der Veranstaltung angekündigt, unter den Anglern aufgeteilt. Somit geht kein Teilnehmer ohne Fisch nach Hause. Jeder hat mindestens mit 3 Forellen in seiner Fischkiste. Ein paar wenige Teilnehmer können eine vierte Forelle mit nach Hause nehmen. Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, wurden die Teilnehmer in der Reihenfolge ihrer Platzierung an den „Gabentisch“ gebeten. Jeder darf sich ein Teil nehmen. Manch ein Teilnehmer verließ mit einem strahlenden Gesicht den Tisch. Im Angebot waren Dinge die ein Anglerherz höher schlagen lassen. Diverse unterschiedlich große Angelrollen, Angelruten, eine Kühlbox, verschiedene Kopfleuchten, Kescher, PVC Taschen in unterschiedlichen Größen und weiteres Angelzubehör. Zum Abschluss wurde eine schmackhafte Erbsensuppe mit 2 und mehr Bockwürsten gereicht. Für die ganz hungrigen Teilnehmer gab es auch auf Wunsch auch einen Nachschlag. Gegen den Durst standen verschiedene Softdrinks und ein kühles Bier kostenlos für alle Teilnehmer bereit. Lust auf Fotos? Hier sind sie.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Termine 2015


Angeln der Vereine am 11.10.2015

Der Veranstalter, der Kreissportfischerverband Pinneberg e.V., hatte die Angler über die angeschlossenen Vereine zu diesem Termin am 11.10.2015 eingeladen. Der Durchführungsort in diesem Jahr, das Vereinsgewässer des ASV Schenefeld e.V. in Appen/Unterglinde. Die Teilnehmerzahl ist pro Verein auf wenige Mitglieder begrenzt. Daher erfolgt die Teilnahmeberücksichtigung innerhalb der Vereine und beim KSFV in der Reihenfolge der jeweils dort eingehenden Anmeldungen. Die Platzverlosung ist an diesem Morgen für 07.30 Uhr angesetzt. Die Einfahrt zum Gewässer ist für die ortsfremden Teilnehmer durch Fackeln am Straßenrand gekennzeichnet. Unmittelbar vor der Platzverlosung begrüßt zunächst der Voriszuende des KSFV Pinneberg e.V. Martin Gretemeier die Teilnehmer. Danach heißt auch der 1.Vorsitzende des gastgebenden Vereins, Willy Berger, die Sportsfreunde herzlich am Gewässer des ASV Schenefeld e.V., willkommen. Die Teilnahmebedingungen werden mündlich bekannt gegeben. Wer möchte kann sie auf der Rückseite seiner Startkarte nachlesen. Erlaubt sind zwei Ruten, das Anfüttern ist verboten. Der Zielfisch ist die Forelle. Andere alle anderen gefangenen Fische können unter Beachtung vom Mindestmaß und eventuellen Schonzeiten dem Gewässer entnommen werden. Sie kommen aber nicht in die Wertung. Graskarpfen und der Sterlet sind hiervon ausgenommen. Sie sind sofort in das Gewässer zurück zu setzen. Neu ist erstmals, für dieses Kreisverbandsangeln, dass jeder Teilnehmer, der mehr als drei Forellen gefangen hat, die vierte und alle weiteren Forellen am Ende der Veranstaltung, nach dem Wiegen und Registrieren der Fische, beim Vorsitzenden des KSFV Pinneberg e.V. zunächst abzugeben hat. Diese Fische sollen, so die Ansage, vor dem Ende der Veranstaltung anteilig an alle Teilnehmer gleichmäßig verteilt abgegeben werden. Als wir wenig später unsere per Los ermittelten Startplätze erreicht haben und die Angelplätze einrichten, ist es noch dämmerig. Pünktlich dann um 08.00 Uhr das Startsignal. Sofort werden die ersten Köder ausgeworfen. Die Erwartungshaltungen sind unterschiedlich. Die ersten Fische werden schon nach kurzer Zeit angelandet. An anderen Stellen wollen die Forellen die angebotenen Köder nicht nehmen. Aber auch hier können im Laufe des Vormittags Fänge von Fischen, wie Barsche und Weißfische, jedoch keine Forellenfänge beobachtet werden. Pünktlich um 13.00 Uhr endet die Zeit des aktiven Angelns. Die Angelutensilien werden eingepackt, die Fische zum Registrieren und Wiegen zum festgelegten Sammelplatz gebracht. Die Erst- und Folgeplatzierten werden ermittelt. Durch die vorstehend erwähnte und erstmals auch bei diesem Angeln angewandte Verteilregelung der Fische geht daher kein Teilnehmer ohne Forellen nach Hause. Neben den selbstgefangen aber nicht in die Wertung gekommene Fische, erhält jeder Nichtfänger von Forellen 4 Forellen aus dem „Pool“. Alle anderen Teilnehmer nehmen 7 Forellen mit nach Hause. Der erfolgreichste Teilnehmer an diesem Vormittag konnte insgesamt 40 Stück Forellen mit einem Gesamtgewicht von etwas über 22 Kilogramm über seinen Kescher führen. Weitere Teilnehmer waren mit geringeren Stückzahlen von einer Forelle bis zu 16 Stück Forellen erfolgreich. Nachdem am Ende der Veranstaltung alle Fische gewogen und registriert und damit alle Formalitäten erledigt waren, ging es über zum gemütlichen Teil. Eine schmackhafte Erbsensuppe wurde zunächst gereicht. Bier und Softgetränke standen für den Durst bereit. Die drei Erstplatzierten durften sich nach dem gemeinsamen Essen als Erste eine Aufmerksamkeit vom „Gabentisch“ nehmen. Im Angebot waren diverse unterschiedlich große Angelrollen, Kescher, diverse Angelruten, mehrere hochwertige Filetiermesser usw.. Anschließend konnten sich alle anderen Teilnehmer, ihre Reihenfolge wurde durch das Ziehen ihrer Startkarte ermittelt, etwas vom Gabentisch nehmen. Danach war das Gewässer für drei Stunden frei für die aus den Vereinen gemeldeten 7 Jugendlichen. Auch diese waren sehr erfolgreich. Sie werden diesen Nachmittag sicher so schnell nicht wieder vergessen. Insgesamt fingen sie in diesen drei Stunden 80 Forellen. Ein paar Fotos gibt es auch von diesem Termin.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Grundelangeln am 05.09.2015

Grundelangeln und -essen Der Landessportfischerverband Schleswig-Holstein hatte zum vierten Mal zu einem Angeln am 05.09.2015 im Nord-Ostsee-Kanal, in Rade bei Rendsburg, auf den Zielfisch, die Schwarzmund Grundel, eingeladen. Der im Schwarzen Meer heimische Fisch ist vermutlich im Ballastwasser großer Schiffe als „Blinder Passagier“ eingewandert. Die Anmeldung zu diesem Termin erfolgte über die Vereine, also dem jeweiligen 1.Vorsitzenden. Aus unserem Verein hatten zwei Vereinsmitglieder Interesse an diesem Termin, der 1.Vorsitzende und ich, der Schriftführer. Gegen 13.00 Uhr machten wir zwei uns zusammen mit einem Gast, einem Jugendlichen, auf den Weg nach Rade an den NOK. Gleich nach dem Eintreffen, melden wir uns beim Sportwart des LSFV und erledigten die erforderlichen Formalitäten. Nach dem Abstreichen auf der Teilnehmerliste gelten wir als anwesend und teilnahmeberechtigt. Wir erhalten die Einzel-Fischereierlaubnis für die Teilnahme an dem Gemeinschaftsangeln und den Registrierschein zum Eintragen der eigenen Fänge. Erlaubt sind zwei Ruten pro Teilnehmer. Erlaubt sind weiter Köder nach Belieben und nur natürliches Futter zum Anfüttern. Gefangen werden dürfen alle im Kanal vorkommende Fischarten. Gewertet wird jedoch nur die Schwarzmund Grundel. Bei der Registrierung der Fische sind diese ohne Kopf und ausgenommen abzugeben. Ein Termin für alle, die gerne mit den ring- und rollenlosen Ruten, mit der sogenannten Stippe angeln. Der Zielfisch ist klein und hält sich nahe am Ufer im Bereich der Steinschüttung auf. Leider erschwerte der in Böen stürmische Westwind das Befischen des Zielfisches mit leichtem Gerät ganz erheblich. Große Schnurbögen entstehen schon beim Auswerfen der Köder. Die zusätzlichen drei sehr kurzen, dafür aber sehr kräftigen Regenschauer, erschwerten zusätzlich das Angeln. Guter Regenschutz war zusätzlich an diesem Nachmittag gefragt, da die wenigen mitgebrachten Schirme wegen des Windes nur bedingt zum Regenschutz eingesetzt werden konnten. Nach dem erfolgreichen Angeln, um 18.00 Uhr war Schluss, wurden die Fische gezählt und danach vor Ort im Fischrestaurant „Brauer´s Aalkate“ zubereitet. Serviert wurden sie mit leckeren Bratkartoffeln. Dazu gab es Freibier und kostenlose Softgetränke. Nach dem gemeinsamen Essen erhielten die drei Erstplatzierten unter anderem Verzehrgutscheine, ausgestellt vom und für das Fischereirestaurant. Danach wurden mehrere vom LSFV zur Verfügung gestellte Sachpreise, wie z.B. eine vom Verband in der Auflage limitierte und nach Vorgaben des Verbandes speziell gefertigte Angelrute, ein Tischräucherofen, 2 Stippruten usw. unter den teilnehmenden Anglern verlost. Gegen 20.30 Uhr verabschiedeten sich die ersten Teilnehmer und machten sich auf den Weg in Richtung Heimat. Ein paar Fotos gibt es auch von diesem Termin. Fazit: Hat Lust auf mehr gemacht. Der nächste Termin steht auch schon fest. Es ist der 3. September 2016. Gleicher Ort.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Vereinsangeln und Grillen für alle Vereinsmitglieder und Gäste am 18.07.2015

Die letzten Details zu dem Termin werden auf der Vorstandssitzung am 06. Juli abgestimmt. Die ersten Anmeldungen liegen dem Vorstand bereits vor. Sollte das Wetter so bleiben wie es seit Tagen ist, sehr sonnig und heiß, so soll auf die Aufstellung des Zeltes verzichtet werden. Vier Vereinsmitglieder treffen sich bereits am Samstag vor dem Termin zu noch erforderlichen Gewässerpflegearbeiten. Am Tag der Vereinsveranstaltung sind 10 Minuten vor der Verlosung der Startplätze erst 7 Teilnehmer vor Ort. Sie haben teilweise bereits Familienangehörige bzw. Freunde mitgebracht. Die Wetterprognosen lassen auf einen warmen, trockenen Tag und Abend hoffen. Insgesamt werden nur 11 Vereinsmitglieder mitmachen. Der 1.Vorsitzende gibt 5 Minuten verspätet die Teilnahmebedingungen bekannt. Noch immer sind nicht alle Teilnehmer vor Ort. Dann werden die Startplätze verlost. Bis zum Startbeginn sind es jetzt noch etwa 20 Minuten. Pünktlich um 14.00 Uhr beginnt das Angeln. Tief am Himmel hängende Wolken ziehen über uns hinweg. Ein böiger Westwind kräuselt immer wieder die Wasseroberfläche. Aber es ist und bleibt trocken. Pünktlich um 18.00 Uhr wird das Angeln per Signal vom 1.Vorsitzenden beendet. So nach und nach trifft man sich am Grillplatz. Dort werden vom 1.Vorsitzende die abgegebenen Fische gewogen und dann vom 2.Vorsitzende in die Fangliste eingetragen. Bevor es gemütlich wird, begrüßt der 1.Vorsitzende zunächst alle im Laufe des Nachmittags eingetroffenen Gäste und wünscht allen Teilnehmern einen netten Abend. Danach gibt er die traurige Nachricht bekannt, dass unser Vereinsmitglied Rudi Heiland vor ein paar Tagen verstorben ist und die Traufeier am 24.07. um 12.00 Uhr in der Paulskirche in Schenefeld stattfinden wird. Er bittet zum Andenken an den Verstorbenen um eine Gedenkminute. Erfreulicheres gibt es anschließend zu berichten. Unser 2.Vorsitzende ist Opa geworden. Der neue Erdenbürger ist ein kleines Mädchen. Danach bedankt der 1.Vorsitzende sich bei dem 1.Gewässerwart Thomas Rathlev und dem Jugendwart Peter Fredeland. Beide werden sich um das leibliche Wohl aller Anwesenden kümmern. Der Grill ist bereits angeheizt. Getränke, Salate und Brot usw. stehen zur Selbstbedienung bereit. Wer die Vereinskasse entlasten möchte, kann eine Spende in selbst bestimmter Höhe in die Kasse legen. Obwohl es bereits verführerisch nach gegrilltem Fleisch riecht müssen sich noch alle Anwesenden etwas gedulden. Das Fangprotokoll ist ausgewertet. Willy gibt nun die Namen der fünf erfolgreichsten Teilnehmer des Nachmittags bekannt. In die Wertung kommen nur sogenannte Edelfische laut der Gewässerordnung wobei der Zielfisch an diesem Nachmittag die Forelle ist. Weißfische kommen nicht in die Wertung. Den fünften Platz belegt Jürgen Schmidt mit einer Forelle und einem Barsch. Ihm folgt Adrian Butler auf Platz vier mit einer großen Forelle. Den dritten Platz belegt Gerhard Pitzke mit 1 Forelle und drei Barschen. Zweitbester Teilnehmer ist der 1.Vorsitzende mit 2 Forellen. Benjamin Heldt ist der erfolgreichste Teilnehmer mit 11 Forellen an diesem Nachmittag. Nach der Bekanntgabe der Namen sind auch die ersten Fleischstücke und Würste fertig gegrillt und warten auf Abnehmer. Der 1.Vorsitzende wünscht allen Anwesenden einen Guten Appetit, ein paar nette und unterhaltsame Stunden. Die ersten hungrigen Teilnehmer begeben sich in Richtung Grill. Den Organisatoren und allen Helfern ein herzlichen Danke schön für den Tag. Schade, dass die Resonanz vonseiten der Vereinsmitglieder erneut so gering war. Einige Bilder gibt es auch von diesem Vereinsangeln mit anschließendem Grillen.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Makrelenangeln 2015

Es ist gegen 06.35 Uhr. Hans-Peter Sieg, 2.Vorsitzender und Sportwart des Vereins und am heutigen Tage wie auch in den Vorjahren, der Organisator der Hochseeausfahrt, macht mit seiner Anmeldeliste in der Hand einen letzten Rundgang über die Blauort. Alle auf seiner Lis-te namentlich aufgeführten 13 Teilnehmer sind an Bord. Reserviert hat er für uns das Heck und die Backbordseite des Schiffes. Beim Eintreffen an Bord kann sich daher jeder Teilneh-mer aus unserer Gruppe unter den noch nicht belegten Plätzen seinen Platz aussuchen. Pünkt-lich werden um 07.00 Uhr die Leinen von der Besatzung der MS Blauort eingeholt. Das Schiff legt ab. Da unser Fanggebiet in Sichtweite der Hochseeinsel Helgoland liegt, ist mit einer Anfahrzeit von knapp 3 Stunden zu rechnen. Ausreichend Zeit für alle hungrigen Gäste für ein zweites Frühstück bzw. für die, die noch nicht gefrühstückt haben, das versäumte Frühstück nachzuholen. Trotz der vorangegangen stürmischen Tage ist die Prognose des Wet-terdienstes für den heutigen Tag, eine ruhige Nordsee mit einer maximalen Wellenhöhe von 1 Meter, abnehmend ab der Mittagszeit bei gleichzeitig abnehmendem Wind. Die Luft, die von der See her über den Schutzdeich weht, riecht typisch nach der Nordsee, nach Salzwasser und Schlick. Wenige Minuten nach dem Ablegen passieren wir die Schleusentore und es geht hin-aus in Richtung offene See. Es ist diesig. Die See ist auffallend ruhig, keine Schaumkrone ist zu sehen. Nach gut zwei Stunden kommt von der Brücke die Durchsage, dass wir noch etwa 1 Stunde Fahrzeit benötigen. Endlich um 20 Minuten nach 10 Uhr der erste Stopp. Wir sind im Fanggebiet. Keine jagenden Möwen sind zu sehen. Sie sind eigentlich ein verlässlicher Indikator dafür, dass Makrelen auf der Jagd nach ihrer Beute, wie auf die Brut von Heringen, Dorschen, Wittlingen und Sandspierlingen, sind. Die gejagten Jungfische suchen dicht unter der Wasseroberfläche Schutz vor ihren Freßfeinden, den Makrelen, und werden so zusätzlich zu einer leichten Beute auch für die Möwen. Die Maschine wird gestoppt, die Schraube läuft rückwärts. Das Schiff macht keine Fahrt mehr. Von der Brücke wird angehupt. Die Montagen werden ausgeworfen. Keine Makrelen. Gefangen werden lediglich einige wenige untermassige Dorsche. Dann geht es weiter. Nach zwanzig Minuten Fahrt der nächste Stopp. Keine ja-genden Möwen. Gefangen werden untermassige Dorsche, Knurrhähne, und Sandspierlinge oder auch Sandaale genannt. Um es kurz zu machen. Die Makrelenfänge bleiben aus. Am En-de des Tages haben viele Teilnehmer keine oder wenige, 3 oder 4 Stück in der Fischkiste. Zwei Teilnehmer konnten jeweils zusätzlich einen größeren Dorsch an Bord holen. Die über-wiegende Stückzahl der gefangen Makrelen sind kleine bis sehr kleine Exemplare. Adrian hatte aus unserer Gruppe das glücklichste Händchen. Ihm gelang es, mehrere Exemplare mit jeweils einem Stückgewicht um die 500 Gramm zu fangen. Vom Wetter her wurde der Tag wirklich eine Ausnahme. Gegen Mittag kam die Sonne endgültig durch, der Dunst löste sich auf. Ein wolkenloser Himmel war die Folge. Der Wind schlief völlig ein und die Nordsee war bis auf eine geringe Dünung spiegelglatt. Ein kleiner Schwarm weiß glänzender Möwen er-schien erstmals, als die Innereien der wenigen ausgenommenen Fische über Bord geworfen wurden. Ein herzliches Dankeschön an unseren 2. Vorsitzenden für die Ausfahrt. Mit leicht geröteter Haut im Gesicht und an den Armen sowie mit guter Laune verabschiedete man sich kurz nach 17.00 Uhr auf der Pier. Wenige Minuten danach, die Angelutensilien waren im Auto verstaut, ging es zurück in Richtung Heimat. Trotz der geringen Fänge war auch diese Ausfahrt wieder einmal ein toller Tag auf See. Was sagte Egbert einmal sinngemäß vor Jahren zu einem Angler als dieser Egbert aufforderte wieder zu der Stelle zurückzufahren wo die Makrelen für 20 Minuten in großen Stückzahlen gefangen werden konnten? “ Was glaubt Du denn wo du hier bist? Das hier ist die Natur pur“. Und Recht hatte Egbert. Ein paar Fotos gibt es auch wieder.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Nachtangeln am Vereinsgewässer in Heist am 06.06.2015

Man war geneigt zu sagen „Was für ein Sommerabend“, auch wenn der Sommer astronomisch erst am 21.06. beginnt. In der Sonne ist es an diesem Abend herrlich warm. Lediglich die kurzen aber kräftigen Windböen, welche in unregelmäßigen Abständen die Blätter in den Bäumen rauschen lassen und die Wasseroberfläche kräuseln, stören. Der 1.Vorsitzende hat wie in den Jahren zuvor, auch in diesem Jahr das Nachtangeln organisiert und erneut für das leibliche Wohl der Teilnehmer gesorgt. Die ersten Teilnehmer sind ihm behilflich beim Entladen der Getränke, des Thermobehälters mit dem Grillgut, dem Grill, den Salaten, den Soßen usw.. Die, man muss es leider feststellen, erneut wenigen Teilnehmer, suchen sich nachdem alles aufgestellt/aufgebaut ist einen Angelplatz und beginnen danach sofort mit dem Angeln. Der 1.Vorsitzende übernimmt das Grillen. Sein Angelplatz ist nur wenige Schritte vom Grillplatz entfernt. So nach und nach schauen die ersten Gäste, Freunde und Familienangehörige einiger Teilnehmer vorbei. Der Grill wird angeheizt. Man riecht den Rauch. Die ersten kleineren Rotaugen nehmen die Köder. Die Teilnehmer sitzen entspannt auf ihren Sitzkiepen bzw. in ihren mitgebrachten Stühlen. Jeder lässt sich von der Abendsonne verwöhnen. Dann ziehen die ersten Duftschwaden über das Gelände und mit etwas Verspätung erscheint der 1.Gewässerwart. Er wird nicht wie ursprünglich von ihm vorgesehen, den weiteren Abend mit uns verbringen können. Die fangfertigen Angeln werden eingeholt und auf den Rutenhaltern abgelegt, als feststeht, dass das erste Grillgut auf Abnehmer wartet. Nach und nach treffen die Teilnehmer am Grillplatz ein. Jeder erhält vom Grillmeister zunächst ein Steak und eine Wurst. Bei den Getränken, Salaten und den anderen Beilagen ist Selbstbedienung angesagt. Der 1.Vorsitzende legt für die Teilnehmer mit dem ganz großen Hunger erneut Fleisch und Würstchen auf den Grillrost. Jetzt kommt er selbst auch dazu, etwas zu essen. Die Sonne ist zwischenzeitlich hinter den Bäumen verschwunden. Der Grillplatz liegt nun im Schatten der umstehenden Bäume. Jetzt wo die Sonne uns hier nicht mehr wärmen kann, wird es sofort spürbar kühler. Die ersten wärmenden Kleidungstücke werden übergezogen. Nach etwa 1 ½ Stunden gehen die ersten Teilnehmer wieder zurück zu ihren Angelplätzen. Das Warten auf weitere Fänge beginnt. Ein Brassen nimmt kurz vor 21.00 Uhr den ihm angebotenen Köder. Ein Prachtexemplar mit einer Länge von 48 Zentimetern kann über den Kescher geführt und angelandet werden. Als die Sonne ganz und gar hinter dem Horizont verschwindet wird es trotz des jetzt fast eingeschlafenen Windes überall am Gewässer spürbar kühler. Manch ein Teilnehmer vermisst nun ein zusätzlich wärmendes Kleidungsstück. Spektakuläre Fänge bleiben an diesem Abend bzw. in dieser Nacht aus. Dennoch, für alle war es erneut ein in der Erinnerung bleibendes Vereinsangeln. Mein Dank an alle Sportsfreunde, die uns diesen Abend erneut ermöglicht haben. Wie war das noch mit dem Nachtangeln? Alleine mag ich nicht am Gewässer sitzen. Ja Sportsfreunde, dann kann ich Euch nur empfehlen, nutzt doch einmal angebotene Termine. Und ein Klönschnack ist mit Sicherheit immer drin. Übrigens, wer möchte, muss nicht die ganze Nacht am Gewässer bleiben.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Hegefischen im Arboretum in Ellerhoop 03. Mai 2015

Der Anruf vom 1.Gewässerwart verbunden mit der Frage, „ Bist Du am kommenden Sonntag im Arboretum dabei“, erreichte mich am Montag, den 27.04.. Kurzfristig hatte der 1.Gewässerwart für den Verein die Erlaubnis zu einem Hegefischen im Arboretum erhalten. Wie vereinbart treffen sich alle von ihm telefonisch angesprochenen Vereinsmitglieder pünktlich am vereinbarten Tag zur vereinbarten Zeit um 05.00 Uhr an einem der Nebeneingänge zum Gartengelände. Zu besprechen gibt es nichts, da jeder Teilnehmer schon einmal vor Ort war und seine bisherige Angelstelle erneut vom 1.Gewässerwart zugewiesen bekommt. Der Platz wird aufgesucht und eingerichtet. In der Ufernähe ist reichlich Vegetation. Der Teich beherbergt viele Seerosen und Lotosblumen. Das Wasser ist nicht tief, am Gewässerboden wachsen im Bereich des Ufers Fadenalgen. Es wird wieder schwierig sein, den Köder so unauffällig wie möglich anzubieten. Bei den Seerosen und Lotosblumen halten sich die Karpfen gerne auf. Leider sind diese Stellen schwer zu beangeln bzw. sind bei diesen Hindernissen Karpfen nach dem Fang schwer zu drillen. Sie werden während des Drills mit Sicherheit in diese Hindernisse hineinschwimmen. Einige Exemplare sind, wie ein Blick auf das Wasser zeigt, vor Ort. Strudel an der Wasseroberfläche verraten ihre Anwesenheit. Gelegentlich ein lautes Platschen. Ruhe am Gewässer ist ab jetzt das oberste Gebot und besonders zu dieser frühen Stunde. Bei ungewohntem Lärm werden sich die Karpfen sofort aus dem ufernahen Bereich zurückziehen. Nach dem Einrichten des Angelplatzes beginnt ohne ein weiteres Startsignal das Angeln. Der Anhänger mit dem Transportgefäß für die Karpfen steht an einem zentralen Platz. Der 1.Gewässerwart hat die Aufgabe des Transportes der Fische vom Fänger zu dem Hältergefäß übernommen. Für diese Aufgabe steht ihm ein Elektroauto mit Pritsche und einem kleineren Wasserbehälter zur Verfügung. Es ist kurz von 05.30 Uhr und bereits so hell, dass man ohne Hilfsmittel wie z.B. Leuchtposen mit dem Angeln beginnen kann. Schon nach etwa 20 Minuten wird in Sichtweite der erste Karpfen gefangen. Am Ende sind es 5 Stück Karpfen jeweils mit einem Gewicht zwischen 5 und 6 Kilogramm pro Stück. Auch ein Hecht nahm einen für Karpfen gedachten Köder. Nach etwa 2 ½ Stunden muss das Angelgerät eingepackt werden, da der Garten ab 09.00 Uhr den ersten frühen Besuchern Einlass gewähren wird. Man verabschiedet sich. Wer für das Umsetzen der Fische in ein Vereinsgewässer nicht benötigt wird, der macht sich jetzt auf den Heimweg. Auch die Karpfen sind bereits jetzt auf dem Weg zu ihrem neuen Gewässer.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Anangeln am 26. April 2015

Der Tag hat bereits die Nacht abgelöst, als wenige Minuten vor der Verlosung der Startplätze der 1.Gewässerwart Thomas Rathlev feststellt, dass mit 30 Plätzen ausreichend viele Startplätze am Tag zuvor ausgesteckt worden sind. Wie immer haben es auch in diesem Jahr erneut nicht alle erschienen Teilnehmer für erforderlich gehalten, sich rechtzeitig für den Termin anzumelden. Der 1.Vorsitzende begrüßt pünktlich um 6 Uhr die 27 erschienenen Teilnehmer. Er gibt die Teilnahmebedingungen bekannt. Erstmals kommen nur Forellen in die Wertung. Daneben dürfen pro Teilnehmer 3 zusätzliche Edelfische laut der Gewässerordnung gefangen werden. Ungewollte Beifänge sind zurückzusetzen. Danach verlost der 1.Gewässerwart die Startplätze. Für Teilnehmer mit einer eingeschränkter Motorik gibt es Plätze direkt neben dem Parkplatz. Wer von ihnen möchte, kann an einem dieser Plätze an-geln. Die Lose für die Plätze werden separat vorgehalten. Danach können „Pärchen“ ihre Startplätze per Los ermitteln. Anschließend ziehen alle anderen ihr Los. Ab jetzt hat jeder Teilnehmer bis zum Beginn der Veranstaltung noch etwa 30 Minuten. Pünktlich ertönt das Startsignal. Das große Warten bleibt aus. Schon nach wenigen Minuten die ersten Fänge. Im Laufe der nächsten zwei Stunden bleibt keiner der Teilnehmer Schneider. Das Wetter spielt auch noch mit. Der Wind frischt im Laufe des Vormittags zwischendurch immer wieder einmal für ein paar Minuten auf. Der Himmel bleibt überwiegend bewölkt. Drei kleinere nicht erwähnenswerte Schauer kurz vor dem Ende der Veranstaltung lassen den einen oder anderen Sportsfreund für wenige Minuten Schutz unter dem mitgebrachten und aufgestellten Regenschirm suchen. Beim Wiegen und registrieren der Fänge stellt sich heraus, das an diesem Vormittag insgesamt 215 Forellen gefangen worden sind. Der erfolgreichste Teilnehmer ist der 1. Vorsitzende Willy Berger mit 31 Stück Forellen. Zunächst darf jeder Teilnehmer von seinem Fang 3 Forellen behalten. Die anderen Fische werden abgegeben und später gleichmä-ßig unter den Teilnehmer aufgeteilt. Der Anglerkönig des Vorjahrs und der 1.Gewässerwart sorgten für das leibliche Wohl. Sie grillten diverse Koteletts und Würstchen. Den nicht angemeldeten Überraschungsgast, einen Nachbarn des Angelgewässers, stellte der 1.Vorsitzende den Teilnehmern vor. Er wurde zum Grillen eingeladen. Zu seinem „Einstand“ hatte er einen Kasten Bier mitgebacht. Auch von diesem Termin gibt es ein paar Fotos.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Hochseeangeln auf der Ostsee am 23. April 2015

Für die diesjährige Ausfahrt haben sich ab der Jahreshauptversammlung im Januar beim 2.Vorsitzenden und Sportwart Hans-Peter Sieg insgesamt 34 Teilnehmer angemeldet. Wie immer gibt es aus den unterschiedlichsten Gründen kurzfristige Absagen. Verspätet angemeldete Teilnehmer, auf der Warteliste vermerkt, ersetzten die frei gewordenen Stellen, so dass der 2.Vorsitzende am Tage der Ausfahrt letztlich 13 Vereinsmitglieder und 19 Gäste an Bord begrüßen kann. Seit zwei Tagen vor dem Termin ist es fast windstill und das bedeutet, kaum Seegang. Regional sind kleinere Regenschauer für den westlichen Bereich der Ostsee und des Festlandes angekündigt. Um es vorweg zu nehmen, es regnete nicht, ab dem späten Vormittag verzogen sich die Wolken, es wurde ab kurz vor dem Mittagessen ein warmer, sonniger Tag. Lediglich der Wind frischte im Laufe des Tages auf. Um 07.30 Uhr werden die Leinen gelöst. Die Crew der Blauort hat ein leckeres Frühstück vorbereitet. Der 2.Vorsitzende teilt mit, dass wir nach Auskunft des Kapitäns nicht nach Dänemark rüberfahren werden. Die Anfahrtzeit in das für uns vorgesehene Fanggebiet im Bereich um Gabelsflach wird etwa 50 Minuten betragen. Zeit genug für das Frühstück. Da Hans-Peter Sieg mit ein paar Anglern bereits 14 Tage vor dem heutigen Tag mit der MS Blauort in diesem Gebiet sehr erfolgreich auf Dorsch geangelt hat, sind die Erwartungen für den heutigen Tag besonders hoch. Im Fanggebiet angekommen, ertönt das langersehnte Signal von der Brücke. Sofort werden die Montagen zu Wasser gebracht. Es fällt auf, dass kleinere Gummifische, wie sie beim Zanderangeln verwendet werden, zum Einsatz kommen. Trotz der geringen Wassertiefe von etwa nur 10 Metern und kaum bzw. keiner Drift sind auch Pilker mit einem Gewicht von 125 Gramm vermehrt im Einsatz. Der Dorsch nimmt an diesem Tag alle ihm angebotenen Köder. Ob Gummifische, japanrote Beifänger, blauweiße Pilker oder Naturköder, wie den Wattwurm, angeboten mit dem Buttlöffel. Am Ende des Angeltages sind es 174 Dorsche und 3 Schollen. Die Dorsche haben ein Maß zwischen 40 und 74 cm. Die überwiegende Anzahl der gefangenen Dorsche sind zwischen 50 und 60 cm lang. Den größten Dorsch aus der Gruppe der Vereinsmitglieder konnte Karl-Ludwig Bolweski mit 74 cm auf die Decksplanken legen. Am Ende der Veranstaltung erhält er aus den Händen des 2.Vorsitzenden den Wanderpokal und vom Verein zusätzlich eine Hochseeangelrolle. Den größten Dorsch mit einer Länge von 62 cm erangelte sich aus der Gruppe der Gäste, Gerrit Wraage. Er erhält als Anerkennung aus den Händen des 2.Vorsitzende eine Angelrute. Vier Teilnehmer müssen sich den Preis des Dorschlottos teilen. Keiner von ihnen hat die richtige Stückzahl der gefangenen Dorsche geraten. Alle vier liegen mit ihrer Schätzung gleich weit daneben. Der 1.Vorsitzende des Vereins, Willy Berger, bedankte sich bei den Teilnehmern für ihr zahlreiches Erscheinen, bei der Besatzung für die freundliche Aufnahme, die nette Bewirtung und für die Unterstützung bei der Anlandung der Fische. Sein besonderer Dank ging an den 2.Vorsitzenden für die erneute Organisation und Durchführung der Veranstaltung. Er hatte erneut bei der Festlegung des Termins sein schon legendäres glückliches Händchen. Wie schon vorstehend festgestellt, dass Wetter hätte wieder einmal nicht besser sein können. Ein weiterer Dank ging auch an Walter Pieper. Er hatte wieder für alle Teilnehmer einen selbstgebackenen, leckeren Butterkuchen dabei. Wie immer gibt es auch von dieser Ausfahrt ein paar Fotos.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Termine 2014


Vereinsangeln 12. Oktober 2014.

Die beiden Torflügel des Eingangstores stehen offen und stehen Spalier für jeden Besucher des Grundstückes. Noch ist es dunkel aber mit plus 11 Grad Celsius angenehm warm und was nicht zu erhoffen war, es regnet nicht mehr. In der Nacht hatte es immer wieder heftige Schauer geben, begleitet zeitweise von Blitz und Donner. Der erste Gewässerwart ist vor Ort. Da vor der angesetzten Zeit alle Teilnehmer zur Verlosung der Startplätze erschienen sind, gibt der 1.Gewässerwart schon vor der angesetzten Zeit die Teilnahmebedingungen bekannt. Die Startplätze werden per Los ermittelt. Insgesamt wollen 16 Sportsfreunde heute am letzten offiziellen Termin des Vereins, dem Abangeln, das Angeljahr beenden. Zwei Handangeln bestückt mit je einem Haken sind erlaubt und das Anfüttern in kleinen Mengen ist ebenfalls gestattet. Mittlerweile hat der Tag die Nacht abgelöst obwohl noch immer dunkle Wolken langsam über den Himmel ziehen. Die Angelsachen werden geschultert. Am Startplatz angekommen werden die Angeln mit Ködern bestückt und fangfertigt in die Rutenständer gelegt. Dann beginnt das Warten auf das Startsignal. Obwohl noch nicht alle Teilnehmer soweit sind, kommt für die bereits wartenden Teilnehmer nun endlich das erlösende Startsignal. Die Köder fallen platschend auf die Wasseroberfläche. Die Angelsehne und Pose hinter sich her ziehend versinken die Köder sofort unter der Wasseroberfläche. Die Posen pendeln sich ein und stehen danach unbeweglich auf der glänzenden Wasseroberfläche. Erneut beginnt das Warten. Die Zeit geht dahin. Kein Fisch will die angebotenen Köder. Die unterbrochenen Gespräche werden wieder aufgenommen. Aber dann doch die erste Forelle. Hoffnung kommt auf. Weißfische und Brassen können ebenfalls als Fänge gemeldet werden. Gegen 11.00 Uhr kommt sogar die Sonne hinter den Wolken hervor. Es wird heute nicht mehr regnen. Alles wird gut. Am Ende der Veranstaltung das obligatorische Wiegen und Registrieren der gefangenen Fische. 8 Forellen und diverse Weißfische konnten über die Kescher geführt werden. Der erfolgreichste Teilnehmer mit keiner Forelle aber mit 17 Rotaugen und einem Brassen mit einem Gewicht von 800 Gramm war der Schriftführer Gerhard Pitzke. Ihm folgte auf den 2. Platz der Sportsfreund Torsten Schmidt mit 1 Forelle. Den 3. Platz belegte Jürgen Schmidt ebenfalls mit 1 Forelle. Beendet wurde der Tag nicht mit der obligatorischen Erbsensuppe sondern mit saftig gegrillten Koteletts und schmackhaft gegrillter Wurst. Dazu gab es als Beilagen Krautsalat, Saucen und Brötchen. Zum Nachspülen standen Softdrinks und Bier bereit. Der 1.Vorsitzende bedankte sich bei den zahlreichen Helfern und dem Sponsor für die Pokale. Er nutzte weiter die Gelegenheit, anwesende Neumitglieder den Vereinsmitgliedern vorzustellen. Auch von dieser Veranstaltung gibt es ein paar Fotos. Bis zum nächsten Termin.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Grundelangeln und -essen

Wir, das sind der 1.Vorsitzende Willy Berger, der Jugendwart Peter Fredeland und ich der Schriftführer des Vereins, sind der Einladung des Landessportfischerverbandes Schleswig-Holstein gefolgt. Grundelangeln und –essen Samstag, den 06.09.2014 am NOK in Rade bei „Brauers Aalkate“. Die Anmeldung zu diesem Angeln hatte der 1.Vorsitzende übernommen. Ich muss gestehen, die Anfahrt erwies sich für mich als schwierig, da mein Navi zunächst den Zielort Rade am NOK nicht finden konnte. Vor Ort letztlich angekommen werden die erforderlichen Formalitäten erledigt. Abhaken auf der Teilnehmerliste. Aushändigung der Einzel-Fischereierlaubnis für die Teilnahme an einem Gemeinschaftsangeln im NOK und Aushändigung des Registrierscheines zum Eintragen der eigenen Fänge. Die Teilnahmebedingungen erlauben pro Teilnehmer zwei Angelruten, Köder nach Belieben und nur natürliche Futtermittel tierischer Herkunft zum Anfüttern. Gefangen werden dürfen alle im Kanal vorkommenden Fischarten. In die Wertung kommen jedoch nur die Grundeln. Die Fische sind ohne Kopf und ausgenommen bei der Registrierung abzugeben. Bis auf vier ausgesteckte Angelplätze haben alle Teilnehmer die freie Platzwahl entlang des Kanalufers. Jeder nutzt die Zeit bis zum Beginn der Veranstaltung zum Einrichten seines Angelplatzes. Pünktlich um 15.00 Uhr eröffnet der Vizepräsident des LSFV, Dirk Sager, die Veranstaltung. Überwiegend kommen Stippangeln zum Einsatz. Diese sind soweit ich es beobachten kann, zwischen 4 und 7 Meter lang. Gefischt wird im wahrsten Sinne des Wortes direkt vor den Füssen, sprich unter der Rutenspitze in einer Tiefe von etwa 1,50 Metern. Der Köder schleift in der Strömung immer gefährlich dicht über die Steinschüttung entlang. So muss fast nach jedem Durchlauf der Haken von Fadenalgen befreit werden. Angefüttert wird in sehr unterschiedlichen Zeitabständen und Mengen. Einige Teilnehmer beschränkten sich auf wenige Maden nach mehreren Durchläufen. Andere wählten erhebliche längere Zeitintervalle. Gefangen wird von allen Teilnehmern. Die Fische nahmen die mit einer oder zwei Maden bestückten Köder beherzt. Die Posen gehen mit einem plötzlichen Ruck auf Tiefe. So mancher Fisch kann sich aber nach dem Anhieb oder auf dem „Luftweg“ noch vom Haken lösen. Pünktlich um 18.00 Uhr wird das Ende der Veranstaltung erneut durch ein Signal beendet. Nun heisst es Fische säubern und den Fang registrieren lassen. Wir drei Teilnehmer sind mit etwa 35 Stück dabei. Andere Teilnehmer haben ein paar Fische mehr. Der Tagessieger soll um die 160 Stück gefangen haben. Die Fische werden vor Ort frisch in der Küche des Gasthauses zubereitet. Dazu gibt es leckere Bratkartoffel. Leider verging bis zum gemeinsamen Essen etwas sehr viel Zeit. Fazit: Hat Lust auf mehr gemacht. Ich bin im kommenden Jahr wieder dabei.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Hochseeangeln auf Makrele am 03.07.2014

Interessierte konnten sich zu dem Termin beim 2.Vorsitzenden und Sportwart Hans-Peter Sieg anmelden. Wie immer gibt es auch zu dieser Ausfahrt kurzfristige Absagen. Um 07.00 Uhr werden von der Besatzung der Blauort die Festmacherleinen einholt und das Schiff verlässt den Hafen von Büsum in Richtung offene Nordsee. Ein frischer Wind treibt die tief am Himmel hängenden Wolken von der See her in Richtung Festland. Da neben einer kurzen Be-grüßung keine weiteren Durchsagen zu hören sind, gehen die meisten Teilnehmer davon aus, dass Helgoland wieder unser Ziel sein wird. Damit liegen etwa 3 Stunden Anfahrt vor uns. Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, für einen Klönschnack oder für einen Blick in die Zeitung und eine letzte Zigarette in aller Ruhe und ohne nasse Finger. Ganz Ungeduldige stellen ihre fangbereiten Angeln bereits jetzt an die Reling und sichern sie wegen der zu erwartenden Schiffsbewegungen gegen ein Umfallen. Keine Möwe begleitet uns. Ein gutes oder schlechtes Omen? Von Minute zu Minute wird es ungemütlicher. Wellen mit Schaumkronen seit weit das Auge sehen kann. Je weiter wir uns dem Ende der Fahrrinne näher umso ungemütlicher wird es. Das Vordeck muss geräumt werden. Die Tür auf der Backbordseite in die Schiffskajüte wird geschlossen und darf nicht mehr geöffnet werden. Die ersten Mitfahrer sind seekrank und die Besatzung verteilt auf Wunsch Reisetabletten. Die Wellen haben mittlerweile eine Höhe von etwa 1,50 Metern erreicht. Ganz Ruhelose werfen zwischendurch immer wieder einen Blick auf ihren elektronischen Begleiter zur Feststellung des augenblicklichen Standortes. Suchende Blicke von der Brückenbesatzung zu den Seiten und nach vorne. Immer wieder unterbrochen durch einen kurzen und auch einmal einen längeren Blick durch das Fernglas. Wo sind die jagenden Möwen? Dort wo sie jagen, dort sind doch auch die Makrelenschwärme zu finden, denn sie verfolgen ja wiederum ihre Beute, die Fischbrut von Heringen, Dorschen und vielleicht auch sogar auch Sprotten. Endlich ist es soweit. Gegen 10.30 Uhr die Durchsage von der Brücke, dass in einer Entfernung von 8 Kilometern ein Makrelenschwarm vermutet wird. Das Schiff wendet, nun wird die Tür auf der Steuerbordseite geschlossen und die auf der Backbordseite geöffnet. Das Schiff fährt und fährt. Nach einer Stunde Fahrt die vorsichtige Nachfrage bei der Besatzung ob es ein Mittagessen gibt. Man weiß es noch nicht. Dann nach fünf Stunden Fahrt, es ist mittlerweile 12.00 Uhr, der erste Versuch Makrelen aus dem Wasser zu ziehen. Die Versuche bleiben, unterbrochen von der Essenpause, bis zum ersten Ende der Makrelenangelei mehr als dürftig. So richtig wollen und wollen sich die Fischkästen nicht füllen. Die wenigen gefangenen Fische sind von der Größe her sehr unterschiedlich. Bei vielen macht sich ein gewisser Frust breit und die ersten haben den Wunsch, dass die Fahrt beendet wird und es zurück in den Hafen geht. Dann werden die Seewasserschläuche angeschlagen und unter Druck gesetzt. Es ist kurz nach 15.00 Uhr, als das Signal, Angeln beenden, ertönt. Mittlerweile haben wir, so glaube ich, die Hochseeinsel Helgoland einmal umrundet. Wir, Willy und ich, beginnen damit unsere Sachen wieder zu verstauen. Danach wollen wir unsere wenigen Fische säubern. Ein Fehler wie sich herausstellen wird. Auf der Rückfahrt sind sie dann plötzlich da, die jagenden Möwenschwärme. Hektisch werden viele Angeln wieder fangbereit gemacht während das Schiff in Position gefahren wird. Dann wird angehupt und es geht wieder los. Die schweren Bleie mit den Montagen verschwinden in der von der Schiffsschraube aufgewirbelten See. Sofort können die ersten Makrelen können gehakt und angelandet werden. Auch sie sind unterschiedlich groß. Die Bisse kommen wie immer unerwartet und heftig. Einige Vereinsmitglieder vom Achterdeck fangen für Willy und mich mit. Dafür lösen wir ihre gefangen Makrelen von den Montagen. Bei jedem Einholen der Angeln hängen Fische an den Makrelen-Paternostern. Mitunter bis zu fünf Stück. Drei Anläufe werden gefahren. Dann wird wieder abgehupt. In dieser Zeit, etwa einer halben Stunde, werden mehr Makrelen gefangen als in den ganzen Stunden zuvor. Mittlerweile ist die See, man kann es kaum glauben, glatt wie in einer Wasserschüssel und die Sonne scheint vom Himmel. Gegen 19.30 Uhr sind wir wieder zu Hause. Ein Tag von rund 14 Stunden ist zu Ende. Und wie immer gibt es auch von diesem Tag ein paar wenige Fotos.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Angeln an der Treene 2014

Wir, das sind die verbliebenen wenigen Mitglieder des ASV die seit Jahren die vom Verein angebotenen auswärtigen Termine, Termine an Gewässern anderer Vereine, wahrnehmen, sind an diesem Sonntagmorgen auf den Weg zur Treene. In der Nähe des Ortes Schwabstedt wollen wir für mehrere Stunden unser Glück versuchen. Der Treffpunkt vor Ort ist wie in den Vorjahren ein Parkplatz neben der sogenannten „Nato-Brücke“. Gegen 06.20 Uhr sind wir dort und warten auf den 1.Vorsitzenden. Er kommt ein paar Minuten später, da er die Erlaubniskarten vom ortsansässigen Angelverein abholt. Nach seinem Eintreffen die üblichen Formalitäten wie die Zahlung des Startgeldes von 5,00€ und die Aushändigung der Tageserlaubniskarten. Startplätze sind nicht ausgesteckt. Jeder sucht seinen Angelplatz des Vorjahres auf. Meine Angelstelle ist flussaufwärts neben der Brücke und über einen schmalen Trampelpfad durch hohes Gras zu erreichen. Weil das Gras noch vom Frühnebel feucht ist, habe ich sofort nasse Hosenbeine. Der Weg endet direkt an einer durch Steine und Holzbalken befestigten Uferstelle. Gummistiefel sind dennoch erforderlich. Zur Landseite hin ist das Schilf halbkreisförmig niedergetreten. Platz für das Futteral mit den Angelruten und alles weitere Zubehör. Ein paar weitere Schilfhalme knicken um. Auch beim Bestücken der Haken mit den Ködern gibt es mit den langen Angelruten die ersten Probleme. Die freien Hakenspitzen finden sofort Grasstengeln in die sie sich verfangen können. Aber nach kurzer Zeit habe ich mich auf mein mich umgebendes Umfeld eingestellt. Eine stärkere Strömung erfordert schwerere Montagen. Das eingeworfene Futter wird von der Strömung sofort mitgenommen und verteilt. Ich setzte daher noch eine Feederrute mit Futterkorb ein. Der Korb dient in erster Linie dazu, den Köder am Grund zu halten. Mit ihr habe ich letztlich nur in Ufernähe und in ruhigen Zonen Erfolg. Zwei große Brassen mit einem Gesamtgewicht von über 2300 Gramm und ein kleineres Rotauge kann ich hier überlisten. Das Gesamtgewicht kann, wie sich beim Wiegen und Registrieren der Fänge herausstellte, nicht überboten werden. Alle anderen bis auf einen Teilnehmer haben zwar von den Stückzahlen her erheblich mehr Fische im Setzkescher, können aber wie schon festgestellt das Gesamtgewicht nicht erreichen. Den 2.Platz belegt der Jugendwart Peter Fredeland. Ihm folgte auf den 3.Platz der 1.Vorsitzende Willy Berger. Viertbester an diesem Vormittag ist Benjamin Heldt. Erfolglos bleibt Florian Pitzke. Spass gemacht hat es dennoch allen Teilnehmern. Gegen 12.40 Uhr geht es dann bei herrlichem Sonnenschein wieder in Richtung Heimat. Einziger Wermutstropfen an diesem Vormittag die Motorbootbesitzer. Nicht jeder nimmt auf uns Rücksicht und befleißigte sich auch nicht immer eines freundlichen Tones. Ein paar Fotos gibt es auch von diesem Termin.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Eiderangeln am 25.05.2014

Interessierte Vereinsmitglieder für diesen auswärtigen Termin an der Eider bei Breiholz konnten sich beim 1.Gewässerwart, Thomas Rathlev, bis zum 16.05.2014 anmelden. Am Tage der Veranstaltung erwartet uns zu früher Morgenstunde am vereinbarten Treffpunkt, einem Parkplatz, der Sportwart des ortsansässigen Vereins, ASV „Eider“ Hamdorf. Nach der Prü-fung des Jahresfischerscheines (befindet sich eine gültige Marke auf der Rückseite des Schei-nes) und des Sportfischerpasses (kommen auch alle Teilnehmer aus Schleswig-Holstein) erhält jeder von uns den zusätzlich erforderlichen Tages-Erlaubnisschein. Auf der Rückseite des Erlaubnisscheines stehen die zu beachtenden Verbote (Angeln bei Schöpfwerksausläufen oder an und von Brücken) und Auflagen, wie Mindestmaße, Schonzeiten und Fangbegrenzungen, für ein Angeln in der Eider. Jeder kennt nun die Teilnahmebedingungen für den heutigen Tag. Unter Beachtung der Einschränkungen haben wir die Erlaubnis, im Bereich der Mittelei-der zwischen den Kilometern 11 bis 23 dem Fischfang nachzugehen. Auf unserer Uferseite befinden sich im Uferbewuchs in unregelmäßigen Abständen Lücken und damit freie Zugänge zur Eider. Auf der gegenüberliegenden Uferseite säumt ein durchgehender Schilfgürtel das Ufer. Wie bei allen anderen auswärtigen Terminen, gibt es keine ausgesteckten Angelplätze. Jeder sucht sich seine Angelstelle. Wir, das sind vier aktive Mitglieder des Vereins, verteilen uns entlang des Flusses. Ein weiterer angemeldeter Teilnehmer musste aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig den Termin absagen. „Begrüßt“ werden wir am Wasser von Bläßhühnern. Die Elterntiere stellen uns ihre Küken, kleine Federbälle, vor. Sie schwimmen angeführt von den Eltern aufgeregt am Ufer entlang. Haubentaucher balzen, Hasen hoppelten wenige Metern von uns entfernt über die Wiese und der Kuckuck ruft seine Erkennungsmelodie. Das Wasser in der Eider ist wie immer kristallklar. Viele Muschelgehäuse aber auch leere Muschelschalen und pflanzliche Abfälle liegen auf dem auf dem Gewässergrund. Die vorhandene geringe Strömung ist nur an den langsam vorbeischwimmenden Schilfstengeln oder Blättern zu erkennen. Der Wind aus westlicher Richtung weht leider genau in die andere, entgegengesetzte Richtung. Zwei unterschiedliche Kräfte die auf die Angelschnur wirken werden. Der Übergang Wasser/Land ist unbefestigt. Der Gewässergrund fällt leicht schräg zur Flußmitte hin ab. Etwa in einer Entfernung von 15 bis 20 Metern wird die Eider tiefer. Eine Strömungskante? Ein punktgenaues Anfüttern ist wegen der Entfernung und des stetig auffrischenden Windes nicht möglich. Drei Ruten sind erlaubt. Zum Einsatz kommen verschiedene Grundmontagen. Aber auch Montagen mit eigenschweren, vorbebleiten Posen, kommen zum Einsatz. Nur mit ihnen kann die große Entfernung bis zur „Strömungskante“ und darüber hinaus trotz des Seitenwindes überwunden werden. Dort halten sich die Brassen auf. Sie verraten sich durch ihr rollen und wälzen an der Wasseroberfläche. Nur die angebotenen Köder verschmähen sie. Nach etwa fünf Stunden aktiven Angelns trifft man sich kurz nach 12.00 Uhr wieder auf dem Parkplatz. Es stellt sich heraus, dass nur der Jugendwart Peter Fredeland an diesem Vormittag erfolgreich war. Er konnte zwei größere Brassen und mehrere kleinere Rotfedern anlanden. Alle anderen Teilnehmer blieben Schneider. Bevor man sich trennte um nach Hause zu fahren, sprach man bereits über den nächsten anstehenden Termin, das Angeln an der Treene und über andere vielleicht in Frage kommende Gewässer, wie zum Beispiel dem Hamburger Hafen. Übrigens, das Wetter spielte auch bei diesem Termin wieder mit. Es war und blieb den ganzen Vormittag über trocken. Gegen 10.00 Uhr schien sogar die Sonne. T-Shirt Wetter. Auch von diesem Termin gibt es wieder ein paar Fotos.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Hochseeangeln auf der Ostsee am 24. April 2014

Der 2.Vorsitzende und Sportwart, Hans-Peter Sieg, hatte diesen Termin bereits auf der JHV bekannt gegeben. Bis zur Anmeldefrist haben 32 Interessierte ihre Teilnahme zugesagt. Am Tage der Ausfahrt sind alle pünktlich an Bord der Blauort. Wie in den Vorjahren sind dank der Sponsoren wieder für alle Teilnehmer das Frühstück, das Mittagsessen und die Getränke frei. In einem Angelladen werden noch für ein paar Euro Wattwürmer gekauft. Naturköder, so die praktische Erfahrung aus den letzten Jahren, fangen immer. Pünktlich geht es ab auf die Ostsee. Laut der Wetterprognose für den heutigen Tag dürfen wir auf eine eher ruhige Angeltour hoffen. Seit Tagen ist es tagsüber überwiegend sonnig. Die Tagestemperaturen liegen bei 15 Grad im Landesinnern, jedoch 5 weniger an der See. Die Anfahrt in das Fanggebiet wird von der Brücke mit knapp 2 1/2 Stunden Fahrzeit angegeben. Fast alle Teilnehmer nutzen diese Zeit unter anderem für ein ausgiebiges Frühstück. Wer wollte konnte sich am Fischlotto beteiligen. Zu tippen war die Anzahl der gefangenen massigen Dorsche. Dem Sieger winkte als Preis das eingezahlte Tippentgelt. Ein frischer Wind bläst uns um die Nase als wir den Leuchtturm in der Förde passieren. Die See wird unruhiger, der erste Mitfahrer an Bord seekrank. Die Angeln stehen fangbereit an der Reling. Da wir 32 Teilnehmer sind, haben wir das Schiff praktisch wie folgt aufgeteilt. Je 8 Angler auf dem Vordeck, 8 Angler auf dem Achter Deck sowie jeweils 8 Personen auf der Back- bzw. Steuerbordseite. Ausreichend Platz für alle Teilnehmer. Wir, das sind unter anderen Willy, Florian, Patrick, Walter und ich stehen auf der Backbordseite des Schiffes. Für die Wertung hat der Sportwart das Mindestmaß für den Dorsch mit mindestens 40 cm Länge vorgegeben. Dann sind wir endlich im Fanggebiet. Das Schiff verringert seine Fahrt, es stoppt. Von der Brücke wird an diesem Tag zum ersten Mal angehupt. Eine leichte Drift ist vorhanden und versetzt das schiff Meter um Meter. Schon nach kurzer Zeit werden die ersten Dorsche über die Bordwand gehoben. Gefangen wird auf unterschiedlichste Beifängerfarben. Ich selbst bin mit meinem „Beifänger“, einem auf einen Einzelhaken ohne Bleikopf aufgezogenen Naturköder erfolgreich. Die ersten Fische haben eine überwiegend kupferfarbene Färbung. Der Fischer spricht von Tangdorschen. Viele Hänger und an die Oberfläche geholte Algen sind die Folge. Dieses wird sich im Laufe des Tages ändern. Die Fänge fallen sehr unterschiedlich aus. Auf der Rückfahrt bedankte sich der 1.Vorsitzende Willy Berger bei den Anwesenden für ihr zahlreiches Erscheinen. Bei dem 2.Vorsitzende und Sportwart, Hans-Peter Sieg, für die erneute Organisation der Ausfahrt und bei Walter Pieper für den gebackenen und den erneut gespendeten Butterkuchen. Der 2.Vorsitzende bedankte zunächst ebenfalls bei den Teilnehmern für ihr zahlreiches Kommen. Bei den 18 Vereinsmitgliedern, den Sponsoren sowie bei den zwei Neumitgliedern des Vereins. Weiter dankte er der Schiffsmannschaft für die freundliche Aufnahme und die tatkräftige Unterstützung wie zum Beispiel beim Gaffen der größeren und schwereren Fische sowie für das Essen und die Bewirtung. Er übergab für die Ehrung und Bekanntgabe der Sieger an den 1.Gewässerwart Thomas Rathlev. Innerhalb der Vereinswertung belegte Peter Fredeland den 1. Platz. Ihm folgte auf Platz 2 Adrian Butler. Er erhielt aus Händen des 2.Vorsitzenden den Wanderpokal überreicht, da er innerhalb der Vereinswertung den größten Dorsch mit 75 cm gefangen hatte. Viele Dorsche hatten ein Maß zwischen 50 und 68 cm. Den 3 Platz belegte Arnold Kuptz. Der glückliche Gewinner des Dorschlottos war Patrick Ressin. Er hatte die gefangene Stückzahl an Dorschen mit 142 Stück richtig getippt. Aber auch die Gäste und Sponsoren konnten erfolgreiche Teilnehmer meldeten. Der Fänger des größten Dorsches (84 cm) aus dieser Gruppe und Adrian Butler erhielten eine vom 1.Vositzenden Willy Berger gespendete Meeresangelrolle und von der Besatzung der Blauort einen Gutschein über eine Freifahrt. Ein paar Fotos gibt es auch von dieser Ausfahrt.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Anangeln am 14.04.2014.

„Das darf doch wohl nicht wahr sein“ schoss es mir durch den Kopf, als ich auf den Weg zu meiner Autogarage die ersten Regentropfen in meinem Gesicht spüre. Die Wetterprognose für den Sonntag lautete doch, Regen in der Nacht über Schleswig-Holstein. Am Sonntag im Sü-den und in den östlichen Teilen des Landes, windig, trocken, stärkere Bewölkung. Beim Ein-treffen am Gewässer regnet es nicht mehr. Dennoch ist der Regen das Thema bei den bis zu diesem Zeitpunkt erschienenen Teilnehmern. Auch der 1.Gewässerwart, Thomas Rathlev, dürfte bei seinem ersten offiziellen Angeltermin für den ASV fünf Minuten vor der Verlosung vermutlich gedacht haben „das darf doch wohl nicht wahr sein“. Vor ihm standen in lockerer Runde nur 13 aktive Vereinsmitglieder. 3 Rentner, kein Jugendlicher und kein „Neu“mitglied aus den drei zurückliegenden Jahren. Insgesamt hatten, so Thomas, 24 Mitglieder ihre Teil-nahme zugesagt. 30 Plätze waren daher am Tage zuvor ausgesteckt worden, da sich erfah-rungsgemäß nicht alle Teilnehmer immer rechtzeitig anmelden. Wegen der geringen Teil-nehmerzahl konnte jeder sein Wunschlos ziehen. Auf die Bekanntgabe der Teilnahmebedin-gungen wurde verzichtet, da sie dem anwesenden „harten Kern“ des Vereins bekannt sind. Dann zog jeder mit seinem Angelgeschirr los. Bis zum Startsignal 30 Minuten später, waren noch drei weitere Vereinsmitglieder erschienen. Drei Mitglieder zogen es vor, den Vormittag mit dem Wind im Rücken zu verbringen. Zum zusätzlichen Schutz stellten sie teilweise ihre mitgebrachten Schirme als zusätzlichen Windschutz auf. Nachteil der Plätze, wer hier angelte musste für eine gewisse Zeit in die aufgehende Sonne schauen. 10 Mitglieder stellten sich, nur geschützt durch ihre Kleidung, in den aus Westen kommenden Wind. Fünf von ihnen versuchten ihr Glück vom Damm aus. Sie spürten den Wind während der 5 ½ Stunden auf der linken Körperseite und waren am Mittag mehr oder weniger durchgefroren. Ganz Unerschrockene ließen sich den Wind direkt in das Gesicht wehen. Auflandiger Wind bringt, so eine Weisheit unter Anglern, Fisch. Für den heutigen Tag sollte sich diese Anglerweisheit bewahrheiten. Alle 10 wurden tatsächlich mit überdurchschnittlich viel Fisch belohnt. Gegen 11.00 Uhr kommen die ersten Gäste. Familienangehörige mit Kind und Kegel und teilweise mit Hund. Am Ende der Veranstaltung, nach dem Wiegen und Registrieren der gefangen Fische, stellte der 1.Gewässerwart fest, das niemand Schneider geworden war. Jeder hatte mindestens 4 Forellen gefangen. Die Gesamtstückzahl bestand aus 137 Forellen und aus diversen Weißfischen. Nach dem Wiegen und dem Registrieren der Fänge wurde die vom Anglerkönig des Vorjahres, Peter Fredeland, gesponserte Erbsensuppe mit Wursteinlage gemeinsam verzehrt. Nach dem Essen bedankte sich der 1.Vorsitzende bei Adrian Butler für die gespendeten Pokale für das An- und das Abangeln. Anschließend erfolgte die Pokalüberreichung durch den 1.Gewässerwart an die drei erfolgreichsten Teilnehmer. Erfolgreichste Angler an diesem Tag war der 1.Vorsitzende des Vereins, Willy Berger. Ihm folgte auf den 2. Platz Ralph Petersdorf. Der 3. Platz belegte Peter Schmidt. Gegen 13.30 Uhr ist dieses erste Vereinsangeln im Jahr 2014 zu Ende. Bis zum nächsten Termin. Ein paar Fotos wie immer.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Hegefischen im Arboretum in Ellerhoop 12. April 2014.

Zwei Termine stehen für diesen Wochenende, dem 12./13.04.2014, auf der Terminliste des ASV Schenefeld e.V. Jedes mal heißt es früh aufstehen. Für Samstag, den 12.04. haben wir erneut die Erlaubnis zu einem Hegefischen im Arboretum erhalten. Beginn 05.30 Uhr, Ende und Verlassen der Anlage so etwa gegen 09.00 Uhr. Am Sonntag das Anangeln mit der Verlosung der Startplätze um 06.00 Uhr. Zur vereinbarten Zeit des Termins im Arboretum sind alle Teilnehmer pünktlich am Nebeneingang der Gartenanlage. Den Schlüssel für das Tor hat unser 1.Gewässerwart Thomas Rathlev. Die Anhänger mit den Transportbehältern für die Fische werden auf das Gelände gefahren, mit Wasser gefüllt und an den vereinbarten Standorten abgestellt. Viel zu besprechen gibt es nicht. Jeder der Teilnehmer war schon in den Vorjahren dabei und kennt daher seine Aufgabe und seinen Angelplatz. Ohne viel Lärm zu verursachen wird dieser aufgesucht und eingerichtet. Die Fische werden sich, so die Erfahrung aus der zurückliegenden Jahren, erfahrungsgemäß in der Ufernähe aufhalten und auf Lärm um diese Uhrzeit, es ist noch dunkel, sofort reagieren. Die Sichtweite beträgt wegen des herrschen starken Bodennebels höchstens 30 Meter. Er wird sich auch bis zum Ende der Angelveranstaltung nicht auflösen. Bedingt durch die feuchte Luft ist alles um einen herum klamm und nass. Bereits 10 Minuten nach dem Eintreffen beginnt das aktive Angeln. Die Anzahl der eingesetzten Angelruten ist unterschiedlich. Eine Beschränkung gibt es nicht. Maximal wird aber auch dort, wo es wegen der Wasserpflanzen möglich ist, auch nur mit zwei Ruten geangelt. Jeder möchte sich auf seine „Bißanzeiger“, sprich Pose oder Einhänge-Bissanzeiger konzentrieren, um keinen Anbiß zu verpassen und wenn möglich, auch Schnursalat vermeiden. Nach wenigen Minuten zum ersten Mal Unruhe im Wasser. Die erste Pose fängt an sich zu bewegen. Sie taucht kurz ab um danach wieder an der Wasseroberfläche zu erscheinen. Als sie wieder unter die Wasseroberfläche gezogen wird und verschwunden bleibt, der gefühlvolle Anhieb. Der erste Karpfen hat den Köder genommen. Er kann nach einem kurzen Drill über den Kescher geführt werden. Er ist 47 cm lang und wiegt gut 5 Kilogramm. Insgesamt gelingt uns an diesem Morgen nur der Fang von 3 Karpfen. Ein Grund dafür dürfte das noch kalte Wasser mit nur 9 Grad Celsius für die geringe Ausbeute sein. Die Hechte sind dagegen an diesem Morgen wesentlich aktiver. Sie nehmen die mit Maden und Maiskörnern bestückten Köder. Dann als wir aufbrechen, löst sich auch der Nebel auf und die Sonne kommt für den Rest Tages hervor. Wer weiß, wie die Fänge ausgefallen wären, hätte die Sonne schon ab dem frühen Morgen das Wasser erwärmt. Wegen des Nebels und der nur 3 gefangenen Karpfen gibt es nur ganz ganz wenige Fotos von diesem Termin.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Hochseeangeln auf der Ostsee mit der MS Forelle am 12.03.2014.

Wegen der vielen positiven Rückmeldungen von der letzten Ausfahrt mit der MS Forelle, war dem 2.Vorsitzenden des ASV Schenefeld e.V., Hans-Peter Sieg, bekannt, dass der Wunsch besteht, eine erneute Ausfahrt mit dem Schiff zu machen. Er wurde bereits Anfang des Jahres tätig. Auf seine mündlichen Nachfragen bzw. auf seine Mail meldeten sich etwa 20 Interessierte. Mitglieder aus dem ASV Schenefeld e.V., Geschäftsfreunde und andere Bekannte von ihm. Der zunächst angedachte Termin musste dann aber auf den 12.03.2014 verschoben werden. Wie auch bei seinen Terminen im Vorjahr, hatte er auch für diesen Tag wieder ein glückliches Händchen. Seit Tagen sonniges und warmes Wetter. Tagestemperaturen von bis zu 16 Grad Celsius bei bis zu 11 Stunden Sonne am Tag. Und so auch am Tag der Ausfahrt. Lästig war lediglich wieder das frühe Aufstehen. Aber in Heikendorf angekommen war alles vergessen. An Bord die herzliche Begrüßung durch das Bordpersonal und die anwesenden Sportsfreunde. Wir hatten das Schiff für uns ganz alleine. Ein freier Platz an der Reling wurde gesucht, das Angelgerät abgestellt. Was beim Betreten des Schiffes sofort wieder auffiel, ein absolut sauberes Schiff, einschließlich der Toiletten. Zwei gemütlich eingerichtete Salons, einer auf Deckshöhe, der andere Salon ein Deck tiefer. Mehrere Teilnehmer nutzten das unter Deck zum Ablegen bzw. Abstellen der nicht benötigten Taschen und Ersatzangeln. An Deck standen ineinander gestapelt und somit für jedermann frei verfügbar, einheitlich große und saubere Fischkisten bereit. Pünktlich legte das Schiff ab. Der Kapitän bat nach seiner offiziellen Begrüßung alle Teilnehmer zum Frühstück in den Salon. Dann der Hinweis vom Personal, dass man 500 Stück Wattwürmer zum Verkauf für Interessierte an Bord hätte. Abgepackt zu 50 Stück. Schnell waren die Wattwürmer nach dem Frühstück verkauft. Das Frühstück war reichhaltig, die Brötchen gut belegt. Kaffee und Tee standen bereit. Nicht gegessene Brötchen blieben auf Platten gelegt auf dem Tisch stehen. Jeder, bei dem sich der kleine Hunger später wieder meldete, konnte sich später noch einmal bedienen. Dann die ersten Infos zur Anfahrzeit in das Angelgebiet. Auf den Weg dorthin, der erste nicht eingeplante Stopp. Von der Brücke kam der Hinweis auf einen Dorschschwarm. Wassertiefe 12 Meter. Zwei untermaßige Dorsche konnten Bord geholt werden, wurden dann aber wieder in die See zurückgesetzt. Da anderen die Fische des georteten Schwarms nicht beißen wollten, ging es weiter in Richtung Fanggebiet. Von der Brücke kam die Empfehlung auf Plattfisch mit Naturködern zu angeln. Die Pilker und Beifänger wurden gegen Buttmontagen ausgetauscht. 10 Minuten vor dem Eintreffen am Fangplatz, der Hinweis von der Brücke, die Haken jetzt mit Naturködern zu bestücken. Dann ging es los. Nur wenige Mitglieder konnten ein paar Plattfische über die Reling heben. Der Rest der Teilnehmer war damit beschäftigt, die Köder auszuwerfen und wieder einzuholen. Es war absolut windstill. Keine Drift. Nach etwa 30 Minuten der Hinweis von der Brücke, dass sich das Schiff ledig um 55 Meter versetzt hätte. Bis zur Mittagszeit blieben wir in diesem Gebiet. Nur wenige Male wurde das Schiff bewegt. Immer wieder gelang es wenigen Teilnehmer Plattfische zu fangen. Nach etwa 2 Stunden hatte endlich auch jeder Teilnehmer, auch wir auf der Steuerbordseite unseren ersten Fisch. Eine Ausnahme bildete auf der Steuerbordseite ein jüngerer Teilnehmer. Er fing, wenn auch zwischen den Fängen immer etwas mehr Zeit verging, Plattfisch auf Plattfisch. Die Umstellung auf den Buttlöffel, Wurfgewicht 50 Gramm, und aktives Angeln brachte dann endlich die Wende bei mir selbst. Die an Bord geholten Plattfische waren vollgefressen mit kleinsten Muscheln. Immer wieder war zu beobachten, dass Plattfische einem gefangenen Fisch bis an die Wasseroberfläche folgten. Dann war Mittagszeit. Alle ließen sich das Essen, Rotkohl mit Schweinbraten und Salzkartoffeln sowie einem Nachtisch, Schoko-Pudding bzw. Vanillecreme-Pudding, schmecken. Wir verlegten während dieser Zeit in einem Gebiet mit 9 Erhebungen unter Wasser. Tiefste Stelle zwischen den Erhebungen um 18 Meter, Tiefste Stelle im Bereich der Kegelspitze etwa 12 Metern. Später fuhren noch zu einem Schiffswrack. Zwei Hot Spots für Dorsche, so die Besatzung. Die Montagen wurden daher auf Empfehlung der Besatzung erneut auf Dorschmontagen umgestellt. Die einzelnen Erhebungen wurden dann nach und nach angefahren und beangelt. Es wurden nur wenige Dorsche gefangen. Aber auch die Sportsfreunde mit Naturködern waren nicht erfolgreicher. Einige größere Exemplare, etwas über 50 cm lang, konnten über die Bordwand gehievt werden. Ein letzter Versuch, Dorsch zu fangen, wurde zum Schluss der Tour mit wenig Erfolg über einem Wrack versucht. Auch hier waren nur wenige maßige Dorsche die Ausbeute. Dann ging es nach Hause. Zwei Schlachtplätze wurden vom Bordpersonal eingerichtet. Walter hatte wie immer seinen Butterkuchen dabei. Mit einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee in der Hand ging es über Laboe in den Heimathafen der MS Forelle. Ein toller Tag auf See. Er wird jedem Mitfahrer lange in positiver Erinnerung bleiben. Im März auf See und fast mit einem Sonnenbrand am Abend nach Hause. Wenn es einen zu erwähnenden Wermutstropfen gibt, dann den, die fast ganztags vorhandene Windstille. Hierdurch keine Drift oder kaum spürbare Drift und spiegelglatter See. Die kurze Brise zwischendurch für 30 Minuten brachte auch keine Veränderungen. Der Organisator der Tour konnte leider nicht dabei. Dennoch, Danke Hans-Peter für deine Mühe und Arbeit. Ein paar Bilder gibt es auch wieder.

Euer Vereinsmitglied
Gerhard Pitzke
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Termine 2013


Abangeln am 13. Oktober 2013

Das letzte Vereinsangeln in diesem Jahr für die Mitglieder des ASV Schenefeld e.V. Fleißige Helferlein hatten bereits ein paar Tage vor dem Termin damit begonnen, das Gewässer hübsch zu machen. Die Zufahrt zum Gewässer wurde ausgebessert, die erforderlichen Rasenflächen gemäht und die Startplätze für die angemeldeten Teilnehmer ausgesteckt. Seit Tagen ist es nach dem langen und warmen Sommer merklich kühler geworden. Das Laub hat begonnen sich zu verfärben. An diesem Morgen ist plus 9 Grad Celsius kühl und windstill und noch dunkel als ich am Gewässer eintreffe. Ein freundlicher Sportsfreund hat die Aufgabe eines Platzeinweisers übernommen. Die anderen schon eingetroffenen Frühaufsteher stehen in Grüppchen zusammen und unterhalten sich. Man begrüßt sich. Der 1.Vorsitzende gibt die Teilnahmebedingungen bekannt, der 1.Gewässerwart verlost anschließend die ausgesteckten Startplätze. Für die langjährigen Mitglieder ein angebliches überflüssiges Prozedere. Aber gerade aus ihren Reihen kommen die häufigsten Fragen zu Fangbegrenzungen und Mindestmaße. Aber auch die Neumitglieder müssen die Regeln kennen, die von der Gewässerordnung abweichen können. Wie in den Vorjahren gilt auch in diesem Jahr, das nur mit maximal 2 Ruten, bestück mit jeweils nur einem Haken, begonnen werden darf. Weitwurfgeschosse wie Wasserkugeln sind nicht erlaubt. Anfüttern in handelsüblichen Mengen ist gestattet, die eventuell in Keschern gehälterten Fische dürfen nach der Veranstaltung nicht in das Gewässer zurückgesetzt werden sondern müssen der Verwertung durch den Fänger zugeführt werden. Nach der Siegerehrung ist das Gewässer wieder bis 24.00 Uhr frei. Ab Mitternacht besteht für das Gewässer eine durchgehende Gewässersperre bis einschließlich dem 20.10.2013. Ab jetzt hat noch jeder Teilnehmer noch etwa 30 Minuten bis zum Startbeginn. Die Angelutensilien werden geschultert und ab geht es zu dem ausgelosten Startplatz. Da es immer noch mehr dunkel als hell ist, werden an einigen Angelplätzen im Schein der mitgebrachten Leuchten wie den Stirnlampen die Angelplätze eingerichtet und die Angelruten fangfertig gemacht. Nicht alle haben ihre Vorbereitungen für zwei Ruten bis zum Startsignal abschließen können. Aber pünktlich um 07.30 Uhr geht es los. Die Köder werden zu Wasser gebracht. In den Wochen vor diesem Termin war ich mit dem Standartködern Maden und der Paste Trout Bait in verschiedenen Farben mit und ohne Glitter auf Forellen nicht sehr erfolgreich. Ich versuche es dennoch mit Maden, habe aber meine Köderpalette erweitert um Bienenmaden und Mistwürmer. Vielleicht habe ich mit diesem erweiterten Köderangebot mehr Glück. Das Wasser hat sich in den letzten Tagen merklich abgekühlt. Da Fische Kaltblütler sind nehmen sie die Temperatur des Wassers an. Es ist davon auszugehen, dass sich der Appetit der Fische in Grenzen halten wird. Die besten Chancen auf einen Fisch bestehen vermutlich in den ersten zwei drei Stunden. Vereinzelt sieht man Forellen dicht unter der Wasseroberfläche in Ufernähe schwimmen. Es ist noch immer windstill und die Morgenröte verfärbt die Seeoberfläche. Fünf Stunden im Stück stehen oder den Klapphocker nutzen? Ich entscheide mich für den Klapphocker. Ich habe zwei Montagen vorbereitet. Eine Grundrute und eine Forellenrute mit einer Feststellpose. An der Grundrute befindet sich ein gekauftes Vorfach, Länge 1,40 Meter, mit einem wie ich meine etwas zu großem Haken. Ihn versehe ich mit einem Auftriebskörper und bestücke ihn mit Maden. Ein kleines Schrotblei etwa 30 cm vom Haken entfernt sorgt für die erforderlich Beschwerung des Köders. Sollten die Fische den Köder nicht nehmen, so mein Plan, dann werde ich in zeitlichen Abständen von etwa 10 Minuten den Abstand zwischen dem Haken und dem Blei in 10 cm Schritten vergrößern. An der Posenrute befindet sich ein 1 Meter langes selbst gebundenes Vorfach mit einem Wurmhaken. Auf den Wurmhakenschenkel ziehe ich die eine Hälfte des halben Wurms auf. Das nun über die frei gebliebene Hakenspitze heraushängende Wurmstück kann sich frei im Wasser bewegen und sollte den Fisch zum Anbiß verleiten. Es ist riskant, da die Gefahr besteht, dass ein interessierter Fisch nur den Wurm abbeißt. Ich hoffe aber, dass der Fisch auch den Rest des Wurms möchte. Also bei einem Biß nicht zu schnell den Anhieb setzen, so meine theoretische Taktik. Das Warten beginnt. Kein Fisch will die Köder. Aber auch alle anderen Teilnehmer warten vergeblich auf einen Biß. Die Einstelltiefen werden verändert, die Köder gewechselt und es wird weiter gehofft. Um es kurz zu machen. Im Laufe des Vormittags konnten 1 Forellen und ein paar Weißfische wie Rotaugen und Brassen über bzw, in den Kescher geführt und angelandet werden. Der überwiegende Teil der Teilnehmer blieb Schneider. Der Senior, Helmut Ehlert, belegte mit einer Forelle den 1.Platz. Auf die Plätze zwei und drei folgten ihm Michael Heuselein und Gerhard Pitzke. Die Erbsensuppe mit Bockwurst, gespendet von dem 1.Gewässerwart, mundete dennoch allen Teilnehmern. Gegen 13.20 Uhr verließen die ersten Vereinsmitglieder bei herrlichem Sonnenschein das Gelände und fuhren nach Hause. Einige unermüdliche Vereinsmitglieder versuchten erneut ihr Glück. Wie immer gibt es auch von diesem Tag ein paar Fotos.


Angeln am Elbe-Lübeck-Kanal am 08.09.2013

Der 1.Gewässerwart hatte nach den Strecken im Bereich von Alt Büchen und Siebeneichen eine weitere attraktive Angelstelle am Elbe-Lübeck-Kanal in Dalldorf für uns ausfindig gemacht. Am Treffpunkt, auch eine mögliche Angelstelle, kein Campingplatz mit Badestelle und keine Vorrichtung, um Boote in den Kanal einsetzen zu können. Nach dem alle Teilnehmer eingetroffen waren, händigte der 1.Vorsitzende jedem der sechs Teilnehmer den Einzel-Fischereierlaubnisschein für die Teilnahme an einem Gemeinschaftsangeln im Elbe-Lübeck-Kanal aus. Obwohl er auf die Teilnahmebedingungen, Schonzeiten, Mindestmaße usw. hingewiesen hatte, bat er jeden Teilnehmer sich vor dem Angelbeginn die Auflagen des LSFV Schleswig-Holstein aufmerksam durchzulesen. Der 1.Gewässerwart zog die anfallende Startgebühr ein. Jetzt machte sich jeder auf den Weg zu seinem Wunschangelplatz. Jeder konnte sein Fahrzeug sichtbar neben der Straße in einem Abstand von etwa 30 Meter zum Angelplatz abstellen. Der Bereich zwischen der Straße und der Böschung des Kanals war gemäht und somit gut begehbar. Im Bewuchs direkt am Ufer waren in unterschiedlichen Abständen immer wieder ausreichend breite Lücken, genug Platz zum Angeln. Entgegen der Wetterprognosen mit nur 16 Grad Celsius am frühen Morgen war es sehr frisch. Eine Jacke leistete jetzt wärmende Dienste zumal der Wind im Laufe des Vormittags immer weiter auffrischte. Ich entschloss mich, mit nur zwei von drei möglich einsetzbaren Ruten zu beginnen. Meine Favoriten, die Matchruten mit einer Länge von 3,90 Metern. Eine Rute mit Laufpose und zwei Gramm auf der Schnur, direkt am Übergang von der Steinschütte zur Kanalsohle. Mit der zweiten Rute, ebenfalls in Grundnähe aber etwa in der Kanalmitte, mit einem Allroundwaggler, vorbebleit mit 4 Gramm und einer zusätzlichen Tragkraft von 2 Gramm. Der Zielfisch bzw. die Zielfische waren Friedfische wie Brassen und Rotaugen. Also war anfüttern angesagt. Das gezielte anfüttern war aber nur in der Ufernähe möglich. Die Futterballen hatte ich am Tag zuvor vorbereitet. Verfeinert hatte ich mein Futter durch eine gekaufte Mischung speziell für Fließgewässer. Die feuchten und faustgroßen Ballen kamen in die Gefriertruhe und wurden tiefgefroren. In diesem Zustand kamen sie per Kühlkiste mit an das Wasser. Alle Futterballen hatte ich zusätzlich mit ein paar kleineren Kieselsteinen versehen, um sicher zu sein, dass sie auch untergehen. Eis ist ja bekanntlich leichter als Wasser. Drei Futterbälle sollten für den Anfang genügen. Am Grund tauten sie nun langsam auf und konnten so über einen langen Zeitraum eine Futterspur im Wasser hinterlassen. Der Erfolg zeigte sich bald. Auf die mit Maden bestückte Angel bissen aber nicht nur Rotaugen sondern auch kleinste Barsche (etwa 4 Zentimeter lang). Selbst der 8 Haken mit bis zu fünf Maden bestückt, wurde verschlungen. In sichtbarer Wassertiefe tummelten sich die kleinen Barsche als Schwarm in nicht zählbarer Stückzahl. Ich musste die Rute aus dem Wasser nehmen und das Angeln im Uferbereich für eine längere Zeit einstellen. In der Kanalmitte nicht nur Weißfische. Auch hier bissen Barsche. Der Köder hier, Würmer. Der Anbiss machte sich durch kleine Hüpfer der Pose bemerkbar. Sobald die Pose unter die Wasseroberfläche gezogen wurde, reichte ein Anheben der Rutenspitze, um den Anhieb zu setzen. Plötzliche Bisse kamen aber auch, wenn man einen sich bildenden Schnurbogen einholen wollte. Aber auch stationär angebotene Köder per Feederrute wurden genommen. Beim späteren Wiegen und Registrieren der Fische stellte sich dann heraus, dass jeder Teilnehmer gehakte Fische während des Drills verloren hatte. Die größten Exemplare des Tages waren zwischen 23 und 25 Zentimeter lang. Daneben wurden aber auch diverse Weißfische wie Rotaugen und größere Brassen (400 Gramm und schwerer) gefangen. Nur ein Teilnehmer blieb Schneider. Die ersten drei Plätze belegten Peter Fredeland, Gerhard Pitzke und Benjamin Heldt. Auf die weiteren Plätze folgten, Florian Pitzke, Willy Berger und Thomas Heins. Im Anhang ein paar Fotos.

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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Vereinsangeln / Grillen mit Gästen und Vereinsmitgliedern am 17.08.2013

Die Feiern zum 50-Jährigen Vereinsjubiläum des ASV Schenefeld e.V. sollten, so hatten es die Vereinsmitglieder auf der letzten Jahreshauptversammlung beschlossen, mit einem Vereinsangeln am Gewässer in Unterglinde eröffnet werden. Auch wenn sich der Sommer rechtzeitig wieder zurückgemeldet hatte und laut den Wetterprognosen mit einer Regenwahrscheinlichkeit gegen 0 % zu rechnen war, hatte der 1.Vorsitzende, Willy Berger, für den Fall der Fälle, mehrere Zelte für die Teilnehmer aufstellen lassen. Zum Angeln für „Jedermann“ konnte der 1.Vorsitzende insgesamt 37 Personen begrüßen. Kaffee und Kuchen warteten in einem der Zelte auf hungrige Teilnehmer. Selbstbedienung war angesagt. Pünktlich um 14.00 Uhr dann das Startsignal durch den 1.Vorsitzenden für das „Jedermann“- und Vereinsangeln, dass um 18.00 Uhr endete. Danach begann das Wiegen und das Registrieren der gefangenen Fische. Den Wanderpokal für den „Größten Fisch“ des Tages erangelte sich Karl-Ludwig Boleski. Er konnte einen Karpfen mit einem Gewicht von 2700 Gramm anlanden. Erfolgreichster Fänger bei den Senioren des Vereins war Heinz Korczanowski. Ihm gelang der Fang einer Goldforelle mit einem Gewicht von 2400 Gramm. Der jüngste Teilnehmer landete einen Barsch mit einem von 320 Gramm an. Zur Erinnerung an diesen Tag erhielten die erfolgreichen Teilnehmer jeweils einen Pokal aus den Händen des 1.Vorsitzenden überreicht. Dann ging es nahtlos über in den gemütlichen Teil des frühen Abends. Erste über das Gelände und des Gewässers ziehende Rauchschwaden kündigten das anstehende Grillen an. Mittlerweile waren neben dem ehemaligen Gründungsmitglied und auch langjährigem 1.Vorsitzenden des Vereins, Max Glagowski, weitere Gäste und Vereinsmitglieder gekommen. Auf etwa insgesamt 80 Personen warteten zum Verzehr Nacken- und Putensteaks, Würstchen, Fackeln, diverse Salate, Soßen und Getränke. Wer wollte und Appetit darauf hatte, konnte sich auch frisch geräucherte Makrelen schmecken lassen und mit nach Hause nehmen. Einige der älteren Gäste machten sich beim Einsetzen der Dunkelheit auf den Heimweg, die jüngeren Besucher feierten noch bis in die Nacht hinein. Übrigens: Ein paar Fotos gibt es von dieser Veranstaltung ebenfalls.

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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Angeln auf Makrele am 27. Juni 2013

Wegen des anhaltenden stürmischen Wetters wurde der für den 27. Juni 2013 geplante Ter-min, Angeln auf Makrele, kurzfristig vom 2.Vorsitzenden abgesagt. Es blieb natürlich jedem freigestellt den Termin dennoch wahrzunehmen. Dann zwei Tage nach dem geplanten Termin flaute der böige Westwind endlich ab. Die Wettervorsagen versprachen für die kommenden Tage sonniges und fast windstilles Wetter. Der 1.Vorsitzende und ich beschlossen das günsti-ge Wetter für ein Hochseeangeln auf Makrele zu nutzen. Ein Telefonat mit einem Besat-zungsmitglied der Blauort ergab, das für Donnerstag, den 11. Juli noch Plätze frei sind. Ich machte von der angebotenen Möglichkeit Gebrauch, Plätze reservieren zu lassen. Pünktlich um 07.00 Uhr heißt es am 11.07. auf der Blauort „Leinen los“. Insgesamt sind 20 Teilnehmer an Bord. Nach knapp 3 Stunden erreichen wir das Fanggebiet. Am Horizont sind statt der Hochseeinsel Helgoland Hochhausumrisse zu erkennen. Eine Standortbestimmung ergibt, dass wir uns in Höhe von Sankt Peter Ording befinden. Die fangfertigen Angeln, sie stehen ja bereits seit kurz nach dem Verlassen des Hafens, gesichert von den Relingtaschen bzw. Re-ling-Kletten an der Reling, werden nun noch einmal überprüft, obwohl die Montagen für das Makrelenangeln denkbar einfach sind. An den Wirbel am Ende der Hauptschnur wird ein fer-tig gekauftes Makrelenvorfach mit drei oder mehr Haken eingehängt. Als Beschwerung dient dem Vorfach ein Birnenblei bzw. ein Meeresgrundblei. Die meisten Teilnehmer beginnen mit einem Gewicht von etwa 150 Gramm. Auf jeden Fall muss das zum Einsatz kommende Gerät kräftiger und das Blei schwerer sein als beim sogenannten Light-Pilken in der Ostsee auf Dorsch. Es wird angehupt. Schon beim ersten Durchlauf werden unmittelbar über dem Grund Makrelen gehakt. Makrelenvorfächer mit bis zu 5 Fischen werden an Bord gehoben. Fisch auf Fisch wandert in die mit Eis gekühlten Fischtransportkisten. Nach etwa 20 Minuten wird das Schiff erneut in Position gebracht. Bei diesem Durchlauf von gut 30 Minuten beißen die Mak-relen auf halber Wassertiefe. Wenn plötzlich keine Schnur mehr vom Blei in die Tiefe gezogen wird, hat der Schwarm die Köder gefunden und genommen. Wieder kommen Makrelen-vorfächer mit 3 bis 5 Makrelen an die Wasseroberfläche. Ohne Pause geht es ununterbrochen weiter. Bei jedem Durchlauf wird auf beiden Schiffsseiten immer gleich gut gefangen. Die Vorfächer müssen häufiger ausgetauscht bzw. entknotet werden. Beim fünften und bereits letzten Durchlauf gegen 12.30 Uhr stehen die Makrelen dicht unter der Wasseroberfläche. Kaum ist das Blei in der See verschwunden, wird keine Schnur mehr von der Rolle gezogen. In vier bis fünf Meter Tiefe nehmen sie bereits die Köder. Kaum wird beim Einholen die lose Schnur gespannt, spürt man das Gezerre am Vorfach. Und wieder wandert danach ein Fisch nach dem anderen in die Fischtransportkiste. Nach diesem Durchgang wird abgehupt. Kein Protest, da alle Fischkisten wirklich rappelvoll sind. Es geht zurück in den Hafen. Gegen 15.00 Uhr sind wir wieder in Büsum. Leider habe ich von dieser Tour keine Fotos. Ein ver-gleichbares Hochseeangeln, nur fünf Durchläufe von jeweils etwa 30 Minuten im Stück und dabei ständig Fische fangen, habe ich so noch nicht erlebt. Die von Willy und mir gemeinsam genutzte Fischkiste mit den Maßen von etwa 65 x 33 x 40 cm war wirklich bis zum Rand vollgefüllt mit Makrelen. Ein unvergeßliches Angelerlebnis. Übrigens, die Fahrt am Tage zuvor, am Mittwoch, musste laut dem Bordpersonal auch wieder wegen zu hohen Wellenganges abgebrochen werden.

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke


Angeln an der Treene 2013

Endlich geht es wieder an die Treene. Die letzten drei Termine mußten in Folge aus den unterschiedlichsten Gründen kurzfristig abgesagt werden. 7 Interessierte hatten dem 1.Gewässerwart ihre Teilnahme in diesem Jahr signalisiert. Pünktlich waren sie, soweit sie nicht direkt von zu Hause aus losfuhren, am Treffpunkt in Schenefeld-Dorf erschienen. Auf den Weg zum Treffpunkt an der Treene verdunkelte sich der Himmel von Minute zu Minute. Wir hatten nach etwa 60 Minuten Fahrt die Marsch erreicht, als die vom überwiegend vorherrschenden Westwind windschnittig geformten Baumkronen und Buschgruppen zu unseren ständigen Begleitern wurden. Jetzt waren es nur noch etwa 20 Minuten bis zu unserem Treffpunkt. Beim Eintreffen der ersten Teilnehmer regnete es noch kräftig. Regenjacke und Hose waren gefragt. Ein frischer Wind aus südwestlicher Richtung wehte über das Wasser der Treene und über das flache Land. Als alle eingetroffen waren gab der 1.Gewässerwart die Teilnahmebedingungen bekannt und zog die Startgebühr ein. Dann ging es ab an das Gewässer. Es besteht wie immer freie Platzwahl. Wer schon einmal vor Ort war, hat in der Regel seinen Lieblingsplatz, auch wenn der Weg dorthin noch einmal ein paar Minuten Fahrzeit kostet. Obwohl es nicht mehr regnet, traue ich dem Frieden nicht und bleibe daher in unmittelbarer Nähe des Treffpunktes und Parkplatzes. Wenn es ganz schlimm kommt, so ist meine Überlegung, werde ich meine Angeln mit eingeholten Ködern auf den Rutenständer ablegen und den Regen im Auto aussitzen. Das Gras zwischen dem Parkplatz und dem Ufer der Treene ist etwa hüfthoch und nass. Ich bahne mir einen Weg an das Wasser. Dort angekommen muss ich Grass niedertreten, um meinen Angelplatz einrichten zu können. Der Wind frischt leider immer mehr auf und kommt direkt von der Seite. Dafür bleibt es aber bis zum Ende trocken. Ich vermisse die Schwarzbunten Kühe. Bisher waren sie an diesem Gewässer ein ständiger Begleiter. Wohin ich auch sehe, keine Kühe. Die Feederrute lasse ich wegen des starken Seitenwindes im Rutenfutteral. Ich entscheide mich für eine 13 ft Matchrute und einem Weitwurfwaggler mit einer Tragkraft von 5 Gramm. Das Hauptblei von 4 Gramm, ein Tropfenblei, läuft frei auf der Hauptschnur. Als Stoßdämpfer dient ein Stück Kunststoffschlauch direkt über dem Wirbel. Die restlichen Schrotbleie verteile ich auf dem 16er und 100 cm langen Vorfach. Ich versuche es mit einem kleinen 14er Haken. Ich werde mit dieser Rute aktiv angeln. Eine zweite Rute setze ich als Grundrute mit einem Laufblei auf der Hauptschnur, Gewicht 20 Gramm, etwa in der Flußmitte ein. Im Laufe des Vormittags versuche ich es mit dieser Montage, aber mit weniger Blei, in unmittelbarer Nähe der Seerosen. Wie sich herausstellen wird, auch hier ohne Erfolg. Der Köder ist jeweils ein Tauwurm. Zunächst ermittle ich vor dem Angelbeginn die Wassertiefe. Dann wird eine Futterspur angelegt. Da die Fische wechselwarme Tiere sind und ihren Energiebedarf der Wassertemperatur anpassen, werfe ich zunächst ein paar Futterbälle, angereichert mit ein paar Maden und Caster, ein und warte auf die ersten Bisse. Da ich in der Nähe der Uferkante angeln werde, kann ich die Futterbälle ohne große Streuung platzieren. Es dauert auch nicht lange. Die Fische haben den Köder gefunden. Der erste Biss. Ein schöner Brassen. Vorsichtig führe ich ihn über den Kescher. Dann ist erst einmal Pause. Nun tauchten auch die vermissten Schwarzbunten Kühe auf. Sie bleiben im Schutz einiger Büsche bis zum Ende des Angeltages. Ich werfe gelegentlich ein paar lose Maden nach. Weitere Brassen und ein größeres Rotauge sind das Ergebnis. Beim späteren Wiegen der Fische stellte sich heraus, das keiner Schneider geblieben ist. Gefangene Lauben kommen nicht in die Wertung. Sie werden nach dem Fang sofort wieder zurückgesetzt. Unter anderen konnten zwei andere Teilnehmer je einen schönen Barsch anlanden. Tagessieger wurde Benjamin Heldt. Auf die Plätze 2 und drei folgten Gerhard Pitzke und Michael Heuselein. Gegen 12.30 Uhr ging es wieder in Richtung Heimat. Es war wieder schön an dem etwa 37 Kilometer langen Nebenarm der Eider. Auch von diesem Termin gibt es wieder ein paar Fotos.

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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Nachtangeln in Heist 2013

Der Vorstand wird immer wieder einmal auf Gemeinschaftstermine am Abend bzw. in der Nacht angesprochen. Ein Grund dafür ist, man möchte gerade abends bzw. in der Dunkelheit nicht alleine am Gewässer sitzen. Vor vielen Jahren wurden daher regelmäßig solche Termine angeboten. Sie wurden kaum in Anspruch genommen. Seit drei Jahren wird wieder ein Nachtangeln am Gewässer in Heist angeboten. Auch dieser Termin wurde wie die Termine der letzten beiden Jahre vom 1.Vorsitzenden organisiert und vorbereitet. Der Weg um den Teich herum sowie die Parkplatzflächen waren frisch gemäht. Zum Schutz gegen Regen hatte er zwei Zelte aufgestellt, einen Grill mitgebracht und das dazugehörende Grillgut, wie verschiedene Fleischsorten, Würstchen, Salate, Brot und Getränke besorgt, aber auch an das dazugehörenden Besteck und an die Teller gedacht. Zu guter Letzt durfte sich jeder vom 1.Vorsitzenden bedienen lassen, da er auch das Grillen an diesem Abend übernahm. Nur 6 aktive Erwachsene, davon zwei Aex, wollten in dieser Nacht angeln. Eine Ursache für die geringe Teilnahme dürfte wohl hierfür die Kieler Woche sein. Meistens ist das Wetter während der Kieler Woche immer sehr wechselhaft. Bei einsetzenden leichten Sprühregen suchte sich ab 18.00 Uhr jeder der Teilnehmer einen Angelplatz. Dann gegen 19.30 Uhr machte die Nachricht vom 1.Vorsitzden die Runde, dass das erste Fleisch auf Abnehmer wartet. Die Angeln wurden eingeholt und alle Teilnehmer sowie die mitgekommenen Gäste ließen es sich zunächst einmal schmecken. Die Zeit ging dahin, der Regen wurde weniger und die Sonne ließ sich auch wieder blicken. Nachdem alle satt waren wurde das Geschirr wieder abgeräumt und verstaut, Müll entsorgt, sprich aufgeräumt. Die Gäste blieben noch sitzen, die Angler suchten ihre Angelplätze auf. Das Warten auf den Fisch begann erneut. Viele kleine Zupfer konnten beobachtet und vermeldet werden, aber kein sichtbarer Erfolg. Eine Ringelnatter nahm ein Bad. Sie durchquerte in gleichmäßig schlängelnden Bewegungen das Gewässer. Ein doppelter Regenbogen zeigte sich am Horizont und der Abendhimmel verfärbte langsam in ein zartes Rot. Dann um kurz nach 22.00 ging es bei mir los. Ein nur maximal drei Meter vom Ufer kurz über dem Grund angebotener Tauwurm wurde genommen. Die Pose bewegte sich ganz vorsichtig und fing an zu wandern. Das Knicklicht tauchte aber nicht unter die Wasseroberfläche. Ein gefühlvoller Anschlag und das Wasser kochte. Schlagartig wurden diverse Meter geflochtener Schnur von der Rolle gezogen. Dann kamen zwei kurz aufeinander folgenden Rucke. Der Fisch kam an die Wasseroberfläche und hinterließ dabei einen riesigen Wasserschwall und floh unter erneuter Schnurnahme in die entgegengesetzte Richtung. Dieses Spiel wiederholte sich mehrere Minuten lang. Dann war der Fisch endlich erschöpft und konnte über den Kescher geführt und angelandet werden. Das Exemplar, ein Karpfen, etwas über 60 cm lang. Die Bügelweite meines Keschers beträgt 60 Zentimeter. Die Schwanzwurzel dehnte das Netz darüber hinaus aus. Kaum 20 Minuten später das nächste Erfolgserlebnis. Eine zweite Pose, ebenfalls nur wenige Meter vom Ufer entfernt, begann zu zittern. Dann setzte sie sich ein wenig in Bewegung. Ich dachte an ein Rotauge das sich an dem 1/0 Haken, bestückt ebenfalls mit einem Tauwurm, zu schaffen macht. Das leichte zittern der Pose setzte sich fort. Dann kam erneut Bewegung in die Pose. Ganz langsam wurde sie dicht unter die Wasseroberfläche gezogen. Erneuter Stillstand. Sie kam wieder an die Wasseroberfläche zurück und setzte ihre Reise ganz langsam fort. Stillstand. Dann wurde sie wieder einige Zentimeter unter die Wasseroberfläche gezogen. Ich wartete noch etwa 10 Sekunden. Dann setzte ich den Anhieb. Von diesem Augenblick an spürte ich eine unheimliche Kraft auf der anderen Seite. Diese Kraft bestimmte die Richtung. Zur Entlastung der Rute senkte ich die Rutenspitze etwas in die Zugrichtung ab. Ich wollte den Fisch abziehen lassen und bei Stillstand dann durch „pumpen“, wie beim Dorschangeln, den Fisch an die Oberfläche holen. Die Kraft die ich jetzt aber aufwenden musste war plötzlich erheblich größer als vorher. Für einen Moment bewegte sich nichts mehr. Dann kam ganz langsam wieder Bewegung in die Rute. Ich konnte sie wieder in Richtung Senkrechte ziehen. Eine dunkle Schlammwolke, durchsetzt von einer unzähligen Anzahl aufsteigender Luftblasen, begleitete die Aktion und verfärbte das Wasser. Auch wenn die Gegenwehr noch immer heftig war, ging es nun doch merklich leichter, den Fisch im Freiwasser zu führen und ihn an die Oberfläche zu holen. Und dann war er zum ersten Male zu sehen. Ein Knäuel das sich drehte und wendete. Jetzt hieß es, herankurbeln, herausheben und ab damit in die Fischkiste mit verschließbarem Deckel. Ein Aal mit einem Gewicht von 750 Gramm und einer Länge von 66 cm hatte den Köder genommen. Zum Zwecke der Ruhigstellung empfahl mir der 1.Vorsitzende, den Aal auf der Bauchseite anzufassen bzw. zu streicheln. Man mag es glauben oder nicht, ich konnte den Aal, der ab jetzt für etwa 30 Sekunden ganz ruhig war, für das Erinnerungsfoto in die Kamera halten. Die Streicheleinheiten lösen scheinbar wirklich eine „Körperstarre“ aus. Wir haben es danach noch einige Mal probiert. Ich war natürlich mit meinem Fangergebnis dieser Nacht mehr als zufrieden. Nicht alle hatten so viel Glück. Einziger Wermutstropfen des Abends, die Resonanz auch für diesen Termin war wieder sehr gering. Mein besonderer Dank geht an Willy, der diesen Termin wieder möglich gemacht hat. Ein Dankeschön aber auch an alle mir namentlich nicht bekannten Helfer die bei der Planung und Durchführung mitgeholfen haben. Fotos gibt es von diesem Abend auch.

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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Ausfahrt an die Eider am 05.05.2013

Der ursprüngliche Termin musste kurzfristig auf dieses Wochenende vorverlegt werden. Im Anschluß an das Anangeln hatten dennoch auf Nachfrage des 1.Gewässerwartes 8 Vereinsmitglieder ihre Teilnahme zugesagt. Treffpunkt war wie immer in Schenefeld, Am Dorfplatz. Beim Eintreffen am vereinbarten Ziel in Breiholz gegen 06.30 Uhr erwartet uns bereits der Sportwart des ortsansässigen Vereins. Wir sind 6 Erwachsene. Nach der Zahlung des Startgeldes und der Aushändigung der Tageskarte sucht sich jeder entlang des Flusses einen Angelplatz. Ausgesteckte Plätze gibt es nicht. Jeder wird an diesem Fluss mit einer Uferlänge von rund 600 Kilometern, wir nutzen davon vielleicht eine Strecke von 500 Metern, einen ruhigen Platz finden. Angeln dürfen wir aber im Bereich zwischen Kilometer 11 bis 23. Das Flußufer ist vom Parkplatz zu Fuß nach wenigen Metern zu erreichen. Über die entlang der Angelstrecke vorhandenen Gräben führen ebenerdige Holzstege. Es gibt gute Bestände an Barsch, Aal, Zander, Hecht, Schlei und Weißfische. Sie wollen nur gefunden und gefangen werden. Aale sind bereits nach Aussage des ortsansässigen Sportwartes gefangen worden. Eine geschlossene Wolkendecke und ein leichter Wind sind an diesem Morgen ab dem Errei-chen des NOK unsere Begleiter. Zum Schutz gegen den kalten Wind werden die Schirme aufgestellt. Wir sind auf sonniges und warmes Wetter mit Temperaturen um 20 Grad Celsius eingestellt. Es wird für alle Teilnehmer ein langer, kalter Vormittag. Nach 2 Stunden liegen aber schon diverse Weißfische in den Angelkisten. Die Edelfische wie Zander und Aal wollen nicht beißen. So wird es auch bleiben. Gegen 10.00 Uhr dann der erste wärmende Sonnen-strahl für wenige Minuten. Ab 11.00 Uhr ändert sich das Wetter total. Die Wolken lösen sich auf. Es wird richtig warm. Aber ab jetzt beißen auch keine Fische mehr. Nur 2 Teilnehmer bleiben an diesem Vormittag ohne einen Fangerfolg. Insgesamt werden 19 Rotaugen und 2 Brassen angelandet. Den 1.Platz belegt Peter Fredeland. Ihm folgen auf die Plätze 2 bis 4 Florian Pitzke, Gerhard Pitzke und Benjamin Heldt. Als wir den Parkplatz gegen 12.40 Uhr in Richtung Heimat verlassen wollen treffen die ersten einheimischen Angler auf den Parkplatz ein. Mit den Angelruten in der Hand und der Gerätekiste auf der Schulter gehen sie direkt, wie wir noch sehen können, zu unseren Angelplätzen. Über die Fangergebnisse dieser Sports-freunde ist uns nichts bekannt. Warum übernehmen sie unsere Plätze? Es ist zu vermuten, dass Fische, auch Edelfische, vor Ort im Wasser sind. Vermutlich hatten wir nur wieder einmal nicht den richtigen Tagesköder. Macht nichts. Die Eider ist und bleibt im Bereich von Brei-holz, andere Abschnitte haben wir noch nicht beangelt, ein tolles Angelgewässer das von Jedermann ohne Probleme nach kurzem Fußmarsch zu erreichen ist und beangelt werden kann. Wie immer ein paar Fotos im Anhang.

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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Ostseetour 2013

Hochseeangeln auf der Ostsee am 18. April 2013 Ich bin mir sicher, von dieser Tour wird noch häufig gesprochen werden. Jeder der dabei war wird sie mit Sicherheit sein Leben lang nicht mehr vergessen. Aber der Reihe nach. Die Blauort liegt wie gewohnt festvertäut und ruhig an ihrem angestammten Liegeplatz. Für den heutigen Termin liegen dem 2. Vorsitzenden und Sportwart des ASV Schenefeld, Hans-Peter Sieg, 34 Anmeldungen vor, davon sind 10 Vereinsmitglieder. Als wir, unsere Fahrgemeinschaft, mit dem notwendigsten Angelgeschirr aber dennoch irgendwie wieder schwer bepackt über die Gangway das Schiff betreten, schlägt uns bereits aus der offenen Tür der Kajüte der Geruch von frisch gebrühtem Kaffee entgegen. Einige Teilnehmer stehen an Deck und unterhalten sich. Man kennt und begrüßt sich. Das Schiff gehört heute nur uns, dem ASV Schenefeld, den Sponsoren und seinen Gästen. Das Frühstück und Mittagessen sowie alle Getränke sind dank der Sponsoren für alle Teilnehmer frei. Wir entscheiden uns für Angelplätze ganz vorne auf der Backbordseite. Neben uns eine festeingebaute Arbeitsplatte. Unter der Arbeitsplatte ist ausreichend Stauraum für unser Gepäck. Unter Deck, in der Schiffskajüte, sind fleißige Hände bereits dabei, die Brötchen für das Frühstück zu streichen und zu belegen. Im Hintergrund röchelt noch immer die Kaffeemaschine und verströmt weiter ihren betörenden Duft. Nach und nach treffen weitere Mitfahrer ein. Dann eine letzte „Zählung“ durch den 2.Vorsitzenden. Die angemeldeten Teilnehmer sind an Bord. Die Leinen werden eingeholt, das Schiff legt ab und gleitet ruhig aus dem Hafen heraus in Richtung Fanggebiet. Die belegten Brötchen werden gereicht. Mit einem gemeinsamen Frühstück beginnt die Hochseetour. Auf der Backbordseite eine Schlechtwetterfront. Wir lassen sie hinter uns zurück. Auf der Steuerbordseite Sonnenschein. Der Seewetterbericht hat für die Zeit ab Mittag Wind in den Stärken 4 bis 5 angekündigt. Noch spüren wir davon nichts auch wenn die See ein wenig kabbelig ist. Nachdem wir das Ehrenmal in Laboe hinter uns gelassen haben die Durchsage von der Brücke, dass wir noch eine ungefähre Fahrzeit von etwa 1 ¾ Stunde vor uns haben. Das Eintreffen im Fanggebiet vor der dänischen Insel Langeland wird gegen 10.00 Uhr sein. Hier sollen sich die Dorsche aufhalten, so der Kapitän der Blauort. Laut Fachleuten wird das Freßverhalten der Dorsche und damit wohl auch ihr Aufenthalt von ihrem Lebenszyklus Bestimmt. In der Zeit von Anfang des Jahres bis etwa Ende März nehmen die Fische nur noch geringe Mengen Futter wegen der Laichproduktion zu sich. Rogen und Milch benötigen Platz in der Bauchhöhle der Fische. Wenn die Fische abgelaicht haben, kehren sie ab April zu ihren Futterplätzen zurück. Und damit beginnt auch wieder die Zeit der verstärkten Nahrungsaufnahme. Aber niemand kann vorhersagen, worauf die Dorsche gerade Appetit haben. Aber wir sind, so glauben wir, gut vorbereitet. Niemand möchte Schneider bleiben. Neben Pilkern in verschiedenen Farben und Gewichten sind Kunstköder ebenfalls in verschiedenen Farben und Größen im Gepäck. Ein Paket mit Wattwürmern, frisch vor Ort gekauft, rundet die Köderpalette ab. Ich habe drei Montagen für mich vorbereitet. Für das Angeln in der Drift, also beim Angeln auf der LUV-Seite, werde ich mein Glück mit zwei leichten Beifängern (je 2 Gramm Gewicht) mit einem dazu auf die Stärke der Drift und der Wassertiefe abgestimmtes Grundgewicht versuchen. Alternativ kommen die Naturködern zum Einsatz. Statt des Bleigewichtes setze ich nach vielen vielen Jahren wieder einen sogenannten Buttlöffel ein. Zuletzt war der 1.Vorsitzende, Willy Berger, damit erfolgreich. Beim Angeln auf der LEE-Seite, im Windschatten der Aufbauten, kommt nur ein einzelner Pilker zum Einsatz. Da das Boot ständig auf den Köder zu driftet, muss man ständig in Bewegung sein, um den Köder möglichst lange genug über den Grund führen zu können. Also sehr aktives Angeln. So die Theorie. Dann sind wir südlich vor Langeland. Das Angeln beginnt. Die Erwartungen aller Teilnehmer sind hoch und die Stimmung ist gut. Die ersten Bisse. Viele aber bleiben ohne Fisch. Immer häufiger macht die Frage die Runde:“Wie schwer angelst Du“? Viele erleben wohl zu ersten Mal, dass sie keinen Kontakt zum Meeresboden bekommen und somit nicht wissen in welcher Tiefe sie angeln. Ein ganz merkwürdiges Gefühl. Auf Nachfrage beim Bootspersonal ist zu erfahren, dass die Ostsee hier etwa 18 Meter tief ist. Dazu herrscht eine so starke Drift, das auf der Lee-Seite ein weit hinaus geworfener Pilker nur maximal dreimal in schneller Folge angehoben werden dann. Dann ist er schon unter dem Boot in Richtung andere Schiffsseite. Naturködermontagen mit Bleiwichten von 120 Gramm können auf der Luv-Seite nur für kurze Zeit am Grund geführt werden. Wird keine Sehne zügig nachgelassen geht sofort der Kontakt zum Meeresboden verloren. Schnell sind die Montagen 40 Meter und weiter vom Boot entfernt. Der Wind frischte unmerklich immer weiter auf. Als die Sonne für kurze Zeit hinter den Wolken verschwindet wird es merklich frischer. Ein kurzes Zwischenspiel, dann ist die Sonne wieder da und scheint weiter von einem fast wolkenlosen blauen Himmel auf uns herunter. Als die ersten höheren Wellen sich an der Bordwand brechen, uns aus dem Gleichgewicht bringen bzw. uns die Gischt in das Gesicht spritzt, ahnen die ersten aufmerksamen Teilnehmer, das da noch etwas auf uns zukommen wird. Kaum jemand sieht die vielen weißen Schaumkronen auf den Wellen. Man war mit sich, dem Entwirren der Montagen sowie dem Versorgen der gefangenen Fische beschäftigt. Und das Wetter war ja prächtig. Bis auf 2 Teilnehmer sind letztlich alle erfolgreich. 142 Dorsche mit einem Mindestmaß von 40 cm wurden gefangen. Nur sie kamen in die Wertung. Daneben zwei Plattfische und 1 Wittling. Die Schläuche für das Reinigen des Schiffes mit Seewasser von Schlachtabfällen und zum Säubern der Fische werden kurz vor 15.00 Uhr angeschlagen. Das Ende der Angelzeit kündigte sich an. Soviel kann vorweg genommen werden, niemand wird auf der Rückfahrt das Seewasser aus diesen Schläuchen. Dann pünktlich um 15.oo Uhr das Signal von der Brücke. Ende der Angelzeit. Die Teilnehmer von der Bootsspitze werden aufgefordert, das Vordeck zu verlassen. Wer seine Angelsachen schon zu diesem Zeitpunkt eingepackt und verstaut hat, kann sich glücklich schätzen. Die Blauort ändert langsam die Richtung und nimmt Kurs Heimathafen auf. Nun kommt die See direkt von vorne. Die ersten Gischtspritzer. Mit der Erhöhung der Geschwindigkeit wird es immer heftiger. Wer im Vorderschiff unter dem überdachten Bereich Schutz vor dem Spritzwasser gefunden hat, muß, wenn er nicht auf den Weg in die Kajüte klatschnass werden will, dort bis zum Ende der Fahrt ausharren. Durch den Fahrtwind und das Spritzwasser werden die Finger und Füße kalt. Die Kleidung und alles was an Oberdeck steht wird naß. Jeder versucht irgendwo einen sicheren Halt zu finden. Nach etwa einer Stunde sind alle durchgefroren und zittern vor Kälte. Ich suche im Vorderschiff den Toilettenraum auf. Der einzig für mich erreichbare und warme, geschlossene Raum. Dort ist ein warmer Heizkörper. Die Fischkisten mit den gefangenen Fischen füllen sich langsam aber sicher durch das Spritzwasser etwa bis zur Hälfte mit Seewasser. Gleiches gilt für die nicht wasserfesten Gerätekästen. Kühlakkus, Bekleidung, Taschen und vieles mehr schlittern während der Fahrt am Oberdeck herum. Wer in der Kajüte sitzt, hat neben dem Brückenpersonal einen trockenen und warmen Platz. Selbst das Achterdeck wird wegen überkommender Gischt geräumt. Wer aber in der Kajüte seekrank wird und sich an der Reling stehend übergeben muss, ist böse dran. Er wird schon nach wenigen Augenblicken nass bis auf die Haut, es sei denn, er trägt sehr gute Regenbekleidung. Es gibt nach zwei Stunden dieser Rückfahrt keine trockenen Gegenstände mehr auf dem Oberdeck. Nachdem wir den Leuchtturm in der Kieler Förde passiert haben, kehrt langsam Normalität ein. Walters Butterkuchen wird noch verteilt und gegessen. Der Pott Kaffee dazu ist dann aus zeitlichen Gründen leider nicht mehr drin. Der 2.Vorsitzende, Hans-Peter Sieg, gibt die Auswertung der Fangergebnisse für die Vereinsmitglieder bekannt und nimmt auch selbst die Ehrung vor. Den Wanderpokal für den größten Fisch, einen Dorsch mit 63 cm, erhält Patrick Ressin. Von dem Vertreter der Firma Daiwa, Heiner Giesel, erhält er zusätzlich eine Hochseerolle und von der Besatzung der Blauort einen Gutschein für eine Freifahrt. Der außer der Konkurrenz größte gefangene Dorsch bringt es auf 21 cm und 4.9 Kilogramm. Er wurde von Heiner Giesel gefangen. Der 2.Vorsitzende konnte 2 Dorsche mit einer Länge von 62 und 61 cm und einen Wittling aus dem Wasser ziehen. In der Vereinswertung belegte er den 1. Platz. Auf Platz zwei folgte Stephan Wandschneider mit 8 Dorschen. Den 3.Platz belegte René Borchert mit 7 Dorschen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den 2.Vorsitzenden für die Ausrichtung dieser Fahrt. Trotz der nicht gerade gemütlichen Rückfahrt war es erneut ein herrlicher Tag auf See. Fotos gibt es auch wieder. Leider nicht von der Sturmfahrt. Ich selbst wollte nicht noch nasser werden und außerdem wollte ich wieder eine funktionierende Kamera mit nach Hause bringen.

Mit sportlichem Gruß

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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Anangeln 2013

14. April 2013, Anangeln Am 07. März wurde es für drei Tage wärmer. Der Winter schien sich zu verabschieden. Die Gartencenter und Discounter boten ihre Frühlingsblüher an und die Hobbygärtner sahen sich bereits im Garten arbeiten. Und dann die E-Mail vom 1.Vorsitzenden, Willy Berger, vom 08.03., „die Seen sind eisfrei, die ersten Forellen wurden gefangen“. Das Startsignal auf das ich seit dem Jahresanfang gewartet hatte. Am darauffolgenden Wochenende wollte ich es nun ebenfalls versuchen. Aber dann kam der Winter mit viel Schnee und in den Nächten zusätzlich mit noch größerer Kälte zurück. Seit ein paar Tagen ist auch diese Eiszeit vorbei. Die Wettervorsagen sagen für den Termin des Anangelns einen sonnigen Sonntag bei plus 14 Grad Celsius voraus. Ich habe mir in meinem Angelladen den Allerweltsköder, Maden, gekauft. Weitere erfolgsversprechende Köder wie Gläser mit Schwimmteig in verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen sowie mit und ohne Glitter, etwas Dosenmais vervollständigen mein Köderangebot. Ich denke ich bin gut gerüstet. Unbeantwortet ist die Frage, welcher Köder wird den Fischen heute am meisten zusagen. Leider wechseln auch die Geschmäcker der Fische. Tauwürmer bzw. Würmer aus dem Komposthaufen habe ich nicht dabei. Wie sich noch herausstellen wird, ein Fehler. Beim Eintreffen auf dem Parkplatz ist es trotz der Zeitumstellung noch dunkel. Die warme Thermokleidung wird angezogen. Es sind zurzeit nur 6 Grad plus und es ist windig. Die ersten Frühaufsteher sind wie immer schon da. Die anwesenden Gleichgesinnten werden begrüßt. Weitere Teilnehmer treffen ein. 15 Teilnehmer haben sich angemeldet. Immer wieder ein verstohlener Blick auf die Uhr. Dann endlich, die Verlosung der Startplätze und die Bekanntgabe der Teilnahmebedingungen durch den 1.Vorsitzenden. Mittlerweile sind etwa 25 Angler eingetroffen. Geangelt werden darf mit zwei Ruten, bestückt mit je einem Haken. Ein Anfüttern in kleinen Mengen ist erlaubt. Letzteres ist immer ein vieldiskutiertes Thema. Zuviel Futter pro Teilnehmer belastet das Gewässer. So die Meinung der Einen. Will man keine zufälligen Einzelfänge, ist Anfüttern eine zwingende Voraussetzung, so die Anderen. Die Angelsachen werden geschultert und ab geht es zum ausgelosten Platz. Noch sind es etwa 30 Minuten bis zum Beginn. Genügend Zeit, den Angelplatz einzurichten, die Angeln fangbereit zu machen. Dann das Startsignal durch den 1.Gewässerwart. Sofort werden von fast allen Teilnehmern die Köder in das Wasser befördert. Jeder beobachtet aufmerksam seine Montage. Wird die mit Blei beschwerte Schnur in Richtung Pose und dann zügig unter die Wasseroberfläche gezogen? Für einen kurzen Moment ist es auffallend still am Gewässer. Das Warten auf den ersten Biß beginnt. Nach und nach leben die unterbrochenen Gespräche wieder auf. Die ersten Fänge können schon nach wenigen Minuten beobachtet werden. Dann werden sie immer seltener. Eine gewisse Langeweile kommt auf. Es bilden sich Gruppen, man spricht miteinander und hat dabei seine Posen mehr oder weniger im Blick. Aber wofür gibt es elektronische Bißanzeiger. Gelegentlich vereinzelte Fänge. Hilfsbereite Mitangler bieten auffällig oft unaufgefordert ihre tatkräftige Hilfe an wenn ein Fisch beißt. Dabei ist es scheinbar völlig uninteressant wie klein bzw. wie groß der Fisch ist. Häufig stört man sich mehr als das man sich wirklich hilft. War es bisher für die Fische ruhig an und in diesem Gewässer, so ist es jetzt plötzlich sehr unruhig am Ufer. Vermutlich haben die Fische aus diesem Grunde den ufernahen Bereich verlassen. Für diese Annahme spricht, dass Angler mit viel freiem Platz links und rechts neben sich, nach wie vor Fische fangen. Wo sind die Zeiten als jeder Angler bei einem Gemeinschaftsangeln seinen gefangenen Fisch grundsätzlich alleine anlanden musste. Hilfe war nur erlaubt, wenn die Gefahr bestand, dass der Fisch in die andere noch ausgelegte Angelschnur hinein schwamm oder es sich bei dem Fisch um wirklich großes Exemplar handelte und Hilfe wegen der dann häufig zu kleinen Kescher erforderlich war. Durch den immer wieder in Böen auffischenden Wind und dem ausbleibende Sonnenschein bleibt es an diesem Vormittag kalt. Die Kälte zieht unter die Kleidung. Das Thermometer zeigt auch gegen 09.00 Uhr nur 7 Grad plus an. Jetzt hilft nur warmer Tee oder Kaffee gegen die innere Kälte. Wo bleibt die Sonne? Gegen 11.00 Uhr ist sie dann endlich da. Erfreulich an diesem Vormittag, jeder Teilnehmer war erfolgreich. Forellen mit Gewichten von 400 Gramm bis 1300 Gramm und darüber hinaus konnten gefangen werden. Die Stückzahlen waren pro Fänger sehr unterschiedlich. Mit 13 Stück Forellen war der Jugendwart, Peter Fredeland, der erfolgreichste Angler an diesem Vormittag. Ihm folgte mit 11 Forellen Heinz Korczanowski. Michael Heuselein belegte den dritten Platz. Der erfolgreichste Jugendliche war wie im Vorjahr Justin Kukuk. Wie üblich wurden die gefangenen Fische unter allen Teilnehmern aufgeteilt und der Anglerkönig des Vorjahres spendierte wie immer die obligatorische Erbsensuppe mit Einlage für alle Teilnehmer. Auch von diesem Tag gibt es ein paar Fotos. Mit sportlichem Gruß

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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Jahreshauptversammlung 2013

Die Jahreshauptversammlung des ASV Schenefeld e.V. fand traditionell in einem der unteren Räume in Schenefeld in der Sportlerhalle Achter de Weiden statt. Der 1.Vorsitzende hatte mit einem Rundschreiben termingerecht geladen und konnte nach den Berichten der Vorstandsmitglieder auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Die auswärtigen Angelveranstaltungen, wie das Hochseeangeln in der Ostsee und in der Nordsee waren sehr gut besucht. Zwei andere auswärtige Termine mussten aber leider wegen zu geringen Interesses abgesagt werden. Der Jugendwart bedauerte ebenfalls, dass die Jugendlichen die speziell für sie angebotenen Angeltermine nicht nutzten. Drei Mitglieder, zwei Erwachsene und ein Jugendlicher, Patrick Ressin , Benjamin Thale und Justin Kukuk wurden durch die Mitglieder der Hauptversammlung einstimmig nach ihrer „Probezeit“ endgültig in den Verein aufgenommen. Die Sportsfreunde Reiner Kurps und Florian Pitzke erhielten im Rahmen der Vereinsehrung jeweils das Goldene Ehrenzeichen des Vereins. Sportliche Ehren erfuhren Gerhard Pitzke, Justin Kukuk und Patrick Ressin. Gerhard Pitzke, belegte beim Angeln um die Königskette im Jahr 2012 den zweiten Platz. Patrick Ressin konnte aus den Händen des 1.Vorsitzenden den Wanderpokal „Unermüdlicher Angler“ in Empfang nehmen. Justin Kukuk (leider nicht anwesend) wurde für den größten gefangenen Hecht der Wanderpokal „Größter Hecht“ zugesprochen. Der Vorstand wurde nach dem Bericht der Kassenprüfer und deren Empfehlung von dem Mitgliedern entlastet. Wegen Zeitablaufes war die Stelle des 1.Vorsitzenden vakant geworden. Der bisherige Vorsitzende, Willy Berger, kandidierte erneut und stellte sich zur Wiederwahl. Gegenvorschläge lagen nicht vor. Nach der Wahl durch Handzeichen stellte der Wahlleiter fest, dass der bisherige Amtsinhaber bei eigener Stimmenthaltung einstimmig für weitere zwei Jahre wieder gewählt worden ist. Da der Verein im Oktober 50 Jahre alt wird, wurde nach eingehender Aussprache beschlossen, die Jahresabschlussfeier am 07.12.2013 in anderer Form als bisher durchzuführen. Sie soll mit geladenen Gästen genutzt werden, um auf das 50-Jährige Bestehen des Vereins aufmerksam zu machen. Weiter ist ein „aufgepeppter Familientag“ am Gewässer in Unterglinde gewünscht. Alle Termine werden wie gehabt per Terminliste bzw. durch das nächste vereinsinterne Rundschreiben bekannt gegeben. Wie immer, Fotos gibt es auch von dieser Hauptversammlung.

Mit sportlichem Gruß

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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Termine 2012


Abangeln am 21.10.2012

Es ist noch dunkeln als ich an diesem Sonntagmorgen gegen 06.30 Uhr auf dem Parkplatz an unserem Vereinsgewässer zum Abangeln eintreffe. Aber anders als in den vorangegangenen Jahren ist es an diesem Morgen angenehm warm. Das Thermometer zeigt schon 15 Grad Celsius an. Der Sommer ist seit 3 Tagen zurück. Laut den Wetterprognosen sollen die Temperaturen bis zur kommenden Wochenmitte wieder auf 12 Grad zurückgehen. Trotz der angenehmen Temperaturen sind nur gut 20 Teilnehmer erschienen. Pünktlich um 07.00 Uhr verlost der 1.Vorsitzende, Willy Berger, die Startplätze und gibt die Teilnahmebedingungen für die Vereinsveranstaltung bekannt. Noch immer ist es mehr Nacht als Tag, als sich die Teilnehmer mit ihrem Angeln und dem Zubehör auf den Weg zu ihrem ausgesteckten Angelplätzen machen. Glücklich darf sich nun schätzen, wer eine Taschenlampe dabei hat. Auch beim Einrichten des Angelplatzes und beim Vorbereiten der Angelruten ist diese Lichtquelle trotz des hellen Streifens am Horizont noch sehr nützlich. Pünktlich um 07.30 Uhr das Startsignal durch den 1.Vorsitzenden. Sofort werden die Köder zu Wasser gebracht. Aber nichts passiert. Keine Bewegung in den Bissanzeigern. Bewegung kommt nur in die Posen und Feederspitzen, wenn sich die auf dem Wasser treibenden Blätter in der Angelsehne verfangen oder die von den Bäumen herabfallenden Blätter auf das Wasser auftreffen bzw. auf die Schnur fallen. Der Wind, der leicht über die Wasseroberfläche streicht, treibt die Blätter dann sofort über die Wasseroberfläche. Immer wieder berühren und verhaken sie sich mit anderen Blättern und kleinen Zweigen und bilden dabei dann bunte Flächen aus roten, grünen, gelben und braunen Blättern. Die Ruhe wird an diesem Morgen nur durch das Gekrächze der Krähen, die vereinzelt über das Gewässer fliegen, unterbrochen. Für das Ausbleiben der Bisse hat keiner eine Erklärung. Insgesamt werden an diesem Vormittag nur 8 Forellen und einige Weißfische wie Rotaugen gefangen. Am erfolgreichsten war bei den Erwachsenen Dragan Miltenovic mit insgesamt vier schönen Forellen. Gefolgt von Gerhard Hill und Peter Fredeland. Bei den Jugendlichen war Benjamin Heldt am erfolgreichsten mit 2 Forellen. Für das leibliche Wohl hatten Torsten Schmidt und der Anglerkönig des Vorjahres, Peter Fredeland, gesorgt. Für den kleinen Hunger zwischendurch gab es für alle Teilnehmer, von Torsten Schmidt gespendet, schmackhaften Pflaumen- und Quarkkuchen. Wer wollte konnte sich jederzeit bedienen. Peter Fredeland hatte wieder für eine schmackhafte Erbsensuppe mit Einlage gesorgt. Auch von dieser Veranstaltung gibt es für all jene die nicht dabei sein konnten ein paar Fotos zum Anschauen.

Mit sportlichem Gruß

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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Hochseeangeln auf der Ostsee mit der MS Forelle am 22.08.2012

In lockerer Anlehnung an den wohl bekannten Satz „andere Mütter haben auch schöne Töchter“, setzte man die anlässlich einer Hochseeangeltour angesprochene Anregung, vielleicht einmal ein anderes Schiff auszuprobieren, in die Tat um. Wir, einige Mitglieder und einige Vorstandsmitglieder des ASV Schenefeld und regelmäßig teilnehmende Gäste an unseren Hochseeangeltouren waren daher an diesem Morgen auf den Weg nach Heikendorf. Der 2.Vorsitzende, Hans-Peter Sieg, war tätig und erfolgreich. Ein Schiff, die MS Forelle, sowie einen Termin hatte er schnell gefunden. Bedingung vonseiten der Schiffsführung, Mindestteilnehmerzahl 22 Personen. Sie waren dank der guten Kontakte von Hans-Peter schnell gefunden. Bereits Ende Juli kam daher von ihm eine E-Mail die mit den Worten begann „Das Boot ist voll“. 22 Personen hatten verbindlich ihre Teilnahme zugesagt. Damit war klar, die Angeltour wird am 22.08. 2012 stattfinden. Dank der vorangegangenen auswärtigen Angelveranstaltungen, klappte es daher auch mit der Bildung von Fahrgemeinschaften. Einziger Wermutstropfen, noch früher aufstehen als sonst, da die MS Forelle bereits um 06.30 Uhr ablegt. Der Blick an diesem Morgen aus der Haustür ließ trotz der noch herrschenden Dunkelheit nichts Gutes erwarten. Die Luft war dunstig. Obwohl die Wettervorhersage erst ab den Nachmittagsstunden Regen voraus gesagt hatte, fielen bereits jetzt die ersten Tropfen auf den Erdboden. Pünktlich ging es los. Viele Lastkraftwagen auf der Autobahn. Dazu immer wieder kleine Schauer und Nebelbänke. Dennoch erreichten wir zügig den Zielort Heikendorf. Dann ging es an Bord. Der Schiffseigner begrüßte uns. Die Angelplätze wurden eingenommen. Mit einer kurzen Verspätung, nicht alle Teilnehmer waren rechtzeitig erschienen, ging es los. Über den Bordlautsprecher kam die Durchsage, dass die Anfahrt eine Stunde betragen wird. Genügend Zeit für ein ausgiebiges Frühstück. Alle Teilnehmer konnten zeitgleich in der oberen von zwei an Bord befindlichen Kajüten einen Sitzplatz vorfinden und daher gemeinsam frühstücken. Dann nach einer Stunde Fahrzeit ging es los. Der Eigner des Schiffes hatte auf Wunsch vorab Wattwürmer in größer Stückzahl geordert. Die Montagen sahen daher sehr unterschiedlich aus, die Erfolge waren daher vermutlich ebenso unterschiedlich. Die Fahrzeiten zu einem neuen Angelplatz wurden jeweils über den Bordlautsprecher bekannt gegeben. Jeder konnte sich hierauf einstellen und die Zeit für sich nutzen. Das Wetter verbesserte sich ständig, auch wenn einmal ein Gewitter herauf zog, uns aber nur streifte. Der Wind frischte im Laufe des Tages weiter auf, die See wurde unruhiger. Das Schiff blieb daher mehr unter der Küste. Gefangen wurde dennoch gut. Es wurden mehr Plattfische (Schollen und Klischen) als Dorsche oder Wittlinge gefangen. Die Dorsche waren maßig und bis zu 60 Zentimeter lang. Auf Wunsch der Mehrheit der Teilnehmer liefen wir bereits um 16.30 Uhr wieder im Hafen von Heikendorf ein. Walter hatte wieder ein großes Blech mit leckerem Butterkuchen gebacken und zum allgemeinen Verzehr zur Verfügung gestellt. Unmittelbar vor dem Verzehr vom Bordpersonal aufgewärmt, schmeckte er wie immer besonders lecker. Jeder der wollte durfte sich bedienen. Wegen der kurzen Anfahrt in das Fanggebiet und Rückfahrtzeit in den Hafen war es dennoch nicht nur ein gefühlter langer Angeltag. Wie immer. Es gibt auch ein paar Fotos von diesem Tag.

Mit sportlichem Gruß

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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Gemeinschaftsangeln und Grillen in Unterglinde am 18.08.2012

Rechtzeitig zum Vereinsangeln im Vereinsgewässer in Unterglinde mit anschließendem Grillen hatte sich der Sommer zurück gemeldet. Aber dennoch wollte bei einigen Sportsfreunden nach dem Verlosen der Startplätze keine rechte Freude aufkommen. Sie hatten sich einen „Platz an der Sonne“ gezogen. Bei den in der Mittagszeit herrschenden Temperaturen von 30 Grad Celsius war ein Platz im Schatten mehr gefragt. Pünktlich um 14.00 Uhr eröffnete der 1.Vorsitzende Willy Berger die Veranstaltung. Da die Fische nicht die Köder nehmen wollten, verkürzte man sich die Zeit mit einer oder mehreren Tassen Kaffee und einem Stück Kuchen. Softgetränke standen ebenfalls ganz oben auf der Getränkewunschliste. Nach vier Stunden beendete der 1.Vorsitzende das Vereinsangeln. Vor dem Beginn des gemütlichen Teils, dem Grillen, erfolgte durch den 1.Vorsitzenden die Bekanntgabe der Platzierungen an diesem Tag. Der erfolgreichste Angler in der Gruppe der Senioren war Bruno Heins. Der 1.Vorsitzende überreichte ihm den Wanderpokal. Bester Angler aller Teilnehmer war mit einem Stör (Hybriden) und diversen Weißfischen (Rotaugen) Peter Fredeland. Auch er erhielt aus den Händen des ersten Vorsitzenden eine Auszeichnung. Danach gratulierte der 1.Vorsitzende mehreren Vereinsmitgliedern nachträglich zum Geburtstag. Helmut Ehlert, der in der letzten Woche seinen 80-Jährigen Geburtstag feierte, erhielt deshalb noch eine kleine Aufmerksamkeit aus den Händen des 1.Vorsitzenden. Dann begann der gemütliche Teil. Etwa 30 Personen hatten sich angemeldet. Der 1.Vorsitzende grillte diverse Fleischsorten und Würstchen. Unterstützt wurde er in seiner Arbeit von einigen weiblichen Gästen. Abgerundet wurde die Tafel durch verschiedene Salate, Grillsaucen, Brot, Kräuterbutter pp.. Getränke wie Softdrinks, Bier usw. standen ebenfalls gekühlt und ungekühlt zur Verfügung. Zur Überraschung aller Teilnehmer erschien dann unser Ehrenmitglied und auch langjähriger Vereinsvorsitzender, Max Glagowski, in Begleitung seiner Betreuerin. Viel gab es unter den „älteren“ Vereinsmitgliedern zu besprechen. Mit dem Beginn der einsetzenden Dunkelheit brachen die ersten zur Heimreise auf. Ein wahrlich sonniger, warmer Sommerabend ging zu Ende. Wieder einmal hatte der 1.Vorsitzende viel private Zeit die Durchführung des Abends investiert. Willy, vielen vielen Dank für den tollen Grillabend. Ein paar Fotos gibt es auch.

Mit sportlichem Gruß

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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Angeln auf Makrele am 14.06.2012

Am 30.05. erinnert der 2.Vorsitzende Hans-Peter Sieg per E-Mail an den anstehenden Termin. Dem Schreiben ist eine aktuelle Teilnehmerliste beigefügt. 12 Personen haben verbindlich zugesagt. Die Teilnahme von vier weiteren Interessierten ist noch mit einem Fragezeichen versehen. Die Teilnehmerzahl erhöht sich auf 21 Personen. Aufgrund der Teilnehmerliste bilden sich schnell Fahrgemeinschaften. Wir erreichten gegen 06.30 Uhr den Parkplatz im Hafen von Büsum. Zur MS Blauort sind es nur noch wenige Schritte. Uns bleibt genug Zeit, die Angelutensilien auszupacken und an Bord zu bringen. Die MS Blauort wird wie immer erst pünktlich um 07.00 Uhr ablegen. Ein Händler nahe der Gangway bietet Angelzubehör aus seinem Pkw heraus an. Wir wechseln am Auto unser Schuhwerk. Straßenschuhe gegen Gummistiefel. Im Hafenbecken neben der MS Blauort dümpeln ein paar Schiffe vor sich hin. Eine leichte Brise streicht über den Deich. Für den Tag hat der Wetterdienst Windstärken zwischen 4 und 5 mit bis zu 1 ½ Meter hohen Wellen vorhergesagt. Tendenz ab Mittag abnehmend. Erste bekannte Gesichter. Man begrüßt sich. Wegen ein paar Nachzüglern kommt es erstmals zu einer um wenige Minuten verspäteten Abfahrt. Das Schiff verlässt in langsamer Fahrt den Hafen. Der Diesel im Schiffsrumpf tuckert ruhig und gleichmäßig. Kaum haben wir den schützenden Seedeich hinter uns gelassen nimmt das Schiff Fahrt auf. Es dauert nicht lange und es wird immer windiger. Bald zischen erste Gischtspritzer über das Deck. Die an der Reling stehenden Angeln und das an Deck stehende und gegen verrutschen gesicherte, festgezurrte Zubehör wird nass. Der Wind frischt weiter auf. Erste Schaumkronen sind auf den Wellenkämmen zu sehen. Es wird langsam ungemütlicher. Wie immer begleiten uns ein paar Möwen. Nach etwa 3 1/2 Stunden Fahrt, Helgoland ist nun fast zum Greifen nahe, drosselt der Kapitän die Dieselmotoren. Obwohl kein jagender Möwenschwarm zu sehen ist, sollen hier laut der Elektronik an Bord Makrelen im Wasser sein. Erfreulicher Nebeneffekt für alle Teilnehmer, hier im Schutz der Insel ist die See wesentlich ruhiger. Dann ertönt das Signal von der Brücke. Das Angeln auf die Makrelen beginnt. Die Angelköder werden sofort ausgeworfen. Die Montagen verschwinden in allen möglichen Entfernungen vom Boot in der Nordsee. Viele Teilnehmer benutzen wie beim Dorschangeln einen Pilker mit Drilling als Wurfgewicht. Keine Bisse. Neue Anläufe, neue Versuche. Keine Fische. Die Stimmung sinkt. Dann endlich die ersten Wittlingen und Dorsche. Ein paar kleinere Makrelen können ebenfalls gefangen werden. Von der Brücke kommt die Empfehlung nicht in Grundnähe zu angeln. Die Makrelen stehen im Freiwasser. Wer diese Tiefe findet wird mit Makrelen unterschiedlicher Größe belohnt. Es sind Exemplare um 700 Gramm pro Stück dabei. Es ruckt heftig in der Angelrute. Die Massenfänge aber bleiben aus. Die Stimmung wird dennoch von Minute zu Minute unter den Teilnehmern besser. Vergessen ist die lange Anfahrzeit. Jetzt heißt es, Fische fangen und versorgen. Alle gefangen Fische kommen zunächst in die mit Eis versehenen Kühlboxen. Anderenfalls würde das Fleisch der fetthaltigen Fische zu schnell verderben. Dann beginnt alles wieder von vorne. Ohne eine entsprechende Markierung auf der Angelschnur ist es schwierig die richtige Tiefe im Freiwasser zu finden. Der einzige Hinweis sind die plötzlich einsetzenden Attacken der Fische auf die Köder. Man spürt jede einzelne Köderaufnahme. Dann heißt es, die Makrelen langsam hoch pumpen und schließlich über die Bordwand heben. Ein kritischer Moment. Häufig lösen sich in dieser Phase zappelnde Fische vom Haken und fallen dann zurück in das Wasser. Nach gut vier Stunden angeln, unterbrochen von einer kurzen Mittagsmahlzeit, ertönte dann wieder das dreimalige Hupsignal. Damit war am diesem Tag diese Angeltour offiziell zu Ende. Die gefangenen Stückzahlen sind sehr unterschiedlich. Erstmals dabei waren wie schon erwähnt, Dorsche mit einer Länge um 50 cm, Wittlingen und zwei Knurrhähne dabei. Nun kam wieder der unerfreulichere Teil. Die Fische ausnehmen und säubern. Und jetzt sind sie auch wieder da. Die Möwen. Sie umkreisen das Schiff bzw. folgen ihm laut kreischend so lange Schlachtabfälle über Bord geworfen werden. Nach und nach kehrt wieder mehr Ruhe auf dem Schiff ein. Man trifft sich nachdem die Fische und das Angelgeschirr versorgt bzw. verstaut sind in der Kajüte. In der einen Hand einem Pott Kaffee, in der anderen Hand ein Stück von Walters frisch gebackenem Butterkuchen. Besonders erfolgreich waren auf dieser Tour Montagen die eigentlich zum Fangen von Heringen gedacht sind. Dieses sollte man sich für die Zukunft merken. Ein paar Mitfahrer nutzten den Tag an Bord wieder als Auszeit vom hektischen Berufsleben. Überall zufriedene Gesichter. Dann gegen 17.20 Uhr sind wir wieder im Büsumer Hafen. Da wir Niedrigwasser hatten mussten wir über das Vorschiff die Blauort verlassen und das Gepäck per Hand an Land reichen. Eine Box fiel dabei leider ins Wasser, da sich der Handgriff gelöst hatte. Dank der Hilfe des Bordpersonals konnte sie aber geborgen werden. Trotzdem war wieder einmal ein schöner Tag auf See zu Ende. Wer möchte kann sich auch von dieser Ausfahrt ein paar Bilder anschauen.

Mit sportlichem Gruß

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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Ausfahrt an die Eider am 20.05.2012

An diesem Morgen steht ein etwa 5-Stündiges Angeln an die Eider bei Breiholz auf dem Terminkalender. Der Termin stieß leider nur bei 4 Mitgliedern des Vereins auf Interesse. Nach der etwa einstündigen Anfahrt über die Bundesstraße 77 ist die Fähre Breiholz am Nord-Ostsee-Kanal erreicht. Nun heißt es Übersetzen auf die gegenüberliegende Seite und dann sind es nur noch wenige Minuten bis zum Treffpunkt direkt an der Eider. Bereits beim Eintreffen erwartet uns der Gewässerwart des Gastvereines. Nach der Zahlung des Startgeldes und der damit verbundenen Aushändigung der Tageskarte/Erlaubniskarte sind die Teilnahmebedingungen bekannt. Jeder Teilnehmer hatte ein Startgeld von 5,00€ zu zahlen. Nun heißt es Schultern der Angelutensilien und ab geht es Flussabwärts bzw. Flussaufwärts um eine vielversprechende Angelstelle zu finden. Die Wettervorhersagen lassen auf einen sonnigen, warmen Tag mit Temperaturen um 20 Grad Celsius hoffen. Es wird etwas anders kommen. Ein bewölkter Himmel. Es bleibt etwa bis 11.00 Uhr kühl und zwischendurch fallen sogar ein paar Tropfen Regen vom Himmel. Der Regenschirm muss soweit er nicht schon im Gepäck dabei ist aus dem Auto geholt und zum Schutz aufgespannt werden. Das Wasser hat im Uferbereich bereits 16 Grad und ist wie immer glasklar. Ein leichter Wind kräuselt die Wasseroberfläche. Nach gut einer Stunde habe ich den ersten Biss. Ein Barsch hat den Köder, einen einzelnen Mistwurm kurz unter der Wasseroberfläche in einer Tiefe von 30 cm genommen. Der Barsch ist 27 cm lang und bringt 250 Gramm auf die Waage. Später kommt noch ein Brassen, gefangen mit der Feederrute, mit einem Gewicht von 500 Gramm hinzu. Diverse andere Bisse sind an der Feederrute bzw. an der Posenrute auszumachen. Die Fische können jedoch nicht angelandet werden. Die Fangergebnisse lassen zu wünschen übrig. Nur noch ein weiter Weißfisch konnte gefangen werden. Zwei Teilnehmer gehen als Schneider nach Hause. Erstmals erhalten wir an diesem Gewässer Besuch von einem Fischereiaufseher. Er läßt sich den Jahresfischereischein und die Erlaubniskarte vorlegen. Da wir sehr weit verstreut unsere Angelplätze gewählt haben und ein Teilnehmer diesen im Laufe des Vormittags nach mehrmals wechselte gibt es von diesem Tag leider nur ein Foto von meinem gefangenen Barsch. Um 12.00 Uhr war auch dieser Tag an einem schönen Gewässer wieder einmal zu Ende.

Mit sportlichem Gruß

Gerhard Pitzke

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Hegefischen im Arboretum Ellerhoop

Eine harte Woche. Zwei Tage nach dem Termin Hochseeangeln auf der Ostsee war wieder sehr frühes Aufstehen angesagt. Der Termin für das zweite Hegefischen im Arboretum stand im Kalender. Treffen 05.30 Uhr am Eingang, Beginn nach der Einnahme des Angelplatzes. Die Teilnehmer des Vorjahres sowie ein paar weitere interessierte Mitglieder des Vereins hatten ihre Teilnahme zugesagt und waren pünktlich erschienen. Das Gewässer war wie vom 2.Vorsitzenden, Hans-Peter Sieg, erwartet, noch überwiegend frei von Seerosen und Lotosblumen. Bereits auf dem Rundweg des Sees zum Angelplatz waren immer wieder dicht unter der Wasseroberfläche schwimmende Karpfen zu sehen. Diesmal standen für die Hälterung der gefangenen Karpfen zwei große Transportbehälter zur Verfügung. Sie waren an unterschiedlichen Standorten, gefüllt mit Frischwasser, aufgestellt worden. Durch diese Maßnahme verkürzte sich der erste Transportweg der Fische erheblich. Das Einsammeln der Karpfen und den Transport zum Transportbehälter hatte wie im Vorjahr erneut der 2.Vorsitzende, Hans-Peter Sieg, übernommen. Insgesamt konnten an diesem Morgen 15 prächtige Karpfen gefangen werden. Die ersten Fische nahmen die Köder sofort. Dann zogen sie sich jedoch vom Ufer zurück. Die Fänge wurden seltener, die Fische blieben aber gleich groß. Durchschnittlich waren sie um die 5 Kilogramm schwer und so um die 50 cm lang. Sie wurden unmittelbar nach dem Angeln in die Gewässer Unterglinde und Heist eingesetzt. Wie mit dem Leiter des Arboretums abgesprochen, wurde das Angeln gegen 08.20 Uhr eingestellt und die Anlage etwa 10 Minuten später verlassen. Wer nicht für das Einsetzen der Fische eingeplant war, konnte direkt zum zweiten Frühstück nach Hause fahren. Sollte es einen erneuten Termin geben, wäre ich gerne wieder dabei. Das frühe Aufstehen lohnt sich auch für die 2 ½ Stunden angeln. Den Organisatoren ein herzliches Danke schön für dieses Hegefischen.

Mit sportlichem Gruß

Gerhard Pitzke

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Hochseeangeln in der Ostsee am 19.04.2012

Nach dem Anangeln steht nun der zweite Vereinstermin auf dem Kalender. Ostseeangeln ab Laboe mit der MS Blauort am 19.04.2012. Einige Teilnehmer treffen sich am vereinbarten Treffpunkt, andere Mitfahrer werden direkt von zu Hause abgeholt. Die Erwartungshaltungen sind groß, da sich bereits herumgesprochen hatte, daß bei dem An-Dorschen am 21.03.2012 nach Jahren endlich einmal wieder keine untermaßigen Dorsche, sondern Dorsche mit einer Mindestlänge ab 60 cm und aufwärts, gefangen worden sind. Gegen 06.45 Uhr treffen wir in Laboe ein. Noch genug Zeit zum Kauf von Naturködern, da das Schiff erst um 07.30 Uhr ablegt. Außerdem hatte der 2.Vorsitzende wie immer vorab für uns Plätze auf dem Schiff reservieren lassen. Pünktlich um 07.30 Uhr wird die Gangway eingeholt, werden die Leinen gelöst. Die ersten Teilnehmer sind bereits in der Kajüte. Sie überbrücken die Zeit der Anfahrt in das Angelgebiet ganz unterschiedlich. Die meisten Teilnehmer beginnen die Seefahrt mit einem herzhaften Frühstück. Andere erzählen von ihren Angelerlebnissen im Norwegen und in Island. Je länger wir unterwegs sind, umso mehr fangbereite Angeln stehen an der Reling. Die farbenprächtigen Beifänger flattern im Fahrtwind. Aber auch reine Naturködermontagen sind zu sehen. Dann wird der Schiffsdiesel gedrosselt. Nur noch wenige Sekunden bis zum Anhupen. Die ersten Köder ausgeworfen. Das Angeln auf den Dorsch beginnt. Neben Heiner Giesel (Daiwa-Cormoran Repräsentant) kann der anwesende Team-Chef vom Cormoran-Meeresteam, der Vizeweltmeister, Europameister und mehrmaliger Deutscher Meister im Boots- und Brandungsfischen, Horst Hennings, schon nach wenigen Minuten den ersten Dorsch auf die Schiffsplanken legen. Für alle anderen Teilnehmer wird es ein Geduldsspiel. Häufig sind es untermäßige Dorsche die den Köder nehmen und dann wie ein nasser Feudel am Pilker bzw. am Beifänger hängen. Kräftiger werden die Rucke in der Angelrute nur bei den größeren aber maßigen Dorschen die vereinzelt angelandet werden können. Die Bisse der vereinzelt gefangen Plattfische sind auch kaum zu spüren. Sie nehmen die Naturköder sehr zaghaft und vorsichtig. Einige an Bord hatten sich mehr Fisch von der Tour versprochen. Wie sich später herausstellt, wurde vom Vordeck aus am erfolgreichsten geangelt. Von den Teilnehmern aus den Reihen des ASV Scheenfeld e.V. war Peter Fredeland letztlich mit 15 Dorschen am erfolgreichsten. Auf die Plätze zwei und drei folgten ihm Stephan Wandschneider und Karl-Ludwig Bolewski. Auf der Rücktour in den Hafen gab es den schon fast obligatorischen Butterkuchen, gebacken und gespendet von Walter Pieper, kurz aufgebacken vom Bordpersonal. Karl-Ludwig Bolewski erhielt aus den Händen des 2.Vorsitzenden Hans-Peter Sieg den Wanderpokal für den größten gefangen Fisch während dieser Tour. Er war 69 cm lang. Der 1.Vorsitzenden, Willy Berger, dankte dem 2.Vorsitzenden für die erneute Ausrichtung und Organisation des Hochseeangels. Wie der 1.Vorsitzende weiter feststellte, hatte auch bei diesem Termin hinsichtlich des Wetters der 2.Vorsitzende wieder ein glückliches Händchen bewiesen. Und es war wirklich so wie schon bei den vorangegangenen Terminen. Wieder einmal ein strahlend blauer Himmel und Sonne während des ganzen Tages. Man war fast geneigt zu sagen, wir hatten wieder einmal T-Shirt-Wetter. Gegen 16.00 Uhr erreichten wir dann wieder den Hafen. Damit war auch diese Ausfahrt zu Ende. Einen Wehrmutstropfen gibt es dennoch. Leider hatten wir einige sehr eifrige Angler an Bord. Sie konnten die Zeit des Anhupens nie abwarten geschweige denn die Montagen halbwegs geradeaus in die See hinauswerfen bzw. einfach bei leichter Strömung vom Boot weg die Montage an der Bordwand hinablassen. Viel Zeit musste daher mit dem Entwirren von Angelschnüren und Montagen verbracht werden. Zeitweise sah sich sogar das Bordpersonal genötigt, unterstützend tätig zu werden. Wie immer. Es gibt auch ein paar Fotos von diesem Tag.

Mit sportlichem Gruß

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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Anangeln 2012

Der Termin ist allen Vereinsmitgliedern seit dem Erhalt des ersten Rundschreibens in diesem Jahr bekannt. Das Warten auf die Saisoneröffnung 2012, das Anangeln, ist zu Ende. Der eine oder andere Sportsfreund hat sicher wie auch ich, die Wintermonate genutzt, Rollen mit frischer Sehne zu bespulen, verdrallte Vorfächer, verrostete Haken und sonstiges nicht mehr einwandfreies Angelmaterial aus der Angelkiste zu entfernen und ebenfalls durch neues Material zu ersetzen. Zur Erinnerung, am Wochenende 10./11. Februar konnte in Hamburg nach 15 Jahren wieder das so genannte Alstervergnügen gefeiert werden. Die Wetterprognosen lassen für den heutigen Tag auf eine trockene Veranstaltung hoffen. Noch ist es mehr Nacht als Tag. Am Gewässer angekommen, erste bekannte Gesichter. Ein leichter Wind streicht über das Gewässer. Die seit Wochen anwesenden gefiederten Gäste, wie die Kanadagänse, recken verstört ihre Hälse. Waren sie doch um diese frühe Tageszeit immer alleine und ungestört auf dem See. Trotz des Dämmerlichtes starten ein paar Stockenten zu einem Rundflug, um sich über den Umfang der Störung einen Überblick aus der Luft zu verschaffen. Nach einigen Runden im Grau des kommenden Tages landen sie wieder unter der Begleitung trompetenartiger Laute der Kanadagänse auf dem Gewässer. Nach wenigen Minuten kehrt unter dem Federvolk wieder Ruhe ein. Dann ist es 06.00 Uhr. Die Startplätze werden verlost, die Teilnahmebedingungen bekannt gegeben. Wie sich jetzt herausstellt haben sich leider nicht alle Anwesenden wie vorgesehen angemeldet. Es waren zur Verlosung und damit zum Beginn der Veranstaltung noch nicht einmal alle Teilnehmer erschienen. Unter diesen Voraussetzungen ist es natürlich für die Organisatoren unmöglich die Plätze hinsichtlich ihrer Abstände zu einander richtig auszustecken. Abgesehen davon ist es auch nicht möglich, die richtige Menge Erbsensuppe zu ordern. Ab jetzt sind es noch 30 Minuten bis zum Beginn des Angelns. Nun kommt wieder Bewegung in die Gruppen und Grüppchen. Die Angelsachen werden aufgenommen, der zugeloste Angelplatz aufgesucht und eingerichtet. Dann heißt es für die ganz schnellen Sportsfreunde wieder warten. Die Teilnehmer mit dem etwas weiteren Weg zum ausgelosten Angelplatz benötigen die 30 Minuten bis zum Startsignal für das Einrichten des Angelplatzes und das Bestücken der Haken mit Ködern. Dann das Startsignal durch den 1.Vereinsvorsitzenden. Sofort werden die Köder ausgeworfen. Zwei Ruten, mit je einem Haken versehen, sind erlaubt. Jeder hofft für sich auf einen erfolgreichen Tag. Hofft, für seine Köder die richtige Entfernung vom Ufer gewählt zu haben, hofft auf die richtig eingestellte Wassertiefe. Eingeflossen sind in diese Entscheidungen das Wissen und die Erfahrung aus zurückliegenden Angeltagen. Aber welche Farbe bevorzugt der Fisch bei einem leichten Wind aus nordwestlicher Richtung und bei 9 Grad Celsius Wassertemperatur? Für welchen Köder interessiert sich der Fisch heute? Sind es die zwei Maden auf einem 12er Haken kurz über dem Grund schwebend angeboten, oder ist es der Kombiköder bestehend aus einer Made und einem Mistwurm oder ist es die Made garniert mit einem Maiskorn im Freiwasser unter einer Pose hängend? Auf jeden Fall, der richtige Köder und die richtige Präsentation sind dabei. Die ersten Fische, prächtige Forellen, können schon wenige Minuten nach dem Beginn über die Kescher geführt und angelandet werden. Dann wird es erst einmal etwas ruhiger. Die Bisse werden deutlich seltener. Über den Vormittag verteilt sind um das Gewässer herum Fänge zu beobachten. Immer wieder werden Forellen aber auch Karpfen, große Brassen, zwei etwa 5 cm lange kleine Zander, sie kommen natürlich sofort wieder zurück in das Gewässer und etliche Weißfische wie Rotaugen gefangen. Etwa ab 09.00 Uhr ist es dann für die ersten Teilnehmer Zeit, das zweite Frühstück zu sich zu nehmen. Etwas später erschien der Kassenwart mit einem Verdauungsschnaps, bestehend aus einem „Klaren“, und einem „Bunten“, sprich einem Kräuterschnaps. Pünktlich um 12.00 Uhr, das Ende der aktiven Angelzeit. Viele zufriedene Gesichter sind zu sehen, obwohl nicht jeder Teilnehmer erfolgreich war. Danach das Wiegen und Registrieren der Fänge durch den 1. Gewässerwart. Dann gegen den ganz großen Hunger zum Abschluss der Vereinsveranstaltung die obligatorische warme Erbsensuppe, gespendet von dem Sportsfreund Peter Fredeland. Wer wollte konnte das Essen mit einem leckeren Nachtisch in Form eines Stück frisch gebackenen Butterkuchens durch unseren Sportsfreundes Torsten Schmidt ausklingen lassen. Auch der Wetterbericht hatte mit seiner Prognose fast Recht behalten. Mehrmals fielen ein paar Tropfen Regen vom Himmel, das Aufspannen der Regenschirme wurde jedoch nie erforderlich. Ein schöner und für einige Teilnehmer auch ein sehr erfolgreicher Angeltag war zu Ende. Der jüngste Teilnehmer, Justin Kukuk, war übrigens auch der erfolgreichste Angler mit insgesamt 14 Forellen. Die gefangenen Fische wurden unter allen Teilnehmern aufgeteilt, so dass jeder ein paar Fische mit nach Hause nehmen konnte. Auch von diesem Tag gibt es ein paar Fotos.

Bis zum nächsten Termin. Eurer Vereinsmitglied Gerhard Pitzke

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Preisskatveranstaltung des ASV-Schenefeld e.V.

Nach dem Motto : Back to the Roots, fand die diesjährige Veranstaltung in der Gegnungsstätte für Jung+Alt statt. Nachdem die Räumlichkeiten bei der Bundeswehr uns nichtmehr zur Verfügung stehen ,sind wir wieder zur alten Stätte zurückgekehrt.Die Anmeldung bis kurz vor Schluß belief sich auf 22 Personen,durch 2 kurzfristige Absagenund 2 Träumer die den Termin vergessen hatten, reduzierte sich die Teilnehmerzahl auf 18 Personen.Nach entsprechender Wartezeit wurde die Auslosung vorgenommen, die Veranstaltung begann um ca. 18.45h . Es wurden nach Absprache , 2 Runden a ` 24 Spiele gespielt.Auch in diesem Jahr, konnte jeder Mitspieler sehen, dass auch der Letzte Spieler einen Preis erhält, der zudem der wertvoller als das Startgeld war. Ein Dank an die Sponsoren!Für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt und dank einiger fleißiger Helfer, konnte auch alles schnell auf-und später wieder abgebaut werden ( siehe die Bildergalerie).Nach Auswertung beider Runden stand der Sieger fest : 1. Platz Günter Jucknat, unserer Alt-Bürgermeister, Herr Albert Buhrs war an diesem Abend mit seinem Blatt nicht zufrieden,aber abschließend waren wir alle Sieger und freuen uns aufs nächste Jahr an gleicher Stelle!Der Dank des ASV-Schenefeld geht an die Sponsoren, Thomas Rathlev , Michael Heuseleinund dem langjährigen Gastspieler Burghard Ermer.

Schenefeld, den 16.04.2012

Euer Hans-Peter Sieg

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Angel auf Dorsch am 21.03.2012

Die Anfrage des 2. Vorsitzenden am 06.03. auf ein Angeln in der Ostsee auf Dorsch stieß sofort auf reges Interesse. Elf verbindliche Anmeldungen gingen umgehend ein. Der Eigner der MS Blauort bestätigte Hans-Peter Sieg am 16.03. reservierte Plätze für den 21.03. auf dem Achterdeck sowie auf der Backbordseite des Schiffes. Auf dem kurzen Dienstweg wurden Fahrgemeinschaften gebildet. Wie schon bei den vorausgegangenen Hochseeangeltouren hatte der 2.Vorsitzende bei der Wahl des Termins wieder ein glückliches Wetterhändchen. Die Vorhersagen des Seewetterdienstes trafen voll ein. Es war sonnig bei Windstärke 4 mit abnehmender Tendenz. Die Höhe der Wellen betrug etwa 50 cm. Vor Langeland wurde dann den Leoparden der Ostsee nachgestellt. Zunächst gab es lange Gesichter. Der Dorsch wollte nicht beißen. Nur ganz wenige Teilnehmer waren gelegentlich erfolgreich. Bei diesen Fängen war nur ein untermaßiger Dorsch dabei. Er wurde wieder zurückgesetzt. Alle anderen hatten die Länge von 60 bis 70 Zentimetern. Dann nach dem Mittagessen ging es los. Die meistens Fänge gab es auf gelbe Jigköpfe bestückt mit schwarz/roten Twistern. Gefangen wurden sehr oft Doubletten. Die Besatzung musste dann mit dem Gaff erscheinen und bei den Anlandungen Hilfestellung geben. Es gab sogar den Meter-Dorsch. Nein, er war nicht wie häufig in Anglerzeitschriften etwas über einen Meter, er war „nur“ 97 Zentimeter lang. Gemessen und gewogen vom Kapitän des Schiffes per an Bord vorhandener Meßlatte und Bordwaage. Der Dorsch wog 8 Kilogramm. In kurzer Zeit waren dann die Fischkisten bei den meisten Teilnehmern voll. Am besten man schaut sich mal die Fotos an. Ein Superangeltag nach vielen erfolglosen Jahren dank der Initiative unseres 2. Vorsitzenden Hans-Peter Sieg. Ein Danke schön an dieser Stelle an Alle die wieder einmal bereit waren Mitfahrer in ihren Fahrzeugen mitzunehmen und dafür auch Umwege in den Kauf nahmen.

Mit sportlichem Gruß

Gerhard Pitzke

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Termine 2011


Abangeln 2011

Wie so oft vor einem Gemeinschaftsangeln, schlafe ich auch in dieser Nacht vor dem anstehenden Termin, dem Abangeln, schlecht. Gegen 05.15 Uhr weckt mich dann das penetrante Klingeln des Weckers. Ein schnelles Frühstück. Dann ab in den Pkw. Die Angelutensilien liegen bereits seit dem Vorabend im Kofferraum. Die Frage nach der richtigen Kleidung stellt sich an diesem Morgen nicht. Laut den übereinstimmenden Wettervorhersagen bleibt uns die seit etwa 10 Tagen andauernde stabile Großwetterlage auch noch über dieses Wochenende erhalten. Ein trockener, sonniger und warmer Tag mit bis zu 20 Grad wartet auf uns. Noch ist dunkeln. Beim Eintreffen am Vereinsgewässer zeigt sich aber bereits im Osten ein heller Streifen am Horizont. Vor Ort werden auf der Parkfläche die Schuhe gegen Gummistiefel getauscht, da das Gras der Wiese noch feucht vom Bodennebel ist. Die ersten Frühaufsteher sind schon vor Ort und stehen in Grüppchen zusammen. Man begrüßt sich und wartet gemeinsam auf das Verlosen der Startplätze. Dann geht es endlich los. Der 1.Vorsitzende lässt die Lose ziehen und gibt die Teilnahmebedingungen bekannt. Danach sucht jeder seinen Angelplatz auf und bestückt seine Angelhaken. Als das Startsignal ertönt ist es bereits so hell, dass Leuchtposen oder Knicklichter nicht benötigt werden. Beim Bestücken der Haken mit Ködern ist zu beobachten, dass die Wasseroberfläche gelegentlich von jagenden Fischen durchbrochen wird. Fisch ist also im Gewässer. Bleibt die alles entscheidende Frage, für welchen Köder werden sie sich heute entscheiden. Nehmen sie die Maden, den Wurm, den Mais oder den mit Teig bestückten Haken. Jeder hofft, die richtige Wahl getroffen zu haben. Aber in welcher Wassertiefe soll der Köder nun angeboten werden. Kurz über dem Grund? Oder heute doch lieber kurz unter der Wasseroberfläche? Die Köder werden letztlich unmittelbar nach dem Startsignal zu Wasser gebracht. Die Fänge lassen auf sich warten. Es bleibt die Zeit, ziehenden Kranichschwärmen und anderen Zugvögeln am fast wolkenlosen Himmel hinterher zu schauen. Dann aber doch die ersten Fänge. Sie verteilen sich über den gesamten Vormittag. Neben diversen Forellen werden auch Karpfen, Schleie sowie Rotaugen über den Kescher geführt und angelandet. Pünktlich um 12.00 Uhr beendet der 1.Vorsitzende das Vereinsangeln. Das Angelgeschirr wird zusammengepackt, die Fische zum Wiegen und Registrieren dem 1.Gewässerwart vorgelegt. Danach gibt wie immer die obligatorische Erbsensuppe. Erfolgreichster Teilnehmer bei den Erwachsenen ist bei dieser Veranstaltung Manfred Haag. Bei den Jugendlichen konnte sich Jannika Fredeland über eine Auszeichnung freuen. Wie immer gibt es auch von dieser Veranstaltung ein paar Fotos.

Mit sportlichem Gruß

Gerhard Pitzke

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Hegefischen im Arboretum Ellerhoop

Der ehrenamtliche Leiter des Arboretum in Ellerhoop, Herr Professor Warda, hatte Kontakt zum Vorstand des ASV aufgenommen. Da sich die Fische im Arboretum-See im Laufe der Jahre stark vermehrt hatten, wünschte er eine Reduzierung des Bestandes. Zusammen mit Thomas R. sah er sich das Gewässer an. Beide planten und organisierten mit den Verantwortlichen vor Ort die Durchführung der Angelveranstaltung. So war unter anderem zu berücksichtigen, dass das Arboretum täglich für Besucher geöffnet ist. Eine Störung der Besucher war auszuschließen. Das Abfischen mit einem Netz kam wegen des teilweise dichten Bewuchses des Sees unter anderem mit Seerosen und Lotosblumen, sowie einer reichen Unterwasserflora nicht in Frage. Es sollte daher versucht werden, möglichst viele Fische mit einer Angel zu fangen. Um die Fangchancen zu erhöhen, übernahm Thomas die Aufgabe, an vorher festgelegten Stellen über einen längeren Zeitraum die Fische regelmäßig zu füttern. Dann am 25. Juni war es soweit. Mehrere Vereinsmitglieder hatten ihre Teilnahme verbindlich zugesagt. Man traf sich um 05.00 Uhr an der stillgelegten Tankstelle im Bereich der Müllverbrennungsanlage Tornesch-Ahrenlohe. Von dort war es dann nur noch eine kurze Wegstrecke bis zum rückwärtigen Eingangstor des Arboretums. Thomas hatte den Schlüssel. Da uns Hans-Peter auf den starken Bewuchs hingewiesen hatte, dieser dem einen oder anderem Vereinsmitglied aber auch durch Besuche des Arboretums bekannt war, fiel das mitgebrachte Angelgerät etwas kräftiger aus. Irgendwie erinnerten die Schnüre und die Angelruten an Hochseeveranstaltungen. Ein Fisch ging in den Seerosen trotz eines 31-iger Vorfaches verloren. Wer eine Watthose hatte, durfte dann im Bereich der Sumpfzypressen sein Glück versuchen. Beim Keschern eines gefangen Fisches musste man dann aber den trockenen Steg verlassen und bis an die Baumgrenze hinaus in das Wasser gehen. Andere hatten zwar keine Bäume vor sich, dafür aber in der Regel dichte Seerosefelder neben und teilweise sogar vor sich. Beim Eintreffen am Gewässer sah man bereits die ersten Karpfen zwischen den Seerosen an der Wasseroberfläche nach Futter suchen. Die ersten Karpfenfänge ließen dann auch nicht lange auf sich warten. Nach der Köderaufnahme waren heftige Fluchten in jedes sich bietende Hindernis die Regel. Der eine oder andere Fisch kam, wenn er ausgedrillt war, mit Unterwasserpflanzen im Kopfbereich an die Wasseroberfläche. Alle gefangenen Karpfen waren etwa 50 cm lang. Sie brachten ein Gewicht zwischen 4 und 5 Kilogramm auf die Waage. Vor dem Angelbeginn hatte der 2.Vorsitzende für eine kleine Stärkung gesorgt. Wer wollte konnte sich mit einem Croissant stärken. Gegen 08.30 Uhr hieß es dann, Angelutensilien und Fische einpacken, den Angelplatz aufräumen und sauber hinterlassen. Ein nicht alltägliches Angeln war damit zu Ende. Trotz des sehr frühen Aufstehens, es hat echt Spaß gemacht. Nicht zu vergessen, zum zweiten Frühstück war man ja auch schon wieder zu Hause. Ein herzlichen Danke schön an die Organisatoren.

Wie immer gibt es auch von dieser Angelveranstaltung Fotos.

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

 


Eiderangeln am 15.05.2011

Nur wenige Teilnehmer finden sich an diesem Morgen am vereinbarten Treffpunkt zum Gemeinschaftsangeln an der Eider im Bereich bei Breiholz ein. Vielleicht liegt es daran, dass die Wetterprognosen für den heutigen Tag unbeständiges Wetter, vereinzelte kräftige Regenschauer und böigen Wind, voraussagen. Das seit etwa neun Wochen andauernde sonnige Wetter hat sich vor drei Tagen verabschiedet. Nach der Erledigung aller erforderlichen Formalitäten, Zahlung des Startgeldes usw. gehen alle Teilnehmer ausgestattet mit ihrem Angelutensilien und dem entsprechendem Regenschutz wie Regenschirm und Regenbekleidung zum Gewässer. Jeder sucht sich seinen Angelplatz, richtet ihn ein und hofft auf einen guten Fang. Entgegen den Wetterprognosen meint es der Wettergott gut mit uns. Es bleibt trocken. Dunkle Regenwolken ziehen am Horizont auf aber an uns vorüber und ohne sich abzuregnen. Durch vorhandene Lücken in der Wolkendecke kommt es immer wieder zu sonnigen Abschnitten. Wer beim Einrichten des Angelplatzes noch einen Blick für seine Umgebung hat, sieht vorüber ziehende Wolken in Farbenspielen wie man sie oft auf Bilder alter Meister sieht. Nach und nach sind die Angelplätze eingerichtet und die mit Ködern bestückten Angeln ausgebracht. Erfolge wollen sich jedoch nicht einstellen. Aale, Schleie, Hechte, Karpfen, Zander und Rapfen sowie andere in der Eider lebende Fische verschmähen die angebotenen Tauwürmer, Maden und Teigköder. Zunächst können nur vereinzelt kleine Rotaugen gefangen werden. Standortwechsel werden in der Hoffnung vorgenommen, einen erfolgreicheren Platz zu finden. Doch dann nach etwa 1 ½ Stunden gehen die ersten größeren Fische an den Haken. Brassen mit einem Stückgewicht von 1,1 Kilogramm und 1,3 Kilogramm nehmen die Köder und können angelandet werden. Die Hoffnung auf weitere Fänge kommt auf. Leider frischt der Wind immer mehr auf. Zusätzlich zwingen uns zwischendurch kurze Regenschauer immer wieder unter die Schirme. Am Ende der Veranstaltung stellt sich dann heraus, das nicht alle Teilnehmer erfolgreich waren. Die Stückzahlen an wirklich großen und somit auch schweren Brassen konnten sich sehen lassen. Die von allen Teilnehmern erhofften Edelfische waren wie im Vorjahr erneut nicht in den Fangkisten zu finden. Auch von dieser Angelveranstaltung gibt es wieder ein paar Fotos.

Mit sportlichem Gruß

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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Hochseeangeln auf der Ostsee am 28.04.2011

Der 2.Vorsitzende, Hans-Peter Sieg, Planer auch der diesjährigen Ostseeangeltour ab Laboe, hatte wie in den Vorjahren wieder einmal ein glückliches Händchen bei der frühzeitigen Reservierung des Termins bewiesen. Wie bereits in all den Jahren zuvor, herrschte auch bei dieser Ausfahrt wieder optimales Wetter. Ein strahlend blauer Himmel schon beim Auslaufen, später angenehme Tagestemperaturen und erst in den Nachmittagsstunden frischte der Wind auf. Aber zu diesem Zeitpunkt waren wir ja schon wieder auf der Rückfahrt, säuberten die Fische bei einem leichten Rollen des Schiffes von der Backbordseite auf die Steuerbordseite und zurück. Und wie immer bei dieser Tour, alles inklusive für die Teilnehmer. Wer wollte und Appetit hatte, konnte den Tag mit einem kräftigen Frühstück beginnen. Die Abfahrt pünktlich um 07.30 Uhr ab Laboe bei einer leichten Brise und ein paar Schaumkronen auf dem Wasser. Trotz dieser fast optimalen Bedingungen für eine Hochseeangeltour erwischte es 3 Mitglieder. Sie wurden leider seekrank. Nach etwa 3 Stunden Fahrt das lang ersehnte Signal zum Angelbeginn. Dänisches Land am Horizont in Sicht und eine ruhige See. Wir liegen in lee vor Langeland. Kaum Drift. Einige beginnen mit den noch unmittelbar vor dem Auslaufen erworbenen Naturködern, dem Wattwurm, andere Teilnehmer versuchen es klassisch nur mit dem Pilker, wieder andere Teilnehmer mit dem Pilker und zwei zusätzlichen Beifängern. Die Fänge sind recht unterschiedlich. Dorsche sind vorhanden. Sie sind jedoch häufig untermäßig und werden daher schonend zurückgesetzt. Die maßigen Dorsche sind so um die 50 cm lang und werden sogar gelegentlich als Dublette auf den Beifängern gefangen. In diesen Fällen ist die Hilfe des freundlichen Bordpersonal der MS Blauort gefragt. Nur durch den Einsatz des Gaffs können diese Fänge sicher an Bord gehoben werden. Neben Dorschen werden im Laufe des Tages auch große Wittlinge und diverse Plattfische gefangen. Bei den Erwachsenen war Peter Fredeland am erfolgreichsten. Ihm folgten auf den Plätzen zwei und drei, der 2.Vorsitzende Hans-Peter Sieg und Karsten Klein. Bei den Jugendlichen waren Kolja Klein und Annika Fredeland erfolgreich. Wie immer gibt es auch von dieser Tour ein paar Fotos.

Mit sportlichem Gruß

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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Preisskatveranstaltung des ASV-Schenefeld vom 17.03.2011

Mit Rekordbeteiligung fand der diesjährige Preisskat im Sport-Restaurant Schenefeld statt. Es lagen 32 Anmeldungen vor und dafür entsprechende Preise.Dank einiger Sponsoren und dem sehr guten Einkauf von Michael Heuselein gab es keinen Verlierer, man kann sagen die 10.-€ Startgeld waren gut angelegt. Nach entsprechender Wartezeit und Auslösung der Tische und Plätze begann die Veranstaltung um ca. 18.30h,....mit 18..20..fingen die 1. Tische an, bei den meisten blieb es auch bei 18.. passe,die Stimmung war ruhig und wurde allgemein für gut befunden, für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt, gegen ca. 20.00h war der 1. Durchgang beendet und es wurde zur Essensaufnahme geläutet. Der 2. Durchgang wurde anschließend neu ausgelöst, die Tische mit neuen Karten versehen und dann gings um die Wurst, kann man wörtlich nehmen , siehe Preistisch! Nach der Beendigung der 2. Runde übernahm unsere Susanne Heins die Auswertung , da wir alle Sieger an diesem Abend waren, spare ich mir die Einzelwertung, nur soviel, der Letzte ging mit einem Preis von gut 150.-€ nach Hause, ich glaub der Glückliche weiss gar nicht was er gewonnen hat!?

Einen besonderen Dank an Michael und Susanne für die tolle Unterstützung!

Mit sportlichen Gruß

Euer Peter Sieg

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Termine 2010


Gemütliches Beisammensein 2010

Am Samstag den 27. November war es wieder so weit -- Unser Gemütliches Beisammensein zum Jahresausklang. Ab 18:00 Uhr war Einlass und eine halbe Stunde später ging es los. Diesmal waren wir im Sportrestaurant Schenefeld Achter de Weiden.Traditionell gab es Grünkohl zum Essen natürlich komplett mit allem was dazu gehört. Für einige wenige gab es ein Ausweichessen, denn Grünkohlist eben nicht für alle Mitglieder oder Gäste das Richtige. Unser 1. Vorsitzende Wilfried Berger begrüßte die anwesenden Mitgliederund Gäste. Er stellte die Wirtsleute und den DJ vor, wünschte allen einen guten Appetit und viel Spaß beim Tanzen.Wie jedes Jahr werden die erfolgreichen Mitglieder unseres Vereins, ob alt oder jung -- weiblich oder männlich, zum Jahresabschluss geehrt. ImJahr 2010 war die Familie Fredeland wie schon so häufig sehr erfolgreich. Nicht nur der Vater, nein auch die Tochter sind beim Angelnkaum zu schlagen. Deshalb gab es Pokale und Auszeichnungen für Beide. Nach den Förmlichkeiten und dem Essen ging es zum gemütlichen Teil über.Es konnte getanzt und es konnten Lose gekauft werden für unsere tolle Tombola, die Dank unserer Sponsoren sehr Ansehnlich war.Ebenso wurde der Tresen reichlich genutzt. Beim Bier oder Wein wurde über das nächste Angeln diskutiert.Die Tanzfläche war groß genug, so dass nebenbei die Tombola unter die Lupe genommen werden konnte. Es gab vieles für den Haushalt undnützliches Drumherum, für den Angler neue Haken und Ruten, elektronisches für die Unterhaltung und als Hauptpreis einen neuenFernseher. Wer mochte da kein Los kaufen!!!Auch das Putenrätsel war ein voller Erfolg. Es musste eine Zugfeder bis zum Anschlag nach unten gezogen werden. Aufgrund des Kraftaufwandssollte geschätzt werden, wie viel dieses in Gramm umgerechnet sein müsste. Das war recht schwierig. Deshalb waren die Angaben in Gramm auchsehr unterschiedlich. Trotzdem hatte der Gewinner das Ergebnis fast erraten. Nachdem alles Aufgegessen, alles leer getrunken und die alle Gewinneverteilt waren, ging es "gemütlich" nach Hause.

Bis zum Nächsten "Gemütlichen Beisammensein".

Euer "Festausschuss" Karl-Ludwig Bolewski


Abangeln 2010

Ein typischer Herbstmorgen, kalt, neblig und windig, empfängt uns am Gewässer zum Abangeln in Unterglinde. Wieder geht eine Angelsaison zu Ende. Die ersten Teilnehmer sind bereits am Gewässer eingetroffen. Gegen die Kälte durch Thermoanzüge oder andere warme Kleidung geschützt, den Kopf eingezogen, gehen sie durch den Morgennebel und durch das nasse Gras des Pkw-Stellplatzes zum allgemeinen Sammelplatz. Dort steht man in kleinen Gruppen zusammen und unterhält sich. Alle warten auf den 1.Gewässerwart. Nach und nach treffen weitere Sportsfreunde ein. Endlich ist es soweit. Der 1.Gewässerwart meldet sich zu Wort. Es kommt Bewegung in die Gruppen. Wie immer beginnt das Vereinsangeln mit der Bekanntgabe der Teilnahmebedingungen. Zusätzlich werden sie jedem Teilnehmer in schriftlicher Form ausgehändigt. Anschließend erfolgt das Ziehen der Lose für die am Tage zuvor ausgesteckten Startplatze. Die Reaktionen auf das gezogene Los fallen erwartungsgemäß sehr unterschiedlich aus Jeder möchte einen aus seiner Sicht optimalen Platz. Mit einer Portion Frust in der Stimme ist zu hören „Schon wieder der Damm “ oder „Ich muss ganz auf die gegenüberliegende Seite“. Die Angelutensilien werden aus den Personenkraftwagen geholt, geschultert, und ab geht es zum per Los ermittelten Startplatz. Dort angekommen, wird dieser eingerichtet. Die Rutentasche, der Kescher und die Rutenhalter werden abgelegt, die Angeln ausgepackt und mit Ködern versehen. Danach heißt es wieder erneut warten. Diesmal auf das Startsignal. Endlich ist es soweit. Sofort wird es am Ufer unruhig. Die Köder werden ins Wasser befördert. Jeder hofft auf einen schnellen Fang. Dicht unter der Wasseroberfläche schimmernde Forellen sind gelegentlich in Ufernähe zu sehen. Die angebotenen Köder, egal in welcher Tiefe, ob dicht am Ufer oder weit draußen, ob Made oder Wurmbündeln, verschmähen sie. Kein Biß. Die Anzahl der bis zum Mittag gefangenen Fische kann man im wahrsten Sinne des Wortes fast wirklich an einer Hand abzählen. Neben diversen Weißfischen wie Rotaugen mit einer Länge um die 20 Zentimeter und einem Brassen mit einem Gewicht von 1.200 Gramm konnten auch mehrere Forellen angelandet werden. Sie wogen zwischen 500 und 1.800 Gramm pro Stück. Die obligatorische Erbsensuppe mit Bockwurst beendete gegen 13.30 Uhr die Veranstaltung. Ein trockener, sonniger und warmer bzw. ein trockener, schattiger und kalter Vormittag, je nach Startplatz am Gewässer, war zu Ende. Wer wollte und Lust hatte, konnte sein Glück auf den Fang eines Fisches fortsetzten.

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Mit sportlichem Gruß

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke


Familientag / Grillen

Noch am Freitag sah es so aus als würde der Familientag am drauffolgenden Samstag und damit auch das Grillen im wahrsten Sinne des Wortes „ins Wasser fallen“. Es regnete den ganzen Tag über. Der für den Freitagnachmittag angesetzte Termin Gewässerpflege konnte nicht stattfinden. Am Samstagmorgen sah es dagegen schon freundlicher aus. Einige wenige rüstige Vereinsmitglieder holten die Termin am Samstagvormittag nach. Sie mähten das Gras auf dem Parkplatz, im Bereich der Grundstückszufahrt sowie im gesamten Uferbereich und stellten letztendlich noch das Zelt auf. Gegen 13.00 Uhr trudelten dann weitere Sportsfreunde mit und ohne Partnerin bzw. Partner ein. Die Startplätze wurden verlost. Um 14.00 Uhr eröffnete der 1.Vorsitzende das Vereinsangeln. Nach anfänglicher Beißflaute dann die ersten heftigen Drills. Störe bzw. Sterlets hatten die Köder gefunden. Zunächst kaum wahrnehmbare, zögernde Bisse kündigten die Köderaufnahme an. Danach wurden die Sehne, die Haken und auch die Angelruten auf die Probe gestellt. Die bis und über 3 Kilogramm schweren Fische wehrten sich heftig. Manch ein Fisch konnte nicht angelandet werden. Wer seine Bremse zu hart eingestellt hatte bzw. zu schwache Schnüre oder zu kleine Haken benutzte hatte keine reelle Chance einen Fisch über den Kescher zu führen. Auch Geduld war beim Ausdrillen der immer wieder aus dem Wasser springenden Fische angesagt. Selbst wenn der Fisch an den Kescher herangeführt werden konnte war er noch nicht gefangen. Das nächste Problem wurde jetzt offensichtlich. Kaum einer hatte einen ausreichend großen Kescher dabei um die bis zu knapp 90 Zentimeter langen Fische problemlos keschern zu können. Hier war dann in der Regel immer die Mithilfe des Nachbarn erforderlich. Daneben wurden aber auch andere Fische angelandet. So konnte Sportsfreund Haack einen über 4 Kilogramm schweren Karpfen aus dem Wasser ziehen. Im Laufe des Nachmittags wurden alle Teilnehmer mit einem Schluck warmen Kaffe aus der Thermoskanne sowie mit einem Stück Butterkuchen verwöhnt. Die mitgekommen Ehefrauen nutzen den Nachmittag zu einem Klönschnack bei Kaffee und Kuchen im Zelt. Obwohl ein leichter stetiger Wind aus westlicher Richtung Wolken heranführe blieb es während der gesamten Angelveranstaltung trocken. Um 18.00 Uhr beendete der 1.Vorsitzende die Angelveranstaltung. Danach war Wiegen und Registrieren des Fanges angesagt. Der Grill war bereits durch den Grillmeister, dem 1.Vorsitzende, angeheizt worden. Im Zelt hatten die ersten hungrigen Teilnehmer Platz genommen. Diverse Salate, Brote und Grillsaucen standen auf den Tischen. Getränke wie Softdrinks und Bier rundenden das Angebot ab. Immer wieder wurden gegrillte Fleischstücke nachgereicht. Beim Einsetzenden der Dämmerung machten sich die ersten Teilnehmer auf den Heimweg. Als die letzten Gäste gegangen waren wurden noch schnell das Zelt und die Tische und Bänke abgebaut und verstaut. Dem Organisator bzw. den Organisatoren ein herzlich Danke schön für den gelungenen Tag. Übrigens: Fotos gibt es von dieser Veranstaltung ebenfalls.

Mit sportlichem Gruß

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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Eiderangeln am 04.07.2010

Gegen 05.15 Uhr setzt sich der Konvoi in Bewegung. Eine etwa einstündige Autofahrt liegt vor den Teilnehmern. Das Fernziel ist Breiholz. An der Eider, dem längsten Fluss in Schleswig-Holstein, Gesamtlänge 188 Kilometer, soll heute geangelt werden. Das Flußbett hat im Laufe der Zeit mehrere einschneidende Veränderungen erfahren. Durch den Bau des Nord-Ostsee-Kanals wurde das Flussbett geteilt. Seit diesem Zeitpunkt gibt es den Bereich Ober- und Untereider. Im Jahre 1973 wurde das Eidersperrwerk in Betrieb genommen. Vorbei ist es mit dem Einfluss von Ebbe und Flut bis hinauf nach Rendsburg.Seefische können nun nicht mehr ungehindert den Fluß hinaufziehen. Dennoch ist die Eider bekannt für ihre kapitalen Hechte, Zander, Aale aber auch für große Karpfen und natürlich für Brassen, Rotaugen, Rotfedern usw.. Wir wollen versuchen, einen Teil davon selbst an den Haken zu bekommen. Die Vorfreude ist groß. Nach dem Eintreffen vor Ort, die Bekanntgabe der Teilnahmebedingungen und die Zahlung des Startgeldes. Danach sucht sich jeder entlang des Flussbettes seinen Angelplatz. Beim Anmischen des Futters der erste Kontakt zum Wasser. Es ist nicht nur sehr sehr klar sondern auch sehr warm. Mit dem auffrischenden Wind verfliegen die letzten dunklen Regenwolken der Nacht. Die Sonne kommt hervor und es wird wieder ein T-Shirt warmer Tagtrotz des ständigen leichten Windes aus nördlicher Richtung. Zunächst überall lange Gesichter. Die Fische wollen nicht beißen. Gegen 09.00 Uhr erscheint auf der gegenüberliegenden Uferseite, dort ist ein kleines abgezäuntes Freibad, die erste Besucherin. Die ältere Dame schwimmt zu uns herüber und will wissen ob wir schon erfolgreich waren. Dann schwimmt sie zurück. Ab jetzt finden auch die Fische unsere Köder. Wurden sie durch die Schwimmerin aufgeschreckt und haben die Uferseite gewechselt? Es ist zu vermuten. Diverse Brassen mit einem durchschnittlichen Stückgewicht von etwa 1200 Gramm können über die Kescher geführtund angelandet werden. Die erhofften Edelfische wie Aal und Zander sind nicht dabei. Ein Barsch konnte dem angebotenen Tauwurm ebenfalls nicht widerstehen. Wie sich beim Wiegen und Registrieren des Fanges herausstellte, waren jedoch nicht alle Teilnehmer erfolgreich. Der 1. Gewässerwart, Thomas Heins, konnte die meisten Fische anlanden. Ihm folgen Carsten Klein und Peter Fredeland. Ein schöner Angelvormittag war wieder einmal zu Ende. Fazit: Die Eider ist ebenfalls ein schönes Angelgewässer. Für jedermann sind die Angelplätze problemlos zu Fuß zu erreichen. Es sind wirklich nur kurze Wegstrecken vom asphaltierten Parkplatz zum Wasser. In unschiedlichen Abständen gibt es reichlich vom Schilf frei geschnittene Angelplätze. Über vorhandene Gräben führen breite hölzerne und ebenerdige Übergänge. Tip von mir, Feederruten mitnehmen. Wie es vor Ort aussieht. Macht Euch selbst ein Bild. Schaut Euch die Fotos an.

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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17.06.2010 Makrelenangeln

Als wir an diesem Morgen kurz nach 07.00 Uhr den durch einen gewaltigen Seedeich geschützten Büsumer Hafen verlassen,das zweite Tor der Seeschleuse passieren, und die MS Blauort nach Steuerbord abdreht, geht eine leicht wiegende Bewegung durch das Schiff. Auf den Weg in die offene See mit Fernziel Helgoland, folgt die MS Blauort ab jetzt der mit Bo-jen gekennzeichneten Fahrrinne „Die Piep“. Nach einer Fahrtzeit von etwa 3 Stunden werden wir uns Ziel, die Hochseeinsel Helgoland erreicht haben. Eine alleine fliegende Möwe taucht auf und begleitet uns eine kurze Wegstrecke. Ein gutes oder ein schlechtes Zeichen. Keine Möwen, keine Fische? Uns bleibt genügend Zeit für ein kräftiges Frühstück, einen Blick in die aktuelle Tageszeitung, Zeit zum Fachsimpeln oder Zeit zum Genießen der Fahrt. Das Wet-ter ist top. Von einem fast wolkenlosem Himmel, nur am Horizont sind Wolkenbänke zu erkennen, scheint die Sonne auf uns herab. Kein Wind, ausgenommen der Fahrtwind. Dann taucht weit entfernt auf der Backbordseite der MS Blauort die Insel Helgoland auf. Auch ihr Wahrzeichen, die „Lange Anna“ ist deutlich erkennbar. Nur die Makrelenschwärme bleiben unsichtbar. Keine dicht über dem Wasser kreischend jagenden Möwen. Kein Makrelenschwarm im Sonarkegel des Echolotes. Die Blauort wendet, fährt einen großen Bogen und danach parallel zum noch schwach erkennbaren Kielwasser. So vergeht die Zeit mit dem Suchen eines Makrelenschwarmes. Dann die ersten Kontakte im Echolot. Das Schiff wird so in Position gefahren, das es ohne Antrieb mit der vorhandenen Meeresströmung auf die Makrelen zutreiben kann bzw. über den Schwarm treiben kann. Das Signal zum Angelbeginn, dem ersten Durchgang an diesem Tag, ertönt. Sofort können die ersten Makrelen können gehakt und angelandet werden. Sie sind unterschiedlich groß. Die Bisse kommen wie immer unerwartet und heftig. Bei jedem Einholen der Angeln hängen Fische an den Makrelen-Paternostern. Mitunter bis zu sechs Stück. Das Material, die Schnüre und die Ruten, werden dann arg strapaziert. Die Makrelen können ihre Verwandtschaft zum größeren Verwandten, dem Thunfisch, nicht leugnen. Sie sind wahre Kämpfer. Nach etwa zwanzig Minuten ist plötzlich alles wieder vorüber. Die Bisse bleiben aus. Die Suche beginnt erneut. Wie aus dem Nichts ist plötzlich etwa zweihundert Meter vor dem Bug des Schiffes ein großer jagender Möwenschwarm auszumachen. Die Möwen stürzen sich laut schreiend auf die Wasseroberfläche. Sofort nähert sich die MS Blauort der Stelle. Das Schiff wird erneut in Position gebracht. Ein neuer Anlauf wird gefahren. Wieder werden Makrelen in großen Stückzahlen gefangen. Überall das gleiche Bild an Bord. An den Montagen hängende und wild zappelnde Fische. Sie werden an Bord gehoben und abgeschlagen. Blut spritzt. Sie wandern sofort in die mit Eis versehenen Kühlkisten. Zwischendurch muss hier und da eine verknotete Montagen durch ein neues Paternostersystem ersetzt werden. Zum Entknoten der Montagen bleibt später genügt Zeit. Jetzt heißt es, keine Zeit zu verlieren solange der Fisch da ist. Auch hier ist es wie immer. Die Bisse bleiben plötzlich aus. Egal welche Wassertiefe beangelt wird. Der große Schwarm ist weg. Nur vereinzelte Nachzügler beißen auf die Kunstköder. Nach etwa drei Stunden sind alle Fischbehälter gut gefüllt. Die ersten Teilnehmer stellen das Angeln ein. Sie sind mit ihrem Fangergebnis mehr als zufrieden. Vielleicht denken sie auch schon daran, dass noch alle gefangen Fische ausgenommen und versorgt werden müssen. Dann ertönt das dreimalige Hupsignal. Ende des Angeltages.Es bleibt festzuhalten. Es war wieder einmal ein toller Tag auf See. Wetter gut. Fischkisten voll. Ein herzlicher Dank an den 2.Vorsitzenden des ASV Schenefeld e.V., Hans-Peter Sieg. Er hat uns diesen Tag wieder einmal möglich gemacht. Ein Danke schön auch an Walter für selbstgebackenen und gespendeten Blechkuchen. Und wie immer gibt es auch von diesem Tag ein paar von mir „geschossene“ Fotos.

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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30.05.2010 Angeln am Elbe-Lübeck-Kanal

Regen und Sturmböen waren vom Wetterdienst für diesen Sonntag, den 30. Mai 2010 vorausgesagt worden. Ein leichter Nieselregen begleitete uns auf unserer Fahrt an den Elbe-Lübeck-Kanal bei Alt Büchen. Bedingt durch eine 11 Kilometer lange Baustelle auf der A 24 ereichten wir nach einer Fahrzeit von rund 1 Stunde und 15 Minuten unser Ziel. Wir, das sind 6 aktive Erwachsene und zwei Jugendliche Vereinsmitglieder des ASV. Treffpunkt ist der unmittelbar hinter Brücke und direkt neben dem Kanal gelegene unbefestigte Parkplatz. Es ist windstill und mittlerweile regnet es auch nicht mehr. Letzteres wird bis etwa 09.30 Uhr so bleiben. Als Kaiser Wilhelm II. den Kanal am 16. Juni 1900, also fast genau vor 110 Jahren eröffnete, der Kanal hieß damals Elbe-Trave-Kanal,ahnte er sicherlich nicht, dass diese Wasserstrasse niemals eine große wirtschaftliche Bedeutung erreichen wird. Entstanden ist aber ein herrliches Angelgewässer. Wegen seiner Breite von etwa 30 Metern ist der Elbe-Lübeck-Kanal bei Anglern,die gerne stippen, sehr beliebt. Rotaugen und Brassen, sie sind wie in vielen anderen Gewässern auch, am meisten vertreten. Es muss aber auch mit stattlichen Schleien und Karpfen, Alanden, Aalen und Hechten gerechnet werden. Nach der Zahlung des Startgeldes sucht sich jeder seinen Angelplatz. Endlang des Kanals gibt es überall idyllische Plätze. Bis 12.00 Uhr kann nun jeder sein Glück versuchen. Ohne vorher anzufüttern ist auch hier nichts zu machen.Geangelt wird überwiegend mit der Posenangel. Aber auch die Feederrute mit dem Futterkorb kommt zum Einsatz.Im Laufe des Vormittags frischt es auf. Gelegentlich kommt ein Sportboot vorbei. Durch das Schleusen ist immer wieder Strömung, mal in die eine mal in die andere Richtung, vorhanden. Dann gegen 09.30 Uhr fängt es an zu tröpfeln. Es regnet sich ein. Die Fische wollen nicht so recht an den Haken. Vereinzelt werden Fänge kleinerer Fische bekannt. Thomas kann dann aber einen Brassen mit einer Länge von 55 cm anlanden. Neue Hoffnung kommt bei allen Teilnehmern auf. Die wirklichen Erfolgerlebnisse lassen aber auf sich warten, bleiben aus. Später am Sammelplatz, beim Wiegen und registrieren des Fanges, stellt sich dann heraus, das der eine oder andere doch ohne Fang geblieben ist. Alle sind sich einig. Im nächsten Jahr will man es erneut am Elbe-Lübeck-Kanal, dann aber an einer anderen Stelle, versuchen. Wie auch von den anderen Vereinsangeln gibt es von dieser Veranstaltung ein paar Fotos zum anschauen.

Mit sportlichem Gruß

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

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Anangeln 25.04.2010

Sonntag morgen, 04:30 Uhr. Ich kann nicht mehr schlafen, Unruhe macht sich breit. Erste Schimmer der aufgehenden Sonne kündigen gemäß den Vorhersagen der Meteorologen einen herrlichen Tag an. Schnell noch ein paar Brote geschmiert und etwas zu trinken eingepackt und ab geht es ans Wasser. Der Wagen wurde am Abend zuvor mit dem Nötigsten (mal wieder viel zuviel wie sich später herausstellt) gepackt. Für 06:00 Uhr ist die Verlosung der Angelplätze angesagt. Kurz nach 05:00 Uhr erreiche ich bereits unser Vereinsgewässer. Vor mir sind schon weitere "Frühaufsteher" eingetroffen. Alle noch ein bisschen müde und mundfaul, aber die Vorfreude ist bei allen zu spüren. Bis 06:00 Uhr treffen dann auch die anderen Vereinsmitglieder ein, so dass wir mit insgesamt 29 Mitgliedern den Angeltag beginnen. Nachdem wir wissen, welche Angelplätze wir einzunehmen haben und auf welche Bestimmungen heute zu achten ist, haben wir es alle eilig unsere Angelstellen einzurichten.Erlösend kommt der Ruf unseres 1.Gewässerwartes Thomas Heins "Anfangen". Fast gleichzeitig mit dem Ruf landen auch schondie ersten Köder im Wasser und genau so schnell beißen auch die ersten Fische. Schon nach kurzer Zeit sieht man rund um den Seeeifrige Angler mit ihren Unterfangkescher hantieren. Die ersten Fische werden gelandet. Schöne Portionsforellen aber auch ordentliche Lachsforellen zaubern strahlende Gesichter bei den Anglern hervor. Obwohl heute nur zwei Angeln erlaubt sind,komme ich ganz schön ins schwimmen. Fast gleichzeitig bissen die Fische an beiden Ruten, so dass meine Angelnachbarin Anika Fredeland mit ihrem Kescher aushelfen muss. Bei mir läuft`s richtig gut. Schnell sind die ersten acht Fische im Eimer. Insgesamt werden es heute bei mir zwölf sein.

Bei dem einen läuft's halt besser, beim anderen nicht so gut. Aber keiner geht heute "Schneider" aus und so haben alle ihr besonderesDrillerlebnis. Neben den Forellen, etlichen Weißfischen werden auch mehrere schöne Karpfen gefangen. Das Wetter meint es so gut mit uns, dass die ersten "Sonnenkinder" sich trauen sich ihrer Oberbekleidung zu entledigen um im T-Shirt weiter zu angeln. Gegen 10:00 Uhr ebbt es langsam ab mit den Fängen. Es wird immer schwieriger noch einen Fisch zu landen. Aber dem einen oder anderen gelingt es dennoch einen Schuppenträger zu überlisten. Wie vereinbart versammeln wir uns dann um 12:00 Uhr und lassen unseren Fang registrieren. Statistik muss eben sein um zu sehen, wie unsere Fische abwaschen und wie sie sich vermehren um dann ggf. mit entsprechenden Besatzmaßnahmen reagieren zu können. Überaus gut gefangen haben bei den Erwachsenen unsere Mitglieder Uwe Seibert (19 Fische) und Drangan Miltenovic (13 Fische) und ich (12 Fische). Auch die Ergebnisse der Jugendlichen können sich sehen lassen. Kolja Klein (13 Fische), Matthias Choinski (12 Fische) und Benjamin Held (6 Fische). Mit einer deftigen Erbsensuppe, gespendet von unserem letztjährigen Angelkönig Peter Fredeland, endet wieder ein schöner underfolgreicher Angeltag. Der Fang wird wie gewohnt aufgeteilt, so dass alle in den gleichen Genus kommen. "Petri Heil" bis zum nächsten Mal

Euer Vorsitzender

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Hochseeangeltouram 15.04.2010 in der Ostsee

Anfang April war einem Beitrag im Regionalfernsehen zu entnehmen, dass die ersten Heringsschwärme im Bereich des Kieler Hafens eingetroffen sind. Heute am 15.04.2010 sind wir, 29 Personen, Mitglieder des ASV und Gäste sowie Sponsoren des Vereins auf dem Weg an die Ostsee. Die MS Blauort wartet in Laboe auf uns. Abfahrt 07.30 Uhr.Die Anfahrt wird in Kiel auf der B 76 bedingt durch eine Brückenbaustelle zu einer an den Nerven zehrenden Angelegenheit.Endlich in Laboe angekommen, werden an Bord die Angelplätze eingenommen und schnell noch ein paar Naturköder gekauft.Die Wetterbedingungen sind optimal. Es ist sonnig und die Tagestemperaturen werden bei einem fast wolkenlosen Himmelim Laufe des Tages noch 16 Grad Celsius erreichen. Auf dem Weg in das Fanggebiet werden die Angelplätze eingerichtet.Wer will und möchte, kann sich noch vor dem Angelbeginn an einem herzhaften Frühstück stärken.Dank der Sponsoren sind für alle Vereinsmitglieder mit dem Fahrpreis die Kosten für das Frühstück,das Mittagessen, für den Kaffee und den Kuchen am Nachmittag sowie für die Getränke bezahlt.Die See ist und bleibt spiegelglatt. Dann nach einer Fahrtzeit von etwa eineinhalb Stunden das Signal von der Brücke.Der Angeltag beginnt. Da laut der Besatzung in der jüngsten Vergangenheit auch viele maßige Dorsche gefangen worden sind,beginnen einige Teilnehmer ganz klassisch mit dem Pilker und einem zusätzlichen Beifänger.Andere versuchen es mit dem Wattwurm. Obwohl nach wenigen Durchläufen die ersten Fische angelandet werden,wollen sich die Fischkästen nicht zu recht mit Fisch füllen. Lediglich die untermaßigen Dorsche beißen in großen Stückzahlenauf den Pilker und den Wattwurm. Sie werden alle wieder um in die Ostsee zurück gesetzt.Im Laufe des Tages werden dann neben Dorschen und Wittlingen aber auch noch diverse Plattfische und ein Hering gefangen.Auf der Rückfahrt in den Hafen lassen alle Teilnehmer den Tag bei Kaffee und Kuchen ausklingen.Die Stimmung an Bord ist trotz der nicht gerade üppigen Fänge dennoch hervorragend. Zwischenzeitlich werden die registrierten Fänge ausgewertet.Den Wanderpokal "Größter Dorsch" erangelte sich die Jugendliche Annika Fredeland. Der 2. Vorsitzende überreichte ihr den Wanderpokal. Gegen 16.00 Uhr legt die MS Blauort dann wieder an der Pier im Hafen von Laboe an. Ein schöner Tag auf See geht zu Ende. Es steht nur noch die Fahrt nach Hause an. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Danke schön an den 2.Vorsitzenden des Vereins. Hans-Peter,Du hast wie in den Jahren davor erneut viel Zeit in die Planung und in die Durchführung dieser Veranstaltung gesteckt.Ich möchte mich meinem Vorredner an Bord anschließen und auch noch einmal feststellen dürfen,ja, wir hatten alle wieder einen schönen Tag auf See.Euer VereinsmitgliedGerhard Pitzke

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SKAT-ABEND am 18.03.2010

Nach zwei Jahren war es wieder soweit. Am 18.03.2010 fand unser Skatabend statt. Wie bei den lezten Veranstaltungen dieser Art konnten wir wieder auf die Räume des Kasinos in der GenLt-Graf-von-Baudissin-Kasernein Hamburg-Osdorf zurückgreifen. Diesmal nahmen 24 "Skatfreundinnen und -freunde" teil. Dank der hervorragenden Organisation der beiden Vereinsmitglieder Michael Heuselein und Hans-Peter Sieg und vieler freiwilliger Sponsoren wurde bereits zu Anfang zugesichert, dass keiner den Saal ohne Preis verlassen müsse.Kurz nach 18:00 Uhr, nach dem die letzten eingetrudelt waren (sie mussten noch die Flaggenparade an der Hauptwache mitmachen), wurden die Plätze verlost und es erfolgte eine kurze Einweisung in die Regeln durch Michael Heuselein. Dann ging es auch gleich los. Achtzehn, zwanzig, zwo, null .... Grand overt, null overt Hand.Strahlende Gesichter, schelmiches Lächeln, Flüche und, und, und ....In lockerer Atmophäre, ohne Verbissenheit und mit viel "Klönschnack" zwischendurch hatten wir alle unseren Spaß.Nachdem zwei Runden a 30 Spiele geschaft waren stand gegen 23:00 Uhr der Sieger fest.Mit überragenden 1195 Punkten wurde Holger Specht unser "Skat-Meister" und durfte sich als erster einen Preis aussuchen. Ihm folgte auf Platz zwei das Vereinsmitglied Karl-Ludwig Bolewski mit 1047 Punkten und auf Platz drei unser stellvertretender Vorsitzender Hans-Peter Sieg mit 969 Punkten.Auch unsere übrigen Vereinsmitglieder Otto Jucknat (Platz 13), Willy Berger (Platz 16) und Michael Heuselein (Platz 22), dreschten eine flotte Hand. Die beiden "Mädels" in der Runde, Susanne Heins und Anneliese Müller zeigten so manchem Skatfreund wo es lang ging. Wir freuen uns auf den nächsten SKAT-Abend und sagen nochmals Dank den Organisatoren M. Heuselein und H-P. Sieg sowie allen bekannten und unbekannten Spendern für diesen schönen Abend.

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Termine 2009


Ein Bericht von Gerhard Pitzke zum Abangeln 2009

So wie in jedem Jahr werden auch in diesem Kalenderjahr die Vereinsangeln mit dem Abangeln beendet. Trotz der nicht günstigen
Wetterprognose für diesen Tag sind 20 Teilnehmer an dem Vereinsgewässer erschienen. Nach der Verlosung der ausgesteckten Startplätze werden diese von den Teilnehmern eingenommen. Die Angelplätze werden ein-gerichtet, die Angelruten mit Ködern bestückt. Der 1. Gewässerwart gibt um 07.30 Uhr das Startsignal. Einige Teilnehmer haben sich für das Angeln mit der Pose als Bissanzeiger ent- schieden und versuchen ihr Glück auf kürzester Distanz. Die Posen stehen fast unter der Rutenspitze. Andere Teilnehmer versuchen ihr Glück weiter draußen. Vereinzelt wird der Köder auch direkt auf dem Grund dem Fisch angeboten. Aber es kommt kein Leben in die Bissanzeiger. Sie stehen still und ruhig im Wasser. Kein leichtes Zittern, kein seitliches Ab- ziehen bis hin zum plötzlichen heftigem Untertauchen ist im Laufe des Vormittags zu be- obachten. Ledig ein Rotauge, mit einer Länge von 16 cm, kann dem aus zwei Maden be- stehendem Köder nicht widerstehen, und wird nach kurzem Drill angelandet. Ein schöner Aal wurde ebenfalls aus dem Wasser gezogen. Da dieses jedoch per Kescher geschah, kam er nicht in die Wertung. Der Aal war zuvor vom Vogel des Jahres, dem Kormoran, der, wie wir ja alle wissen, nur kleine Fische frisst und jagt, so stark im Kopfbereich verletzt worden, dass er im Wasser nur noch mit matten Bewegungen am der Oberflächen treiben konnte und auch keine Fluchtreflexe mehr zeigte. Für das Ausbleiben der Bisse von allen anderen Fischen wurden verschiedene Theorien gehandelt. So wusste ein Teilnehmer, dass umlaufende Winde immer schlecht sind und man deshalb am besten gleich zu Hause bleibt. Auch der Temperaturumschwung in den letzten zwei Tagen wurde als Grund für das Ausbleiben der Bisse angeführt. Vermutlich war keiner der 20 Teilnehmer mit dem Verlauf des Vormittags zu- frieden. Auch die zum Abschluss der Veranstaltung obligatorisch gereichte Erbsensuppe konnte die allgemeine Stimmung nicht verbessern. Auch von dieser Veranstaltung gibt es für all jene die nicht dabei sein konnten ein paar Fotos zum Anschauen.

Bis zum nächsten gemeinsamen Angeln, dem Anangeln, im kommenden Jahr.

Eurer Vereinsmitglied Gerhard Pitzke


Ausfahrt an die Treene

Unter dem Datum 05.07.2009 ist in der Terminliste für das Jahr 2009 die Ausfahrt an die Treene vermerkt. Zu diesem Termin treffen sich am Zielort 4 Erwachsene aktive Mitglieder und 3 aktive Jugendliche. Wie immer werden die Teilnahmebedingungen bekannt gegeben und das Startgeld erhoben. Danach sucht sich jeder einen Angelplatz am Gewässer. Der Gastverein erlaubt uns auf einer längeren Gewässerstrecke das Angeln auf Weißfisch, Aal, Meerforelle, Karpfen und Zander. Ich wähle einen Wiesenabschnitt auf dem sich sichtbar keine Jungkühe aufhalten. Auf dem Weg zum Wasser muss ich dann doch zur Kenntnis nehmen, auch auf diesem Abschnitt gibt es die Schwarzbunten. Gräser, auf den die Tiere während der Nacht geruht haben, recken sich langsam wieder auf. Die Ruhezone der Tiere ist nicht zu übersehen. Noch ziehen dunkle Regenwolken über den Himmel, aber es regnet nicht mehr wie auf der Anfahrt. Ein leichter Westwind kräuselt die Wasseroberfläche. Der Boden im Uferbereich ist steinhart. Die Angelsachen werden ausgepackt, die Köder montiert. Etwa 5 Stunden kann jetzt jeder Teilnehmer sein Glück versuchen. Der Tag beginnt vielversprechend. Jagende Hechte vor Seerosenfelder und jede Menge Brutfisch im Wasser. Schon nach kurzer Zeit die ersten Bisse. Einem mächtigen Brassen gelingt die Flucht in die Seerosen. Er geht verloren. Kleinere Exemplare sind leichter durch die Seerosen zu führen. Den vor den Seerosen jagenden Hechten kann leider ohne Boot vom Ufer aus nicht erfolgreich mit der Spinnangel nachgestellt werden. Der fangende Allerweltsköder ist wieder einmal die Made. Gegen zehn Uhr wird es dann sonnig und T-shirt-warm. Ab jetzt beginnt die Beißzeit. Fisch auf Fisch wandert in den Kescher. Insgesamt werden 47 Fische, darunter einige schöne Barsche gefangen. Kleinere Exemplare wurden zurückgesetzt. Kurz nach 12.00 Uhr endete auch diese Veranstaltung mit dem Wiegen und dem Registrieren des Fanges. Fazit: Die Treene ist und bleibt ein tolles Gewässer. Jeder der einmal an einem fast noch natur belassenem Gewässer angeln möchte, dem kann man nur empfehlen, sich den nächsten Termin vorzumerken und mitzukommen. Eine Garantie auf Fisch gibt es natürlich nicht. Aber es ist schon etwas Besonderes an einem solchen Gewässer angeln zu dürfen. Gummistiefel sind erforderlich. Von Vorteil sind auch längere Angelruten (13 ft = 3,90 m oder länger). Das Wetter war an diesem Tag fast optimal. Um die Mittagszeit schon fast ein bisschen zu warm, wie gesagt T-shirt-warm. Gegen 13.00 Uhr machten sich dann alle Teilnehmer wieder auf den Heimweg. Auch von dieser Veranstaltung gibt es ein paar Fotos in der Home-page.

Mit sportlichem Gruß

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke


Makrelenangeln

Ein leichtes Vibrieren ist in der Kajüte der MS-Blauort zu spüren als die Leinen eingeholt werden und das Schiff von der Pier im Büsumer Hafen ablegt. Kaum ein Teilnehmer ist an Oberdeck, da ein leichter Nieselregen das Ablegemanöver begleitet. Die diesjährige Angeltour des ASV auf Makrelen beginnt. Der 2. Vorsitzende des Vereins, Hans-Peter, hat wie in den Vorjahren die Tour geplant, organisiert und Teile des Bootes, das gesamte Achterdeck sowie die Backbordseite des Schiffes für die Teilnehmer, Gäste und Vereinsmitglieder, reserviert. Mit langsam aufnehmender Fahrt verlässt die MS-Blauort den Hafen. Eine etwa drei Stunden dauernde Anfahrt in das Fanggebiet liegt vor uns. Als wir die mit Bojen gekennzeichnete Fahrrinne in die offene See etwa zur Hälfte zurückgelegt haben, präsentiert sich uns ein blauer, fast wolkenloser Himmel. Man kann es fast nicht glauben. Lediglich an den Horizonten links und rechts von dem Schiff sind noch Wolken zu sehen. Die Windstärke beträgt, wie vom Seewetterdienst vorausgesagt, 4 – 5. Die See zeigt leichte Schaumkronen auf den Wellen. Nachdem wir das letzte Seezeichen auf dem Weg in die offene Nordsee hinter uns gelassen haben wird es ungemütlicher. Die MS-Blauort stampf durch die Wellen. Ein kleiner Möwenschwarm begleitet uns während der gesamten Fahrt nach Helgoland. Wie immer wird diese Zeit unterschiedlich genutzt. Einige frühstücken ausgiebig, andere lesen in aktuellen Tageszeitungen und wieder andere nutzen die Zeit für Gespräche. Dann ist die Felseninsel Helgoland in Sicht. Das Schiff stoppt und das Angeln beginnt. Schon beim ersten Durchgang können Makrelen angelandet werden. Noch sind es kleinere Exemplare. Dies wird sich aber im Laufe des Vormittags aber ändern. Gegen Mittag dann das große Fangerlebnis. Ein großer Schwarm Möwen zeigt uns an wo die Makrelen kleine Heringe jagen. Als das Schiff am oder über dem Makrelenschwarm steht, bleibt keiner ohne ein Fangerlebnis. Vier manchmal sogar sechs große Makrelen können unmittelbar nach dem Auswerfen gehakt und an Bord gehievt werden. Wenn so viele gehakte Makrelen gleichzeitig unter Wasser in alle Richtungen fliehen oder jagen, auf jeden Fall an der Angelschnur ziehen, dann ist Schwerstarbeit für den Angler und sein Angelgeschirr angesagt. Nun heißt es, Bremsen fest anziehen, pumpen und Schnur einholen. Jedes erneute Auswerfen bringt neue Makrelen an Bord. Schon nach kurzer Zeit sind die Fischbehälter mehr oder weniger gefüllt. Zwischendurch müssen immer wieder Zwangspausen eingelegt werden. Total verhedderte Makrelenvorfächer mussten zwischendurch immer wieder ausgetauscht oder mühsam entknotet werden. Neben den Makrelen werden aber auch andere Fische wie zum Beispiel Knurrhähne gefangen. Im Laufe des Tages flaut der Wind immer mehr ab. Die See wird immer ruhiger. Gegen 13.30 Uhr dann der letzte Durchgang. Danach geht es dann zurück in Richtung Heimathafen. Nun kommt für alle der unangenehmere Teil, das Ausnehmen der Fische. Zeit ist genug vorhanden. Fazit: Es war wieder einmal toller Tag auf See. Wetter gut. Fischkisten voller Fisch. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an unseren 2. Vorsitzenden für diese organisierte Ausfahrt. Wer eine Momentaufnahme von dem Tag auf der Nordsee haben möchte, der sehe sich die Fotos in der Homepage an.

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke.


Vor etwa gut einer Stunde ist die Sonne aufgegangen. Zu sehen ist sie nicht. Ein kaum spürbarer Ostwind schiebt tief hängende, dunkle Regenwolken über den Himmel. Trotz der nicht gerade positiven Wetterprognosen des Wetterdienstes für den heutigen Tag, haben sich dennoch zehn Vereinsmitglieder, sechs Erwachsene aktive Mitglieder und vier Jugendliche, an diesem Morgen zu diesem Vereinsangeln getroffen. Der 1. Gewässerwart gibt die Teilnahmebedingungen bekannt. Danach sucht sich jeder seinen Angelplatz. Die ersten Regentropfen fallen. Auf der Wasseroberfläche des Teiches bilden sie ständig neue und immer wieder in sich zusammenfallende kreisrunde Ringe. Unter den Baumkronen ist es noch trocken. Jeder ist zunächst bemüht sich einen trockenen Angelplatz einzurichten. Zunächst werden die Schirme aufgespannt und aufgestellt. Danach werden die Angelutensilien darunter verstaut und dann fangfertig gemacht. Pünktlich um 06.30 Uhr eröffnet der 1. Gewässerwart die Veranstaltung. Der Regen wird stärker. Die Stimmung ist nach wie vor gut, auch wenn die ersten Hosenbeine im Bereich der Knie durchfeuchten. Der Ruf „Biß“ lässt auf sich warten. Kleine und kleinste Weißfische wie Rotaugen und Barsche werden angelandet. Da sie das vom 1. Gewässerwart für diese Veranstaltung vorgegebene Mindestmass nicht erreicht haben, werden sie umgehend wieder in das Gewässer zurückgesetzt. Der Regen wird immer heftiger. Die erhofften großen Fänge bleiben aus. Für Aufregung sorgt zwischenzeitlich der Biss eines größeren Weißfisches.Leider konnte ihn die glückliche Fängerin nicht anlanden. Die mitgebrachten Butterbrote werden gegessen. Gegen 10.00 Uhr hört es auf zu regnen und die ersten Sonnenstrahlen an diesem Tag brechen durch die Wolkendecke. Nach fünfeinhalb Stunden, um 12 Uhr, ist die Veranstaltung zu Ende. Die Fänge, nur einige wenige Weißfische, werden durch den 1. Gewässerwart registriert. Die Hoffung auf viel Fisch lebte sofort wieder auf, als vom Jugendwart die Frage gestellt wurde, wer mit zum Elbe-Lübeck-Kanal kommt. Also Sportsfreunde, man sieht sich.

Ein paar Fotos gibt es auch wieder. Schaut einmal in unsere Homepage.

Eurer Vereinsmitglied Gerhard Pitzke


Ostseetour

Die nahe Küste von Nord- und Ostsee lockt in den Monaten März bis Mai mit dem Heringsangeln und das ganze Jahr über mit Kutterfahrten auf Dorsch, Wittling und Makrele, Plattfisch usw.. Am 02. April 2009 zog es die ersten Unverdrossenen, Gäste des ASV und einige wenige Mitglieder des Vereins hinaus auf die Ostsee. Treffpunkt und Sammelplatz war wie in den Vorjahren um 05.30 Uhr in Schenefeld. Die Teilnehmer wurden auf die Fahrzeuge verteilt und ab ging es in über die A 7 in Richtung Kiel mit Fernziel Laboe. Die MS Blauort mit Mannschaft und dem Kapitän Egbert Jaspers wartete auf uns und lag abfahrtbereit an der Pier. Das Angelgeschirr und die warme Kleidung wurden an Bord gebracht. Danach nahm suchte sich einen Angelplatz aus. Gegen 07.40 Uhr gab es dann das Kommando Leinen los. Die MS Blauort legte ab und es ging für etwa 9 Stunden hinaus auf die neblige Ostsee. In der warmen Kajüte stärkte sich wer wollte mit einem ausgiebigen herzhaftem Frühstück. Während des gemeinsamen Frühstücks mit warmen Kaffee oder Tee lebten die typischen Anglergespräche auf. Man hoffte auf viel Fisch, wünschte eine leichte Drift und hoffte, dass Wetterbericht recht behält und sich der Nebel gegen Mittag auflöst. Letzteres sollte nicht eintreffen. Dann, irgendwo auf der Ostsee, der Nebel ließ keine Standortbestimmung zu, der erste Stopp. Von der Brücke ertönte das Signal, die Angelsaison per Kutter hatte begonnen. Da der 2.Vorsitzende für jeden Angler auch einen ausreichenden Vorrat an Wattwürmer besorgt hatte, versuchten fast alle Teilnehmer ihr Glück mit dem Naturköder. Schon nach wenigen Minuten stellten sich die ersten Erfolge ein. Im Laufe des Tages wurden viele schöne Fische wie Dorsche, reichlich Wittlinge aber auch Plattfische gefangen. Zu kleine Exemplare bzw. Fische die eine Schonzeit hatten, kamen umgehend zurück in die Ostsee. Gefangen wurde aber mit dem Pilker und mit Beifängern. Jeder Teilnehmer ging am Ende des Tages zufrieden nach Hause. Der Wanderpokal für den größten Dorsch ging für ein Jahr nach Berlin. Gegen 15.30 Uhr wurde in Laboe wieder festgemacht.

Der 2.Vorsitzende des Vereins hatte erneut viel Zeit und Arbeit in diese Ausfahrt gesteckt. Wie in den Vorjahren war es durch das Engagement von Hans-Peter möglich, für ein geringes Entgelt eine Tagesfahrt auf der Ostsee zu erleben, die keine Wünsche offen ließ. Neben dem Frühstück war für ein Mittagessen, freie Getränke und am Nachmittag noch für Butterkuchen und Kaffe gesorgt. Nicht zu vergessen, die kostenlos zur Verfügung gestellten Wattwürmer für jeden Teilnehmer.

Einziger Wermutstropfen. Die Teilnahme durch Vereinsmitglieder ließ sehr zu wünschen übrig. Es bleibt zu hoffen, dass der 2.Vorsitzende weiter in seiner Eigenschaft als Sportwart, bereit ist, auch in Zukunft soviel Zeit und Arbeit in weitere Ausfahrten zu stecken.

Für mich war es wieder ein sehr schönes Tageserlebnis. Ich freue mich auf die nächste vom 2.Vorsitzenden bereits organisierte Ausfahrt in diesem Jahr, dem Makrelenangeln.

Eurer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

 


Lang lang ist her.....
Wer kann sich noch erinnern?

Ein Bild aus Unterglinde von 19??

 


 

Ein Bericht zum Abfischen bei der Firma Dohrn von Hans Peter Sieg.

Abfischen der Teichanlage am Osterbrooksweg

Sehr geehrte Sportsfreunde, durch persönliche Kontakte und durch mitwirken des neuen Vereinsmitglieds Thomas R. kam der Kontakt zur Firma Dohrn zustande. Die Aktion wurde bereits im Frühjahr vorbereitet und dann endlich am 25./26.10.08 mit zählbaren Erfolg abgeschlossen. Es wurden div. Zander sowie Spiegel, -Gras, - und auch Wildkarpfen erbeutet. Als kleinen Bonbon gab es noch reichlich Teichmuscheln dazu, die letzten habe ich am heutigen Tag einschl. eines Wildkarpfen abgeholt und in UG eingesetzt. Der Dank des Vorstandes richtet sich in 1. Linie an folgende Mitglieder: Matthias Stricker, Carsten Abendroth, Dirk Böttcher, Thorsten Schmidt, Dragan Miltenovic sowie Thomas Rathlev. Ohne den bedingungslosen Einsatz, spez. nach dem schweren Abangeln und dem Sauwetter wäre diese Leistung nicht möglich gewesen.


Hier ein "kleiner" Aal von René Borchert Länge 77
cm, Gewicht 930 gr..


 


Termine 2007

 


Anglerball

Lautes Stimmengewirr erfüllte den Raum im Krupunder Park in Rellingen, als der 1. Vorsitzende des ASV, Ralf Haase, zum Mikrofon um 19.10 Uhr griff. Zufrieden blickte er in die Runde. Wie im Vorjahr konnte er auch zum diesjährigen „Gemütlichen Beisammensein“ wieder 95 Gäste sowie den Ehrengast mit Frau, den Vizepräsidenten des LSFV, Andreas Sager und den DJ „Dieter“ willkommen heißen. Ein kurzer chronologischer Ablauf zum Abend folgte. Danach galt sein besonderer Dank seinem Stellvertreter, dem 2. Vorsitzenden des Vereins, Hans-Peter Sieg. Seinem Engagement war auch in diesem Jahr erneut eine Tombola mit vielen hochwertigen Gewinnen zu verdanken. Der Festausschuss erhielt so von vielen Firmen, Geschäftsleuten und Vereinsmitgliedern Sach- und Geldspenden. Nach der Begrüßung übernahm der DJ. Mit leiser Musik untermalte er das Auftischen des Essens sowie das Essen selbst. Nachdem sich alle mit Grünkohl und Kassler bzw. mit dem Alternativgericht gestärkt und danach auch der Verteiler getrunken hatten, begannen die Ehrungen der Vereinsmitglieder. Zunächst erhielt der Sportsfreund Michael Heuselein aus den Händen des 1. Vorsitzenden für seine 35-Jährige Vereinszugehörigkeit sowie für seine ehemalige Mitarbeit im Vorstand mit der Ehrennadel des Angelsportvereines für besondere Verdienste. Danach verlieh der Vizepräsident des LSFV, Andreas Sager, dem langjährigen Vereinsmitglied Heinz Korczanowski die Ehrennadel in Silber des KSFV und überreichte ihm zusätzlich die von Ernst Labbau unterschriebene Ehrenurkunde. Die weiteren Vereinsehrungen übernahm der 1. Gewässerwart, Thomas Heins. Er überreichte dem neuen wie alten Anglerkönig des Vereins, dem Jugendwart, Peter Fredeland Pokal und Urkunde. Den zweiten und dritten Platz belegten wie im Vorjahr auch wieder Vater und Sohn, Gerhard und Florian Pitzke. Larissa Peter erangelte sich in der Gruppe der aktiven Erwachsenen die Platzierung „Unermüdlicher Angler“. Die Geehrten erhielten jeweils einen Pokal und eine Urkunde.

Beim Seniorenangeln im Sommer erangelte sich beim Seniorenangeln Manfred Haag einen 1. Platz. Philipp Peter erhielt einen Pokal für den größten gefangenen Hecht im Jahr 2007. Die Jugendgruppe des ASV stellte erneut mit einem Mädchen den Anglerkönig. Jannika Fredeland wurde Anglerkönigin. Sie konnte sich gegen alle Konkurrenten erfolgreich behaupten. Zusätzlich wurde sie für den Fang „Größter Fisch“ geehrt. Die Folgeplatzierten waren Matthias Choinski und Philipp Peter. Sie belegten Platz 2 und 3. Den Wanderpokal „Größter Dorsch“ konnte bei den Erwachsenen Gerhard Pitzke mit nach Hause nehmen. Nachdem der offizielle Teil beendet war, spielte der DJ „Dieter“ zum Tanz auf. Schon nach kurzer Zeit war die Tanzfläche belegt. Jung und Alt feierten. Zu einer Tanzpause kam es, als die Tombolapreise ausgegeben wurden. Die glücklichen Gewinner konnten neben Angelgeschirr, prall mit Naturalien gefüllte Einkaufskörbe sowie einen MP-3 Payer, einen Werkzeugkasten mit Akkuschraube und als Hauptgewinn sogar einen Flachbildfernseher mit nach Hause nehmen. Danach gab es selbst für die Mitspieler, die eine Niete als Los gezogen hatten, eine zweite Chance. Jeder dieser Personen durfte in einen Topf greifen und einen Preis herausziehen. Selbst hier hatten einige Gewinne einen Wert von etwa 20,00 € pro Los.Neben der Tombola gab es ein weiteres Ratespiel. Die Anzahl der in einem Glas befindlichen Stahlfedern war zu erraten. Insgesamt waren es 1.181 Stück. Für die drei glücklichen Gewinner gab es als Preis eine Pute bzw. eine Ente. Dann ging es bis weit nach Mitternacht weiter mit Musik und Tanz und wer sich verabschiedete verließ die Stätte mit einem Weihnachtsstern im Arm. Ich denke, ich darf dieses im Namen aller Teilnehmer sagen. Vielen herzlichen Dank allen die hieran mitgearbeitet und uns diesen Abend ermöglicht haben. Es war wieder einmal ein gelungenes Fest.

Mit sportlichem Gruß

Eurer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

 


Zwei weitere Fotos vom Gewässer in Heist. Die Aufnahmen sind vom 06.10.2007.

Mit freundlichem Gruß

 


Angeln am NOK im Bereich Kudensee

Seit der Abfahrt vom Schenefelder Dorfplatz um 05.30 Uhr sind 45 Minuten vergangen. Es ist noch dunkel. Vor der Fähre über den NOK bei Kudensee steigen ein paar der Mitfahrer aus den Autos aus. Das stürmische und regnerische Wetter der letzten Tage ist vielleicht die Ur-sache für die Tatsache, dass sich nur wenige Vereinsmitglieder für den Termin, Angeln am NOK, entscheiden konnten. Im Gegensatz zum gestrigen Tag und den Tagen davor ist es zu diesem Zeitpunkt trocken. Das Thermometer zeigt plus 12 Grad Celsius an. Ein kaum wahr-nehmbarer Wind weht aus Richtung Brunsbüttel kommend in Richtung Kiel. Er kommt von der Seite. Diese Tatsache macht die Beantwortung der Frage, auf welcher Seite des NOK wollen wir heute angeln, nicht leichter. Jeder hat das regnerische Wetter der letzten Tage im Kopf. Jeder möchte für den Fall, dass sich das Wetter im Laufe des Tages verschlechert, als Wetterschutz den Regenschirm in seinem Rücken haben. Langsam dämmert es. Sportsfreunde die direkt zum NOK kommen wollten sind noch nicht eingetroffen. Daher wird der Kanal im näheren Bereich der Fähre abgegangen und schon einmal auf mögliche Angelstellen unter-sucht. Fast lautlos befahren hell beleuchtete Schiffe den Kanal. Der 1. Gewässerwart wird unruhig. Warten die noch nicht eingetroffenen Sportsfreunde vielleicht auf der gegenüber-liegenden Kanalseite auf uns? Als Treffpunkt ist lediglich die Fähre über den NOK abge-sprochen. Der 1. Gewässerwart entschließt sich daher, mit der Fähre überzusetzen. Einige Sportsfreunde schließen sich dem 1. Gewässerwart an, einige andere bleiben zurück und suchen sich ihren Angelplatz. Der überwiegende Teil wird, so stellt es sich im Laufe der Ver-anstaltung heraus, dem 1. Gewässerwart nachfolgen und auch auf der anderen Seite des NOK angeln. Mittlerweile ist es hell geworden. Reger Schiffsverkehr in beide Richtungen. Am Himmel ziehen in der Ferne schwarze Regenwolken vorbei. Bei uns ist es noch immer trocken. Dann ab etwa 09.00 Uhr wird es auf dem NOK ruhiger. Leider fängt es nun aber an zaghaft zu regnen. Die Schirme werden aufgespannt und aufgestellt. Nach wenigen Minuten ist aber alles vorbei. Der Wind frischt im Laufe des Vormittags auf und wird zunehmend immer stärker. Der Wasserspiegel im Kanal fällt sichtbar. Es stellt sich jedoch keine störende Strömung ein. Vereinzelt fliegen geräuschvoll Singschwäne vorbei. Stockenten schnattern. Unentwegt starten und landen sie in kleinen und größeren Gruppen. Zwei der selten ge-wordenen Eisvögel jagen mehrmals in einem aberwitzigen Tempo wenige Zentimeter über der Wasseroberfläche an uns vorbei. Deutlich erkennbar ist ihr farbenprächtiges Gefieder. Wir fragen uns, wie die Vögel in dem durch Sedimente stark eingetrübten Wasser Fische sehen und erbeuten können. Aber auch wir sehen keine Fische in unseren Keschern. Die Tages-ausbeute wird, so wird es sich später herausstellen, sehr gering sein. Einziger Wermutstropfen des Tages der nicht unerwähnt bleiben soll. Beim Einpacken der Angelsachen schüttet es wie aus Eimern. Nach etwa 10 Minuten ist auch dieser Spuk vorüber. Aber wie heißt es so schön, es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur falsche Bekleidung. Aber dennoch, es waren wieder einmal ein paar sehr schöne Stunden an einem anderen Gewässer.

Bis zum nächsten Termin.

Eurer Vereinsmitglied Gerhard Pitzke

 

 



23.09.2007, Herbstanfang, Impressionen aus UG von G. Pitzke


Hallo liebe Sportsfreunde. Der Fang des Karpfens mit einem Gewicht von 4,2 Kilogramm gelang mir vor ein paar Tagen. Am 28.05.2007 konnte ich den Brassen mit einer Länge von 49 cm überlisten.

 

 

Mit sportlichem Gruß.

G. Pitzke


 

2 aktuelle Fotos aus UG. Ein Sommermärchen ? Nein Frühlingsanfang in UG. Na keine Lust auf einen Besuch des Gewässers ?

Mit sportlichen Gruß. G. Pitzke


Hallo liebe Sportsfreunde,

am Sonntag, den 29.04.2007 konnte ich die Forelle in Unterglindeanlanden. Sie wog etwa 1200 Gramm. Am Körper waren mehreredreiecksförmige Bißmale zu erkennen. Die Wundränder waren teilweiseschon in Verwesung übergegangen. Ich habe den Fisch deshalb durchEingraben vor Ort entsorgt.

Mit sportlichem Gruß

Gerhard Pitzke


Die Termine der Jugendgruppe sind auch mit eingepflegt.Bei Anmeldungen und Absprachen bezüglich der Veranstaltungen bitte mit dem Jugendwart Peter Fredeland in Verbindung setzen.


Liebe Sportsfreunde,

es wird sicher kaum jemanden interessieren das ich seit Anfang der Woche, seit dem 12.03., Urlaub habe. Aber nur weil ich meine Urlaubstage (Resturlaub) jetzt nehmen musste, konnte ich in der Woche bei diesem zurzeit sonnigen und in einer windstillen Ecke auch warmen Wetter zum Angeln gehen. Ich war also in UG, packte meine Angeln aus und startete sofort wie man auf dem Foto zieht, einen erfolgreichen Versuch. Also nicht bis zum Anangeln warten.

Mit sportlichem Gruß.

G. Pitzke

Na dann, Herzlichen Glückwunsch

 


Termine 2006


Hallo Freunde,

es gibt noch Fisch in Unterglinde. Dieser Hecht war genau 13 Pfund

und 300 Gramm schwer und 79 cm lang. Gefangen mit Gummifisch 14 cm grün

/ weiß über Grund ungefähr zwischen Insel und Auslauf.

Viele Grüße Helmut Wasner

 


Es herbstet sehr. Ein Foto geschossen am 1.10.2006 in Heist von Gerd Pitzke. Danke


 

Bilder von Matthias Stricker

 


Liebe Sportsfreunde,

ja, wo fang ich dann an? Soll ich mich über die Sportsfreunde ärgern, die uns versetzt haben? Nein, alle die an der Veranstaltung nicht teilgenommen haben, haben was versäumt und ich glaube auch, es wird schwer werden diese Veranstaltung noch zu Toppen! Aber nun der Reihe nach.

Mit 30 Personen stachen wir in See, Die Laune war jetzt schon prächtig, denn die Sonne schien und es war schwachwindig, nachdem jeder seinen Platz gefunden hatte ging es los. An den wohl besten Frühstückstisch, der je auf einem Angel-Kutter gesehen wurde! Es zeichnete sich schon die letzten Monate ab, dass sich ein Wandel auf der MS-Blauort vollzogen hat, Service pur! Ich habe wohl 2 Kg zugenommen! Von Lachs über Schinken, Käse, Joghurt, Vollkornbrot und Brötchen war für jeden Geschmack was dabei.Nun ging es endlich los. 1ter Stop, Ruten krumm? Von wegen, vereinzelt wurden Fische gelandet ,aber nicht der tolle und erhoffte Erfolg. Käpitan Jasper wurde auch schon unruhig und unterbrach den Stop. Die Jagd auf die Dorsche begann. Mit jedem weiteren Stop hellten die Gesichter auf. Speziell unsere Gäste, die noch nie zuvor auf Dorsch geangelt hatten, denn auch Sie hatten jetzt die Erfolgserlebnisse, den einen oder auch den anderen Dorsch oder auch mehrere Dorsche zu landen. Erfreulich war auch der eine oder andere Ausruf.

GAFF!!

Die Anzahl der größeren Dorsche stieg mit zu nehmender Zeit, es wurden viele Dorsche über 60cm gelandet, der Sportsfreund Willi Berger konnte sogar einem 74cm großen Dorsch zu Filets verarbeiten.Dann kam die Mittagspause und der vereinbarte Wechsel.Auch hier muß ich wieder ein ganz großes Lob an die Besatzung der MS-Blauort b.z.w. an Frau Jasper aussprechen, selbst zubereitetes Gulasch mit Nudel und Zutaten, wie sagt Timm Mälzer immer?

Echt Lecker!

Aber das Schönste reichte uns der Bernd nach, für jeden einen Jubi und Domino Eis!Angler-Herz was willst du mehr? Natürlich Fisch!...und der sollte kommen! Wir hatten wirklich ein Glückstag reichlich Fisch, Sonne keinen Wind, ach ja und natürlich dicke Bäuche, denn es gab ja noch Kaffee und Kuchen.So und nun zum Abschluß einen spez. Dank an die Sportsfreunde Peter Winter und Heiner Giesel sowie allen Sponsoren, die es uns ermöglicht haben auch diese Fahrt wieder so kostengünstigt durch zuführen.Ach ja, es wurden insgesamt 222 maßige Dorsche sowie einige Wittlinge gefangen.

Die nächste Fahrt findet am 23.08.2007 statt! Diesmal jedoch mit Vorkasse!!!

Ein Bericht vom 2ten Vorsitzenden Hans Peter Sieg

 


Dorschangeln

Auf der Fahrt zum Treffpunkt Dorschangeln fällt mir das Sprichwort „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ ein. In meinem Unterbewusstsein ist damit vermutlich der Wunsch verbunden, reichlich Dorsch zu fangen. Am Sammelpunkt für die gemeinsame Abfahrt stellt der 2. Vorsitzenden gegen 05.30 Uhr anhand der Teilnehmerliste fest, dass alle eingetroffen sind. Er verteilt die Angler und die Gäste auf die Fahrzeuge. Danach werden die Angelruten, das Zubehör und die Transportkisten für den Fisch verstaut. Letzte Fragen werden vom 2. Vorsitzenden beantwortet. Dann ein kurzer Blick über den Parkplatz. Kein Geschirr vergessen? Dann steigen alle ein und ab geht die Fahrt in Richtung Laboe. Es ist kurz vor sechs Uhr. Nach wenigen Minuten ist die Autobahn erreicht. Obwohl viele Lastkraftwagen zu dieser frühen Stunde unterwegs sind, geht es dennoch zügig über die A 23 in Richtung Kiel. Das Landschaftsbild ändert sich, sobald wir den Stadtbereich Hamburg verlassen haben. Dunst bzw. Bodennebelschwaden liegen über den freien Flächen links und rechts neben der Autobahn. Der Nebel lässt die Landschaft somit schemenhaft erscheinen und in weichen Konturen vorbeiziehen. Nach und nach übernimmt das leise im Hintergrund laufende Radio die Unterhaltung. Bei den Mitfahrern stellt sich bedingt durch das gleichbleibende, monotone Motoren- und Fahrgeräusch eine spürbare Müdigkeit ein. Unmerklich wird es immer heller. Kurz vor Kiel steht dann plötzlich über dem bleigrauen Dunst am Horizont eine halbkreisförmige, glutrote Sonne. Darüber breitet sich ein wolkenloser und blauer Himmel aus. Was für ein Anblick. Der Tag muss gut werden. Sofort sind alle hellwach, die Gespräche leben wieder auf. Jetzt sind es auch nur noch etwa 20 Minuten bis nach Laboe. Die MS Blauort, mit Eigner Egbert Jasper, liegt vertäut an der Pier und wartet auf uns. Als wir aussteigen sehen wir erste bekannte Gesichter. Beim Ausladen der Angelutensilien treffen weitere Sportsfreunde ein. Gemeinsam geht es an Bord. Die Plätze sind ausgesteckt. Die Auslosung der Plätze erfolgte vor der Abfahrt. Somit kennt jeder seinen Angelplatz an Bord. Gegen 07.30 Uhr wird die Gangway eingezogen und abgelegt. Wer will kann den Tag an Bord mit einem ausgiebigen Frühstück beginnen lassen. Neben Käse- und Wurstbrötchen gibt es in Kochschinken eingerollte Spargelstangen, Lachsbrötchen, einen Obstteller und viele weitere Leckereien. Wer schon so früh am Morgen mag, kann aber auch Kuchen,  wie Berliner oder gefüllte Apfeltaschen essen. Dann werden nach und nach die Angelplätze eingerichtet. Schon nach kurzer Zeit schmückt ein Rutenwald die Reling. Am Ende der Schnüre pendeln vielfarbig die Beifänger. Die kleinen Twisterschwänze flattern im Fahrtwind wie kleine Fähnchen. Die See ist ruhig, keine Dünung, kaum Wind. Die Sonne scheint von einem wolkenlosen blauen Himmel herunter. Nur ein einziges Mal wird die MS Blauort an diesem Tag ein wenig schaukeln. Der Grund dafür wird ein Angelkutter sein, der unseren Weg kreuzte. Dann gegen 08.45 Uhr der erste Stopp. Das Signal ertönt. Der Fangtag ist eröffnet. Die ersten Dorsche aber lassen auf sich warten. Erst nach einigen Standortwechseln, die ersten Fänge. Die ersten gefangenen Dorsche sind leider untermaßig. Dann etwa gegen 10.00 Uhr geht es richtig los. Kein Dorsch mehr unter dem Mindestmaß. Immer größere Fische werden gefangen. Der größte an diesem Tag von Wilfried Berger gefangene Fisch misst stolze 74 cm. Immer wieder sind Dubletten dabei. An meiner Angelrute hängen plötzlich zwei dieser Leoparden der Ostsee. Sie sind, wie sich später herausstellt, 64 und 70 cm lang. Körperliche Schwerstarbeit für das Gerät und für den Angler. Beim Anlanden ist immer das Bordpersonal hilfreich zur Stelle. Die großen Fische werden per Gaff angelandet. Schon nach kurzer Zeit ist keiner mehr Schneider an Bord. Gegen Mittag werden absprache-gemäß die Plätze getauscht. Zeitgleich gibt es zur Stärkung ein Mittagessen. Nudeln mit Gulasch und Pilzen. Bereits etwa eine Stunde vor dem Ende, packen die ersten Sportsfreunde ihr Angelgeschirr zusammen. Insgesamt werden am Ende der Veranstaltung 222 Stück ge-fangene Dorsche gezählt. Keiner war seekrank. Jeder hatte seinen Fisch gefangen. undherum ein wunderschöner Tag. Jeder der dabei war, wird sich sicher gerne an diese Veranstaltung erinnern. Wer diesen Tag versäumt hat, der hat wirklich etwas verpasst. Möglich gemacht hatte in wieder einmal unser 2. Vereinsvorsitzender, Hans-Peter Sieg. Ihm möchte ich an dieser Stelle für sein Engagement nochmals ganz herzlich danken. Für mich steht fest, im nächsten Jahr bin ich wieder dabei.

Mit sportlichem Gruß

Euer Vereinsmitglied

Gerhard Pitzke

 


 


Morgennebel in Unterglinde

Foto von Gerhard Pitzke

 


Ausfahrt an die Treene

Sonntag, 02. Juli 2006, 05.00 Uhr. Treffpunkt zur Abfahrt an die Treene ist wie immer der Dorfplatz in Schenefeld-Dorf gegenüber der Stephanskirche. Seit Tagen verwöhnt uns eine stabile Hochwetterlage mit trockenen, sonnigen und warmen Wetter. Für den heutigen Tag hat der Wetterbericht Tageshöchsttemperaturen von bis zu 31 Grad Celsius angekündigt. Der 1. Gewässerwart, Thomas Heins, kann in diesem Jahr den Konvoi nicht anführen. Der Jugendwart, Peter Fredeland, hat diese Aufgabe übernommen. Sportsfreunde die den Weg kennen haben sich direkt von zu Hause aus auf den Weg an die Treene gemacht. Treffpunkt ist wie in jedem Jahr die “Nato-Brücke“. Gegen 06.30 Uhr treffen sind alle auf dem Parkplatz neben der Brücke. Die Beteiligung fällt geringer aus als in den Vorjahren. Die Teilnahmebedingungen werden verteilt und dass Startgeld vom Jugendwart eingezogen. 5 Stunden angeln stehen an. Um 12.00 Uhr wieder treffen an der „Nato-Brücke“, damit der Fang registriert, gewogen und der Tagessieger ermittelt werden kann. Wer dann möchte kann seinen eigenen Fang mit nach Hause nehmen. Alle anderen gefangenen Fische werden absprachegemäß einem Vertreter des Gastangelnvereins übergeben. Er leitet den Fang einer in der Nähe gelegenen Vogelaufzuchtsstation zu. Nachdem die Formalien erledigt sind, versucht jeder seinen Angelplatz zu finden. Dazu fährt man zunächst eine Strecke entlang der Treene. Dann ein kurzer Blick über den Deich. So wird versucht eine zu beangelnden Stelle zu finden. Aufgrund der Jahreszeit ist der Uferbereich überall gut begehbar. Gummistiefel sind in diesem Jahr nicht zwingend erforderlich. Die Treene ist nicht über die Ufer getreten und so steht man direkt am mehr oder weniger festen Uferrand. Es weht ein leichter Wind der im Laufe des Vormittags aber immer stärker wird. Die Sonne scheint und es wird von Stunde zu Stunde wärmer. Geangelt wird mit und ohne Pose, mit der Stippangel und der Feederrute. Als Köder kommen hauptsächlich Maden zum Einsatz. Das Ergebnis des Tages ist erfreulich.

Bei herrlichem Sonnenschein fuhren dann alle Teilnehmer gegen 12.30 Uhr wieder in Richtung Heimat. 

Mit sportlichem Gruß

Gerhard Pitzke

 


Hier 2 neue Bilder von unseren Gewässern Unterglinde und Heist

Foto von Gerhard Pitzke

 


„Warum tue ich mir das eigentlich an“

denke ich an diesem Morgen als der Wecker um 05.00 Uhr klingelt. Ich habe schlecht geschlafen und quäle mich aus dem Bett heraus. Ein Blick vor die Haustür bestätigt nicht was der Wetterbericht angekündigt hatte. Im Moment ist es weder windig noch regnet es. Das Thermometer zeigt eine Außentemperatur plus 5 Grad Celsius  an. Somit ist warme Kleidung angesagt an diesem 09. April 2006.  Ein zurück gibt es nun nicht mehr. Anangeln steht auf der Terminliste und ist seit Wochen als fester Termin im Kalender vermerkt. Die Angelruten, die Köder und der Kescher, alles was man so zum Anangeln benötigt und vermutlich auch nicht braucht, liegt bereits seit dem Vorabend im Auto. Aufgrund der Wetterprognose wird die Ausrüstung um den Regenschirm ergänzt. Nach dem Frühstück, Brote und heißer Kaffee sind eingepackt, geht es los. Am Gewässer angekommen werden erst einmal die Thermoklamotten angezogen. Die ersten Unerschrockenen sind noch früher aufgestanden und schon da. Die Anwesenden Sportsfreunde werden begrüßt. Es wird gefachsimpelt. Man hört wieder von Fängen aus dem zurückliegenden Jahr. Man spricht über anstehende Termine und über Privates. Man betrachtet das Wasser und versucht schon mal einzuschätzen, wo denn heute wohl die Fische stehen. Alte Anglerweisheiten wie „auflandiger Wind ist immer fängig“ sind zu hören.  Aber wie es aussieht gibt es kaum eine windstille Ecke am Teich. Der Tag muss gut werden. Dann geht es los. Das Startgeld wird vom Vereins-kassierer eingezogen und der Angelplatz per Los ermittelt. Mit dem Angelgeschirr in der Hand bzw. in der Rutentasche macht sich jeder auf den Weg zu seinem ausgelosten Angel-platz. Kescher und Ruten werden so abgelegt, dass die nachkommenden Sportsfreunde den eigenen Angelplatz passieren können. Die Angeln, mittlerweile fangfertig, werden in den Rutenhaltern abgelegt. Mit dem Nachbarn wird versucht den eigenen Standort hinsichtlich seiner Fangfähigkeit einzuschätzen. Endlich das lang erwartete Startsignal. Die Saison ist eröffnet. Schlagartig hört links und rechts von sich wie die Angelsehnen durch die Rutenringe schießen. Kurze helle, fast pfeifende Töne. Dann plötzlich dringt ein erstes lauteres Plätschern an die Ohren. Da wurde doch wohl noch kein Fisch gefangen? Die eigenen Köder sind ja noch gar nicht richtig im Wasser verschwunden. Doch, der erste Fisch wandert bereits in den Kescher. Sollten die fängigen Stellen entgegen aller Fachkenntnis im windstilleren Bereich sein? Es trägt nicht gerade zur eigenen Aufmunterung bei zu sehen, dass auf der gegenüber-liegenden Uferseite Fische angelandet werden. Alles ist in dem Moment vergessen, als plötzlich Schnur von der Rolle der eigenen Rute zügig abgezogen wird und die Pose unter der Wasseroberfläche verschwindet. Die Rute wird hastig aus dem Rutenständer genommen, ein kurzer, gefühlvoller Anschlag gesetzt. Die Rute verneigt sich ehrfurchtsvoll beim Anschlag und immer wieder während des Drills. Der Fisch setzt zu kurzen, kräftigen Fluchten an. Endlich erscheint er an der Wasseroberfläche. Eine letzte kurze Flucht. Dann wird die prächtige Forelle über den Kescher geführt und aus dem Wasser herausgehoben. Was für ein Prachtexemplar liegt da in dem Kescher. Ein Nachwiegen ergibt satte 1.100 Gramm. Ja so darf es weiter gehen. Aber leider tut sich danach nichts mehr. Beißflaute in jeder Wassertiefe. Die Montagen werden hastig umgestellt, neue Köder ausprobiert. Kein Köder wird genom-men. Da haben es die Sportsfreunde weiter entfernt wieder besser. Sie können in mehr oder weniger großen Zeitabständen Fänge verzeichnen. Mittlerweile es noch windiger geworden und die Kälte trotz des Thermoanzuges in den Körper gekrochen. Da macht es sich gut, das der 1.Vorsitzende des Vereins mit einem „Klaren“, einem Bunten“  und den dazugehörenden kleinen Schnapsgläsern vorbei kommt. Mittags, nach der Veranstaltung, die Fische sind gewogen, gezählt und registriert, da sieht man nicht nur die mehr oder weniger durchge-frorenen Sportsfreunde sondern auch viele zufriedene Gesichter. Auch nach diesem Angeltag hört man wieder die bekannten Gespräche. Man erfährt, warum es am heutigen Tage nicht so geklappt hat. Warum man mehr hätte fangen können und müssen. Wenn dabei  dann die vom Anglerkönig des letzten Jahres gespendete herrlich schmeckende heiße Erbsensuppe den Körper von innen wärmt, dann weiß ich, warum ich immer wieder gerne so früh aufstehe und zu diesen Gemeinschaftsangeln fahre. Hierauf möchte ich nicht verzichten. Aber dieses versteht vermutlich auch nur ein Angler. Bis zum nächsten Termin.

Eurer Vereinsmitglied Gerhard Pitzke

 


 

Ein neues Bild aus Unterglinde. Geschossen vom Angelkamerad Gerhard Pitzke

 


H5N1 - besser bekannt als Virus der Vogelgrippe!

Kiel. Im Mittelpunkt steht „H5N1“ – besser bekannt als Virus der Vogelgrippe. Gerade in diesen Wochen sind viele engagierte Mitglieder von Angelvereinen des Landessportfischerverbandes Schleswig-Holstein an ihren Gewässern zu Arbeitsdiensten in Sachen Natur und Umwelt unterwegs. Sie sollen damit nicht nur sensibilisiert, sondern auch geschützt werden. Hier folgt eine Aufarbeitung der Berichte aus den Zeitungen im Lande. Angler sollten kranke oder verendete Vögel natürlich unberührt lassen, und sie sofort den jeweiligen bei den Kreisen angesiedelten Veterinärbehörden zur Ermittlung der Todesursache des Tieres melden. Durch die gute Kenntnis der Gewässer und Reviere sind gerade den Anglern die Rast- und Brutplätze der Vögel gut bekannt. Sie können in ihren Revieren durch aufmerksames Beobachten einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung der Ausbreitung des Vogelgrippe-Virus sorgen. Bis Dienstag sind auf der Insel Rügen bislang 2009 tote Vögel geborgen worden. 1558 Vogelkadaver wurden untersucht – die übrigen 451 waren bereits skelettiert. 103 Wildvögel (knapp 7 Prozent) sind positiv auf den „H5N1“-Virus getestet worden, davon 101 von Rügen und jeweils einer aus Ost- und aus Nordvorpommern. Es handelt sich zumeist um Höckerschwäne, außerdem um Singschwäne, Kanadagänse, Kormorane, zwei Bussarde, einen Habicht und eine Silbermöwe. Singvögel sind bisher nicht betroffen. Hier einige Anmerkungen: Bei niedrigen Temperaturen kann sich das Virus nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts zwar bis zu einigen Wochen halten. Sofern aber Wasser – beispielsweise die Ostsee oder Regen – über infizierten Kot spült, verringert sich die Viruskonzentration und damit auch die Ansteckungsgefahr. Mit dem Ansteigen der Tagestemperaturen werden die Viren zudem zunehmend inaktiv. Die Strände sind auch jetzt schon sicher, wenn die üblichen Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Dazu gehören das Händewaschen und das Reinigen der Schuhe nach dem Gang durch das Angelrevier. Vor allem aber sollen Angler tote Tiere nicht berühren. Fragen in Verbindung mit dem Vogelgrippe-Virus „H5N1“ werden über eine vom Bundeslandwirtschaftsministerium


Hauptversammlung am 21.01.2006

Der 1.Vorsitzende des Vereins, Ralf Haase, hatte mit dem Rundschreiben 03/2005 zur diesjährigen Hauptversammlung am 21.01.2006 in das Untergeschoss in der Sporthalle Achter de Weiden geladen.Von den 59 Vereinsangehörigen waren 35 Erwachsene und 5 Jugendliche erschienen. Vor dem Beginn, nahm der Kassenwart des Vereins, Wilfried Berger, gegen Quittung in bar eingezahlt, Jahresbeiträge entgegen. Der 2.Vorsitzende, Hans-Peter Sieg, versorgte den Vertreter der Presse vor dem Sitzungsbeginn mit Info-Material. Pünktlich um 15.00 Uhr konnte der 1.Vorsitzende die Versammlung eröffnen. Die im zurückliegenden Jahr sowie die seit dem 01.01.2006 in den Verein eingetretenen Mitglieder stellten sich soweit sie anwesend waren den anderen Mitgliedern vor. Über eingereichte Anträge wurde diskutiert und abgestimmt. Der Finanzplan wurde ebenso wie der geplante Besatz für das kommende Jahr vorgestellt und festgelegt. Mit einem Wort, die Weichen für das kommende Jahr wurden durch die Versammlung für ein weiteres Jahr gestellt. Den Vorstand verließen auf eigenen Wunsch der in der Doppelfunktion tätige 1.Gewässerwart und Kassierer des Vereins, Wilfried Berger und der Schriftführer Gerhard Pitzke. Letzterer nach 16 Jahren Vorstandsarbeit. Der 1.Vorsitzende dankte beiden für die Mitarbeit im Vorstand geleistete Arbeit und verabschiedete sie mit einer Flasche Champagner. Die Nachfolge für die Funktion 1.Gewässerwartes trat Thomas Heins an. Zum neuen Kassenwart wurde Günther Wunder gewählt. Für Thomas Heins, der bis dahin als 2.Gewässerwart tätig war, wurde ebenfalls Ersatz gefunden. Christian Buhr kandidierte für das freigewordene Amt und wurde mit großer Mehrheit von der Versammlung bestätigt. Neuer Schriftführer des Vereins ist Thorsten Stübing. Nun heißt es auf den nächsten großen Termin, dem Anangeln am 09. April 2006, zu warten. Dann ist endlich wieder die fischlose Zeit vorbei. Zuvor steht jedoch am 08.04.2006 der erste Termin für die Gewässerpflege an. Auch diesen Termin liebe Sportsfreunde bitte nicht aus den Augen verlieren. Bis dahin üben wir uns in Geduld. Ich freue mich auf beide Termine, auch wenn ich jetzt schon weiß, dass viele weitere schöne Termine folgen werden und auf uns warten. Bis dann.  
 
 Euer Vereinsmitglied und ehemaliger Schriftführer Gerhard Pitzke


Da ist nichts drin..........

„Da ist nichts drinnen. Wie häufig hört man diesen Satz wenn man am Gewässer erscheint und einen bis zu diesem Zeitpunkt erfolglosen angelnden Sportsfreund antrifft. In diesem Jahr sollten sich alle Sportsfreunde die das Gewässer in Heist ohne Fang verlassen haben, einmal mit unseren Jugendlichen unterhalten. Sie waren bzw. einige von ihnen waren in diesem Jahr sehr erfolgreich. So zuletzt am Sonntag, dem 02. Oktober 2005. Dennis Klüß war gegen 08.00 Uhr erfolgreich. Ihm gelang der Fang eines Brassen mit einem Gewicht von 1,30 Kilogramm. Die zu der Gruppe der Jugendlichen gehörende Clarissa Peter konnte einen 6.5 Kilogramm schweren Karpfen anlanden. Da der Fang durch ein Vereinsmitglied bestätigt werden konnte, wird mit einer Veröffentlichung zusammen mit einem Foto demnächst in der Zeitschrift Rute und Rolle erwartet. Also Sportsfreunde, nicht aufgeben. Vielleicht einfach mal den Köder wechseln oder zu einer anderen Uhrzeit auf einen kapitalen Fisch ansitzen.  


Angeln an der Treene 25.09.05

Sonntag, 25. September 2005. Treffpunkt Schenefeld Dorf, Abfahrt 05.00 Uhr. Ausfahrt an die Treene, so steht es in der Terminliste 2005. Die Großwetterlage ist seit Wochen stabil. Der Wetterbericht verspricht für den Sonntag, warmes, sonniges und trockenes Wetter. 5 Jugendliche und 10 Erwachsene Vereinsmitglieder machen sich auf den Weg in Richtung Treene. Angeführt wird der Konvoi von Thomas Heins. Ab dem NOK werden die Nebelbänke immer dichter. In Friedrichstadt, auch „Klein Venedig“ genannt, musste man aufpassen die Abfahrt in Richtung Rendsburg (B 202) nicht zu verfehlen. Beim Eintreffen an der Treene, ware sich alle einig, dass es so eine Nebelfahrt an die Treene noch nie gegeben hat. Die Teilnahmebedingungen wurden verteilt und dass Startgeld eingezogen. Danach suchte sich jeder seinen Angelplatz. Etwa 5 Stunden 'aktives' angeln stehen an. Ab 12.00 Uhr registrieren und wiegen des Fanges. Beim Einrichten des Angelplatzes war man umgeben von einer urigen Geräuschkulisse. Das Wasser platschte - Fisch oder Bläßhuhn ? Singschwäne und andere kleinere Vogelschwärme zogen hörbar, jedoch nicht sichtbar, an einem vorüber. Und dann waren auch sie wieder da, die schwarzbunten Kühe. Schemenhaft tauchten sie aus dem Nebel auf. Wie immer waren sie unheimlich neugierig. Man stand sich gegenüber und fragte sich, wer beobachtet hier eigentlich wen. Nach kurzer Zeit hatten sie jedoch das Interesse an den Anglern verloren und zogen geräuschvoll Gras fressend weiter. Gegen 10.00 Uhr verzogen sich die Nebelschwaden, die Sonne kam durch und es wurde bei fast windstillem Wetter angenehm warm. Das Wasser war sehr klar. Brutfische, in großen Schwärmen, schwammen direkt vor den Füssen am Ufer entlang. Sie waren noch so klein, dass selbst eine einzelne Made zu groß für sie war. Eine kaum spürbare Fließbewegung war im Gewässer auszumachen. Die Scharkante wurde gesucht. Die Köder ausgeworfen. Geangelt wurde mit und ohne Pose, Stipp- und Feederrute. Tauwurm, Made, toter Köderfisch kamen als Köder zum Einsatz. Einige versuchten sich mit der Spinnangeln. Das Ergebnis war erfreulich groß. Lediglich ein Sportsfreund blieb leider ohne einen Fangerfolg. Alle anderen Teilnehmer hatten einen mehr oder weniger großen Fisch an der Angel. Barsch, Brassen und Rotauge waren am häufigsten vertreten. Die Jugendlichen, Dennis Klüß und Philipp Peter, konnten jeweils einen Hecht überlisten. Bei herrlichem Sonnenschein fuhren dann alle Teilnehmer gegen 13.00 Uhr wieder in Richtung Heimat. Wieder einmal ging ein schöner Angeltag an einem Naturgewässer zu Ende. Dies ist für all diejenigen, die Ruhe beim Angeln suchen, das Paradies. Bis zum nächsten Mal, hoffentlich im September 2006 verbleibe ich,  
 
  mit sportlichen Gruß Euer Gerhard Pitzke


Hochseeangeln am 01.09.05

Liebe Mitglieder und Angelfreunde! die Wetterprognose lautete: 25°C, sonnig, Windstärke 5-6 sowie Sturmböen bis Windstärke 7. 34 Personen nahmen an der Ausfahrt teil. 19 davon waren Vereinsmitglieder. Dank der aktiv gewonnenen Sponsoren konnte diese Ausfahrt wieder sehr preisgünstig gestaltet werden. Nach dem Auslaufen und dem guten Frühstück lies der Wellengang nicht lange auf sich warten. Bei den oben genannten Windstärken in Verbindung mit dem Frühstück ließen sich leider Ausfälle nicht vermeiden - schade für Paul H. und Holger B.! Was uns all die Jahre zuvor entgangen war sollte nun wieder aufgeholt werden. Es wurde Fisch ohne Ende gefangen, von Dorsch über Wittlinge bis zu Hornhechten war an sich alles dabei (von letzteren wurden sogar drei Stück gelandet). Als Gäste durften wir unter anderem den amtierenden deutschen Meister im Brandungsangeln, Peter Winter und den amtierenden deutschen Meister im Bootsangeln, Horst Hennings. Die Stimmung war insgesamt prächtig und selbst die Magenempfindlichen haben sich wieder erholt und konnten zumindest einen Teil der Fahrt genießen. Die Vorbereitungen für das Jahr 2006 laufen natürlich schon auf Hochtouren. Wer mag kann sich die Details schon unter der Rubrik Veranstaltungen bzw. Termine 2006 anschauen. Insgesamt betrachtet war es wieder eine klasse Ausfahrt und ich danke allen Beteiligten für einen so schönen Tag!!!  
 
  Mit sportlichem Gruß Euer Hans-Peter Sieg 2. Vorsitzender & Sportwart


Termine 2005


Jahresergebnis 2005

Es wurden 331 Fische gefangen zzgl. der Nachmeldungen unserer Träumer (48 Stck.) erhöht sich die Gesamtzahl auf 379 Stck. Der größte Dorsch, mit 62cm wurde von Karl-Ludwig Bolewski gefangen. Ein Wittling mit beachtlichen 30cm durfte Heino Haase sein eigen nennen. Der größte Fisch wurde von Hans-Peter Sieg gefangen. Ein 73cm langer Hornhecht!


7 Tage Norwegen - Sognefjord

Hallo Sportfreunde, zur Vorbereitung auf unser Hochseeangeln am 01.09. und um alle mal ein bißchen heiss zu machen hier ein paar Erlebnisse und vor allem ein Foto, das Peter noch auf die Seite bastelt, aus dem diesjährigen Norwegen-Urlaub. Anfang Juli war es endlich wieder soweit. 7 Angeltage im Sognefjord, gut 2 1/2 Stunden nördlich von Bergen. Nach strapaziöser Anreise über Hirtshals - Kristiansand ( günstiger als Hanstholm-Bergen aber nur was für harte Jungs, nix für Andy und mich ) und 11 Stunden über Land waren wir vor Ort. Boot und Wohnung wurden schleunigst übernommen und dann ging`s natürlich los auf den Fjord. Die üblichen Probleme bei der Köderbeschaffung, um die Zeit sind erst wenig Makrelen und Heringe vor Ort und wir mussten wieder auf kleine Köhler ausweichen. Ist aber nach unserer Erfahrung kein Problem, auch Köhler fängt gut, zumindest bei der von uns praktizierten Angelei auf Leng und Lumb in Tiefen ab 100 Metern. Um Euch nicht zu langweilen beschränke ich mich auf das Highlight dieser Reise, von der Beschreibung des Bisses ein Klassiker, den jeder schon mal irgendwo gelesen hat. Gegen 14,00 Uhr des 4. Tages beim Befischen einer Stelle die wenige Tage zuvor einen 10kg Butt gebracht hat kurz nach dem Ablassen des Pilkers auf 80m ein Hänger, ich die Rute hoch und versucht zu lösen... da geht der Hänger ab, die Bremse ratscht wie verrückt und ich halte nur mein neues 12lbs. Stöckchen fest. Andy meint, mach mal dies oder jenes, aber der Einzige der macht, ist der Fisch. Ich denke, nagut, jetzt zieht der die restlichen 350m runter und dann ist der ab. Der Fisch kommt jedoch zum stehen und ich versuche zu drehen. Geht auch ganz gut und nachdem ich so 10m wieder drauf habe zieht er wieder 20m ab. Um die Sache abzukürzen: Fünf mal ist der Fisch wieder abgetaucht, dann konnte er gelandet werden. Bei jeder Flucht denkst Du, die Rute bricht bei den charakteristischen Schwimmbewegungen des Fisches, die den Stock wie eine Peitsche ins Wasser schlagen. Für mich war das bislang in Norge der absolute Hammerdrill, der Butt ist wahrlich der König der Fjorde und ich kann nur jedem empfehlen zu versuchen mal so ein Teil ans Band zu bekommen. Schöne Leng, Lumb, Dorsch und Pollack und auch eine ganze Horde Dornhaie, die uns überfallen hat, rundeten den Urlaub ab. Für Interessierte Fakten und Gerät: Heilbutt 1,30meter, glatte 52 Pfund schwer, gefangen in 80 metern über Sand, 300g Pilker mit beködertem Drilling, 30er geflochtene auf ner 7000er Syncro an einer 12lbs Abu boat.  
 
  Euer Vereinsmitglied Ralph Petersdorff


Hochseeangeln am 23.06.05 MS Blauort

Wie schon seit einigen Jahren steht im Juni der Termin zum Angeln auf Makrelen an. Morgens um 05.15 Uhr wurden am vereinbarten Treffpunkt die Angeln, die Termobehälter mit Eis usw. eingeladen. Die Sonne schien, Dann ging es wie jedes Jahr ab in Richtung Büsum, wo die MS BLAUORT mit dem Eigner Egbert Jasper schon auf uns wartete. Elf unerschrockene Angler hatten sich wieder aufgemacht, Unterschiedlicher konnte man nicht angezogen sein. Einige von uns in kurzen Hosen und T-Shirt. Andere hatten wohl noch die Sturmfahrten der letzten drei Jahre in guter Erinnerung, Sie waren noch etwas wärmer angezogen. Dann ging es bei ablaufendem Wasser, Sonnenschein und einer leichten Brise los. Wir hatten Plätze auf dem Achterdeck sowie auf der Backbordseite. Nachdem die Plätze eingenommen und die Angelruten fangbereit waren, traf sich auf dem Achterdeck und ließ sich dann von der warmen Morgensonne verwöhnen. Dieses mal war nicht die Regenjacke angesagt, sondern Sonnenmilch mit einem stärkeren Lichtschutzfaktor. Alle genossen den fast wolkenlosen Himmel, die Sonne und die leichte Brise. Das Fangebiet war nach etwa drei Stunden erreicht. Helgoland war in Sicht. Die wärmer bekleideten Sportsfreunde hatten zwischenzeitlich auch ihre Pullover ausgezogen. Es wurde immer wärmer und windstiller, nur die Fische wollten nicht so recht beißen. Dieses änderte sich aber am frühen Nachmittag. Bei einem der letzten Stopps ging es dann Schlag auf Schlag. Bis zum 5 Makrelen hingen mitunter am Paternoster. Da brauchte man dann schon gelegentlich die Mithilfe seines Nachbarn. Jeder hatte zum Schluss Fisch. Keiner ging als Schneider von Bord. Nachdem die Fische versorgt waren, traf man sich wieder auf dem Achterdeck. Die See war zwischenzeitlich glatt wie das Wasser in einer Badewanne und von einem fast wolkenlosen Himmel schien noch immer die Sonne. Hans-Peter Sieg, unser 2. Vorsitzender, hatte wieder einmal für eine kleine Überraschung gesorgt. Er verwöhnte jeden der wollte mit einem herrlich schmeckendem Butterkuchen bzw. Apfelkuchen. Fazit: Es war ein toller Angeltag. Alles hat gepasst. Gut gelaunt ging es dann gegen 17.30 Uhr von Büsum aus wieder in Richtung Heimat. Wer diesen Termin nicht wahrnehmen konnte, der hat wirklich einen tollen Angeltag versäumt Einziger Wermutstropfen, Egbert sollte seine Preise teilweise einmal überdenken. Eine Frikadelle zum Preis von 2,30 Euro ist wohl etwas überzogen. Ich bin im nächsten Jahr wieder dabei, wenn ich es irgendwie zeitlich ermöglichen kann.  
 
  Euer Vereinsmitglied Gerhard Pitzke